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Hoeneß erneuert Kritik: Dieser Sport darf auf keinen Fall olympisch werden

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Uli Hoeneß
Uli Hoeneß. © dpa / Matthias Balk

Fußball und Basketball sind die Leidenschaften des Bayern-Präsidenten. Doch gegen den Aufbau dieser Sport-Abteilung beim FC Bayern wehrt sich Uli Hoeneß vehement.

Bad Wiessee - Uli Hoeneß hat seine Abneigung gegen eSports noch einmal klar zum Ausdruck gebracht. "Es wäre totaler Schwachsinn, wenn der Staat nur einen Euro dazu geben würde. Junge Leute sollen Sport auf dem Trainingsplatz treiben. Es gibt beim FC Bayern auch Bestrebungen. Ich bin dagegen. Stehe aber relativ allein da", sagte der Präsident von Bayern München auf einer CSU-Veranstaltung in seinem Heimatort Bad Wiessee und fügte hinzu: "Ich sehe ein großes Problem auf uns zukommen. Das darf auf keinen Fall olympisch werden."

Während viele deutsche Fußballvereine in Sachen eSport derzeit aufrüsten, macht der deutsche Rekordmeister bislang nicht mit. Hoeneß hatte zuletzt immer wieder betont, dass eSports nicht mit der Philosophie und Tradition des Vereins zusammenpasst. Die Pläne für den Aufbau einer eSport-Abteilung sollen bei den Bayern unabhängig von der Meinung des 66-Jährigen allerdings weit fortgeschritten sein. Im Gegensatz zur Fußball-Abteilung engagieren sich die Bayern-Basketballer mit ihrem Team "Bayern Ballers Gaming" im virtuellen Sport.

Im Gegensatz zu Uli Hoeneß steht der DFB eSports offen gegenüber.

SID 

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