„Nicht unter die Gürtellinie“

Nach Kahn-Kritik an Ancelotti: Hoeneß reagiert

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat auf die Ancelotti-Kritik von Ex-Torhüter Oliver Kahn reagiert. 

München - Die jüngsten Vorstellungen des FC Bayern hat Oliver Kahn zum Anlass genommen, Trainer Carlo Ancelotti zu kritisieren.  Jetzt hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß reagiert. 

Auch wenn der FC Bayern am vergangenen Wochenende gegen Bayer Leverkusen als Sieger vom Platz ging, so richtig läuft es bislang nicht. Ex-Bayern-Torhüter Oliver Kahn nahm dies im Gespräch mit Sky90 am Sonntagabend zum Anlass, den aktuellenTrainer Carlo Ancelotti zu kritisieren: „Es fällt auf, dass das Spiel unter Ancelotti deutlich ideenloser ist als unter Pep Guardiola. Sie spielen immer nur im 4-3-3-System und davon weicht Ancelotti auch nicht ab. Es ist die Frage, ob das im heutigen Fußball noch sinnvoll ist, immer nur ein System zu spielen. Für die Mannschaft ist das eine totale Umstellung zu Pep.“ Deswegen, so der dreimalige Welttorhüter, wäre es vielleicht „sinnvoller gewesen, einen Trainer zu holen, der die Idee von Guardiola weiter verfolgt“. 

Der frischgebackene Bayern-Präsident, Uli Hoeneß, hat nun im Gespräch mit der Sport Bild auf die Äußerungen des ehemaligen Nationaltorhüters reagiert: "Oliver Kahn ist nicht im Klub. Dennoch kann er seine Meinung, die er sich von Außen bildet, natürlich äußern", so der 64-Jährige. „Das ist okay, so lange solche Äußerungen nicht unter die Gürtellinie gehen. Wenn sich jedoch ein Trend abzeichnet, Ancelotti bei jeder Gelegenheit zu kritisieren, muss der Klub etwas dagegen tun.“

hb

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