Hoeneß-Rückzug vom FC Bayern

„Ohne mich sähe der FC Bayern anders aus“ - Das erwartet Hoeneß jetzt von seinen Nachfolgern

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Uli Hoeneß und Herbert Hainer im Austausch.

Uli Hoeneß zieht sich vom FC Bayern zurück. Nun spricht der Noch-Präsident über seine designierten Nachfolger und erklärt, was er von ihnen erwartet.

Update vom 10. November 2019: Bayern-Präsident Uli Hoeneß sorgt mit einem Spontan-Anruf beim „Doppelpass“ für einen TV-Hammer. Grund für seinen Auftritt: die Kritik an Hasan Salihamidzic.

Vor dem Anstoß gegen Bayer Leverkusen wurde Uli Hoeneß geehrt und bekam ein besonders bayerisches Geschenk vom FCB.

Update vom 31.Oktober 2019: Der scheidende Bayern-Präsident Uli Hoeneß will seinen auserkorenen Nachfolger Herbert Hainer und den designierten Vorstandschef Oliver Kahn nicht als Vertraute zum eigenen Machterhalt verstanden wissen. 

„Das behaupten nur Menschen, die hinter jedem Busch einen Feind sehen. So ticke ich nicht. Ich habe Leute ausgesucht, denen ich diese Aufgabe zutraue“, sagte Hoeneß in einem Abschieds-Interview des Vereinsmagazins 51 (November-Ausgabe). 

„Und ich darf schon auch mal selbstbewusst feststellen: Ohne mich sähe dieser FC Bayern anders aus. Wenn meine Nachfolger das ähnlich hinbekommen, könnten doch alle recht glücklich sein.“ Wie Hainer selbst im gleichen Magazin bekundet, möchte er auch nicht in die Rolle einer „Marionette“ schlüpfen.

Hoeneß-Rückzug: Hainer und Kahn sollen‘s bald richten

Uli Hoeneß hatte bei der Jahreshauptversammlung nicht viel zu Lachen.

Hoeneß (67) hatte 40 Jahre die Machtposition beim FC Bayern inne und will auf der Mitgliederversammlung des deutschen Rekordmeisters am 15. November nicht mehr als Präsident kandidieren. 

Zudem möchte er den Vorsitz des Aufsichtsrates anschließend an den langjährigen Adidas-Boss Hainer (65) abgeben. Hoeneß will aber als einfaches Mitglied im Aufsichtsrat bleiben, bis zum November 2023 gilt sein Mandat.

Ende 2021 soll dann der ehemalige Nationaltorhüter Kahn (50) an der Spitze des Vorstandes Karl-Heinz Rummenigge (64) ablösen, die zweite große Führungsfigur neben Hoeneß beim FC Bayern. In dem Interview sprach Hoeneß auch über seinen größten Fehler.

Vor dem Abschied von Hoeneß befindet sich sein FC Bayern aber in einer sportlichen Krise. Trainer Niko Kovac ist nach den zuletzt sehr dürftigen Leistungen angezählt. Über e inen möglichen Kovac-Nachfolger wird bereits wild spekuliert. 

Bayern-Fan Bachmayr schlägt zurück: „Die Behauptungen von Herrn Hoeneß verärgern mich“

Update vom 29. Oktober 2019: Es wird der große Abgang von Uli Hoeneß als Führungsfigur des Vereins. Wir haben zusammengefasst, was Sie zur Jahreshauptversammlung 2019 des FC Bayern München wissen müssen.

18.37 Uhr: Uli Hoeneß wird nicht mehr als Präsident des FC Bayern München kandidieren. Edmund Stoiber hatte schon vor der offiziellen Bekanntgabe erklärt, der Rücktritt habe auch etwas mit der Wutrede von Johannes Bachmayr auf der letzten Jahreshauptversammlung zu tun gehabt. Hoeneß selbst erklärte mit Blick auf Bachmayr bei seiner Abschieds-PK nebulös, er wisse „wer hinter der Kampagne steckt“.

Der Mittdreißiger aus dem Landkreis Erding hielt sich seit seinem Auftritt bei der JHV aus den Medien heraus und ging zunächst auch nicht auf die Konter von Hoeneß ein. Jetzt wendet er sich mit ein Statment an die Öffentlichkeit. Seine Mitteilung im Wortlaut:

„Ich sowie meine Wortmeldung sind kein Teil einer Kampagne oder Gruppierung. Ich bin und war zu keiner Zeit von außen gesteuert. Ich habe meine Wortmeldung selbständig, auf eigenen Antrieb hin und ohne Rücksprache mit Dritten verfasst und vorgetragen. Die Behauptungen von Herrn Hoeneß verärgern mich entsprechend.

Vielmehr würde es mich freuen, wenn Herr Hoeneß sich zum Inhalt der Wortmeldung äußern würde, anstatt Verschwörungstheorien in Verbindung mit meiner Person zu verbreiten.

Ich habe volles Verständnis, dass Herr Hoeneß nicht den direkten Austausch mit mir sucht. Dies war nie meine Erwartungshaltung.

Der Rückzug von Herrn Hoeneß hat mich überrascht. Persönlich begrüße ich jedwede Weiterentwicklung des FC Bayern und verfolge dies mit Spannung.“

„Uli braucht kein Amt“: Was Hoeneß‘ Rückzug für seinen Zögling Hasan Salihamidzic bedeutet

Update vom 02. September 2019, 16.24 Uhr: Uli Hoeneß wird nicht noch einmal als Präsident des FC Bayern München kandidieren, das steht inzwischen fest. Auch wenn der 67-Jährige als Mitglied des Aufsichtsrats weiter die Geschicke des Rekordmeisters mitbestimmen wird, verliert Hasan Salihamidzic seinen größten Förderer und Fürsprecher. Um die Zukunft ist dem Sportdirektor trotzdem nicht bange. 

„Mein erster Ansprechpartner ist Karl-Heinz Rummenigge, und der bleibt zum Glück noch eine Weile. Mit Uli werden wir uns trotzdem weiter austauschen, auch wenn er nicht mehr hier im Büro ist. Und natürlich wird Hoeneß weiter Einfluss nehmen.“ Eines sei klar: „Uli Hoeneß braucht kein Amt. Er bleibt immer: Uli Hoeneß, FC Bayern München“, sagt Brazzo im kicker-Interview.

Salihamidzic über Hoeneß-Rückzug: „Das wird vieles verändern“

Salihamidzic ist allerdings auch klar, dass Hoeneß‘ Rückzug aus dem täglichen Geschäft ein große Lücke hinterlassen wird. „Das wird vieles verändern, er und auch wir müssen lernen, damit umzugehen“, sagt er weiter. Im Interview sprach er auch über den gescheiterten Transfer von Leroy Sané, wie tz.de* berichtet.

Womöglich wird Brazzo selbst das durch Hoeneß‘ Rückzug gerissene Loch etwas füllen. Zuletzt hatte Hoeneß angekündigt, dass in einer Aufsichtsratssitzung vor der Hauptversammlung im November sicher noch darüber gesprochen werde, „ob er (Salihamidzic, d. Red.) zum Sportvorstand wird oder nicht.“

Hoeneß-Abgang: Ex-FCB-Profi glaubt nicht an kursierende Theorie für Aus

Update vom 1. September 15.30 Uhr:Auch der Ex-Bayern-Spieler Sandro Wagner war zu Gast im Sport1-Doppelpass. Dort widersprach er der Theorie, dass ein Streit zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß zu dessen Verzicht auf eine neue Kandidatur als Präsident geführt haben könnte. „Das ist Quatsch. Die beiden haben gemeinsam jahrelang zum Wohle des FC Bayern gearbeitet. Dass einer von den beiden geht, nur weil sie sich mal gestritten haben, das ist Quatsch.“

Außerdem hat sich Hasan Salihamidzic zur Kritik an seiner Person und dem Transfer-Sommer des FC Bayern geäußert. Die „Hardliner“ seien ungeduldig geworden. 

Hoeneß-Aus: Stoiber äußert sich im Sport1-Doppelpass - „Er wird als Institution, als Seele, als Kopf bleiben“

Update vom 1. September, 11.50 Uhr: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat sich in der Sport1-Sendung Doppelpass zum Hoeneß-Aus geäußert. „Uli Hoeneß ist mit sich im Reinen. Das kann man sich ja gar nicht vorstellen, dass er keinen Plan für die Zukunft hat“, erklärte Stoiber.

Einen FCB ohne Uli Hoeneß in einer entscheidenden Position ist für viele Beobachter unvorstellbar. Für Stoiber steht es allerdings außer Frage, dass die Umstrukturierung gelingt: „Das muss immer gehen, aber ohne ihn geht es ja nicht. Er bleibt im Aufsichtsrat. Er wird als Institution, als Seele, als Kopf des Vereins bleiben.“ 

„Uli Hoeneß wird mit Sicherheit denen, die jetzt die Verantwortung tragen, keine öffentlichen Ratschläge geben. Das ist seine Mentalität“, sagte er. Allerdings stellt sich Stoiber vor, dass sich Hoeneß einbringen werde, wenn man ihn um einen Rat bitte.

Der ehemalige Bayern-Profi Sandro Wagner äußerte sich dazu, ob Hoeneß der künftigen Führung sogar im Weg stehen könnte: „Einen Oliver Kahn stört das doch nicht, wenn Uli Hoeneß etwas vom Tegernsee rüber brüllt.“

FC Bayern verkündet Hoeneß-Aus! Dieser Mann soll Amt übernehmen - die Erklärung im Wortlaut

Update vom 29. August, 22:33 Uhr: Der FC Bayern hat das Hoeneß-Aus offiziell gemacht. Der 67-Jährige will nicht wieder als Präsident antreten und wird außerdem seit Amt als Vorsitz im Aufsichtsrat niederlegen. Als sein Nachfolger wurde Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer vorgeschlagen. Das komplette Statement des FCB im Wortlaut: 

„Uli Hoeneß (67) wird bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München eV am 15. November 2019 nicht mehr für das Amt des Präsidenten des Vereins kandidieren. Am gestrigen Mittwoch informierte Uli Hoeneß zunächst seine Präsidiumskollegen Prof. Dr. Dieter Mayer und Walter Mennekes, danach den Verwaltungsbeirat des FC Bayern München eV über diese Entscheidung. Am Donnerstag teilte er seinen Entschluss dem Aufsichtsrat der FC Bayern München AG mit.

FCB-Statement zu Hoeneß: Herbert Hainer als Präsidentschafts-Nachfolger empfohlen

Uli Hoeneß hat den Mitgliedern des Verwaltungsbeirates, der satzungsgemäß das Vorschlagsrecht für die Präsidentschaftskandidaten innehat, empfohlen, Herbert Hainer als seinen Nachfolger für das Amt des Präsidenten des FC Bayern München eV zu nominieren.

Der Verwaltungsbeirat hat daraufhin nach eingehender Beratung einstimmig entschieden, den Mitgliedern des Vereins Herbert Hainer als Kandidat für das Amt des Präsidenten vorzuschlagen.

Hoeneß-Aus: Vize-Präsidenten sollen Ämter behalten

Zudem hat der Verwaltungsbeirat einstimmig beschlossen, die bisherigen Amtsinhaber Prof. Dr. Dieter Mayer (1. Vizepräsident) und Walter Mennekes (2. Vizepräsident) erneut als Kandidaten für diese Ämter zu benennen.

Dem Aufsichtsrat der FC Bayern München AG hat Uli Hoeneß mitgeteilt, dass er den Vorsitz des Aufsichtsrates in der ersten Sitzung des Aufsichtsrates nach der Jahreshauptversammlung zur Verfügung stellen wird. Sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates wird Uli Hoeneß aber für die Dauer seiner Bestellung bis November 2023 weiterhin wahrnehmen.“

Am Freitagmittag wird Uli Hoeneß auf einer Pressekonferenz über sein Aus sprechen. Wir berichten im Live-Ticker. Außerdem wurde bestätigt, dass Oliver Kahn Vorstandsvorsitzender wird.

Was denken Sie über den Umbruch? Stimmen Sie ab.

Hoeneß-Aus offiziell! Jetzt steht fest, wer sein Nachfolger wird

Update vom 29. August, 20.25 Uhr: Lange war es ein offenes Geheimnis, nun ist es offiziell! Uli Hoeneß wird am 15. November bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern nicht mehr als Präsident kandidieren. Das vermeldet der Rekordmeister auf seiner Homepage.

Am Donnerstag teilte Hoeneß seine Entscheidung dem Aufsichtsrat mit. Dabei empfahl er Herbert Hainer als seinen Nachfolger. Ob dieser dann Präsident des FC Bayern wird, entscheidet sich im November. 

Darüber hinaus tritt Hoeneß auch als Aufsichtsratsvorsitzender nach der JHV zurück, wird aber dennoch bis 2023 dort als Mitglied fungieren. 

Streit zwischen Hoeneß und Rummenigge? Jetzt spricht Bayern-Trainer Kovac

Update vom 29. August: 14.49 Uhr: Uli Hoeneß wird am Donnerstagabend dem Aufsichtsrat des FC Bayern seine Entscheidung über seine Zukunft mitteilen. Trainer Niko Kovac wurde bereits am Nachmittag auf der Spieltags-Pressekonferenz zur Situation befragt.

Dabei sprach er über das Verhältnis zum Präsidenten. „Es ist sehr positiv. Ich möchte sagen: Freundschaftlich“, sagte er. Kovac wurde außerdem gefragt, ob er die am Mittwoch von Edmund Stoiber angesprochenen Zwistigkeiten zwischen Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge wegen seiner Person registriert habe. „Nein“, antwortete Kovac knapp. „Ich hatte so viel zu tun, glauben Sie mir. Ich hatte so einen Ballon auf.“ 

Kovac weiter: „Ich habe ein sehr gutes, inniges und auch offenes Verhältnis zu ihm. Und es ist nicht so, dass wir uns nur schön zureden. Die Sachen werden angesprochen, wenn sie passen und auch wenn sie nicht passen. Es herrscht reger Austausch.“ 

Uli Hoeneß bezeichnete er als „eine Person, die jeder Klub und jeder Trainer“ brauche. Kovac weiter: „Deswegen bin ich froh, dass ich mit ihm nicht nur als Spieler zusammenarbeiten durfte, wo ich auch schon viele Einblicke in den Sportdirektor und Menschen Uli Hoeneß gewinnen konnte, sondern es auch noch die nächsten Monate tun werde.“ 

Auf tz.de* gibt es die PK zum Nachlesen.

Edmund Stoiber verrät: Nachfolger von Hoeneß steht fest - Streit mit Rummenigge wegen Kovac?

Update vom 28. August, 18.35 Uhr: Beim Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei konnte sich Uli Hoeneß einen Schwenk auf die Mitgliederversammlung aus dem vergangenen Jahr nicht verkneifen. „Das war heute ein sehr emotionaler Moment, weil die Fans sich positiv verhalten haben. Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Das war ja auch nicht immer so“, sagte er.

Seine zukünftige Rolle wird er auf einer Pressekonferenz am Freitag definieren, bereits am Mittwoch verriet er aber: „Die Hilfe für den FC Bayern hat ja nichts mit einem Amt zu tun.“

Update vom 28. August, 14.51 Uhr: Am Mittwoch stand für den FC Bayern ein Feiertermin auf dem Programm: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den deutschen Rekordmeister bei der Ehrung für den Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals als „internationales Aushängeschild“ des Bundeslandes gewürdigt.

Auch einer von Söders Vorgängern war bei der Veranstaltung dabei: Edmund Stoiber. Er sprach über die Zukunft des FC Bayern, die natürlich ganz eng mit der von Präsident Uli Hoeneß verknüpft ist. Selbiger wird am Donnerstag den Aufsichtsrat von seinen Plänen unterrichten.

Stoiber, Mitglied im Aufsichtsrat, griff in Sachen Personal aber vor und kündigte an, dass der ehemalige Adidas-Boss Herbert Hainer das Präsidenten-Amt übernehmen wird. Das twitterte Sport Bild-Reporter Tobias Altschäffl. Weiter wurde auf der Veranstaltung bekannt, dass es offenbar Unstimmigkeiten zwischen Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge gab. Der Grund soll Trainer Niko Kovac gewesen sein.

Video: Zum Abschied von Hoeneß

Streit zwischen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge?

Gegenüber dem Kicker sagte Stoiber, dass die Jahreshauptversammlung 2018 mit den Vorwürfen eines Mitglieds für Hoeneß ein „Schock“ gewesen seien. „Danach kamen die Zwistigkeiten mit Kalle dazu.“ Rummenigge hatte sich mehrmals kritisch zu Trainer Niko Kovac geäußert, Hoeneß dagegen galt immer als ein Befürworter des Kroaten. 

Laut Stoiber kamen private und persönliche Motive hinzu, die Hoeneß schließlich in seiner Entscheidung, sich nach und nach vom FC Bayern zurückzuziehen, bestärkt hätten. „Er will sich mehr um seine Enkel und seine Familie kümmern, aber er bleibt im Aufsichtsrat“, so Stoiber gegenüber dem Kicker weiter. Hainer solle dagegen den Vorsitz im Kontrollgremium übernehmen.

FC Bayern bei Markus Söder: Besondere Ehre für Uli Hoeneß

Beim Empfang im Hofgarten der Bayerischen Staatskanzlei richtete Hoeneß seinen Dank an Söder. „Ich empfinde es als eine wahnsinnige Ehre, dass der Bayerische Ministerpräsident sagt: Wenn es dem FC Bayern gut geht, dann geht es Bayern gut“, sagte Hoeneß. Darauf könnten alle stolz sein.

Bei der Zeremonie trug sich Hoeneß als Erster der Rekordmeister-Delegation in das Goldene Buch ein. Die Ehrung sah Hoeneß als „einen Vorboten für die Saison, die ich kommen sehe“. Dabei gab der langjährige Manager des FC Bayern eine sportliche Prognose ab: „Ich glaube, wir waren selten so breit aufgestellt und gut vorbereitet auf die neue Saison.“ Söder bekam von Hoeneß ein FCB-Trikot mit der Rückennummer zwölf überreicht - so viele Double aus Meisterschaft und Pokal konnte der Verein von der Säbener Straße bislang gewinnen.

Uli Hoeneß: Mögliches Aus beim FC Bayern - Nennt er jetzt seinen Nachfolger?

Update vom 28. August: Uli Hoeneß und der FC Bayern - eine jahrzehntelange Beziehung geht nun in eine Phase, die irgendwann kommen musste. Der Patron des FCB wird sich zurückziehen und Platz machen.

Am Donnerstag wird er dem Aufsichtsrat der FC Bayern AG mitteilen, was er für die Zukunft geplant hat. Nach Informationen der Bild (siehe weiter unten im Artikel) tritt er als Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident des FC Bayern zurück. Hoeneß soll seine Nachfolge längst geplant haben: Der ehemalige Adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer könnte den 67-Jährigen als Präsident beerben. Die Präsidiumswahl steht am 29. November an.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß: Rückzug vom FC Bayern: Wie geht es beim Rekordmeister weiter?

Mit Hainer ist Hoeneß gut befreundet. Und auch sonst dürften die wichtigen Positionen des Rekordmeisters in Zukunft von Personen bekleidet werden, zu denen Hoeneß ein gutes Verhältnis hat. Zum Beispiel von Oliver Kahn, der, wie tz.de* berichtet, ab Januar 2020 eingearbeitet wird und zwei Jahre später dann die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge übernehmen soll. 

Zu Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat Hoeneß eine besondere Beziehung. Aber geht es für ihn beim FC Bayern weiter? Sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus. Somit ist klar: Der Rückzug von Uli Hoeneß hat nicht nur Auswirkungen auf die Ämter, die er aktuell noch bekleidet.

Hoeneß bestätigt Rückzug vom FC Bayern - und lässt wichtiges Detail offen

Erstmeldung vom 19. August: München - Bayern-Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender Uli Hoeneß wird sich nach Angaben der Bild-Zeitung als Bayern-Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender definitiv zurückziehen.

Hoeneß soll am Rande der des 24. „FC Bayern Charity Golf Cup“ in Gut Rieden gesagt haben. „Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist.“

FC Bayern: Uli Hoeneß kündigt Rücktritt an und lässt Zeitpunkt offen

Völlig offen ließ Hoeneß jedoch den Zeitpunkt seines Abtritts von der Bayern-Bühne. Im November wählen die Mitglieder einen neuen Präsidenten, ob es dann so weit sein wird, ist möglich aber eben nicht ganz sicher.

Das Boulevardblatt hatte bereits Ende Juli davon berichtet, dass sich Hoeneß zurückziehen wolle. Herbert Hainer solle demnach sein Nachfolger werden.

Video: Das Ende einer Ära - Hoeneß hört bei den Bayern auf

Hoeneß begann vor 40 Jahren als Manager des FC Bayern

Vor wenigen Tagen hatte Hoeneß erneut betont, dass er seine Entscheidung, im November möglicherweise nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Präsident zu kandidieren, am 29. August dem Aufsichtsrat mitteilen wolle. Vorher werde es von ihm keine offizielle Stellungnahme dazu geben. 

Hoeneß hatte 1979 das Amt als Manager beim FC Bayern übernommen und den Club zum deutschen Branchenführer aufgebaut, nachdem er zuvor als Spieler große Erfolge mit den Münchnern gefeiert hatte.

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Er pfiff über Jahre auf höchstem Niveau in der Bundesliga: Ex-Schiri Babak Rafati nimmt in einem Interview kein Blatt vor den Mund und kritisierte einen Profi des FC Bayern München.

Der schwache Auftritt der Bayern in Bochum warf sogleich hohe Wellen in den sozialen Medien. Auf Twitter echauffierten sich viele Bayern-Fans und forderten einen neuen Trainer.

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