Kommentar zum Rundumschlag der Bayern-Bosse

„Von Doppelmoral durchzogen“: Diese Jammer-PK ging nach hinten los

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Rummenigge und Hoeneß: Sind sie mit der Pressekonferenz zu weit gegangen?

Es wird noch lange dauern, bis der Donnerknall dieser Pressekonferenz des FC Bayern verhallt ist. tz-Redakteur Jonas Austermann kommentiert die Lage bei den Roten.

München - Eines vorweg: Der FC Bayern hat Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sehr, sehr viel zu verdanken. Ohne diese Führungspersonen wäre der Klub heute nicht dort, wo er ist. Aber: Die Medienschelte am Freitag war eine Aktion, die mächtig nach hinten losging. 

Dass den Bossen nicht jeder Artikel über die aktuelle Krise schmeckt und sie nicht jede (womöglich falsche) Behauptung klaglos hinnehmen müssen, versteht sich von selbst. Allerdings nahm ihre Kritik an der Berichterstattung eher die Form einer Abrechnung an als die einer konstruktiven Äußerung. 

FC Bayern: Was ist der Sinn einer solchen Pressekonferenz?

Einzelne Journalisten wurden herausgepickt und bloßgestellt – und das wenige Minuten nachdem Rummenigge über die Würde des Menschen gesprochen hatte. Insgesamt waren die Statements aller drei Bayern-Bosse von Gegensätzlichkeiten und Doppelmoral durchzogen. Beispiele: Die Würde ist zu achten? Ja klar! Juan Bernat? Der hat uns fast alleine aus der Champions League gekickt und einen Scheißdreck gespielt! 

Was bleibt, ist die Frage nach dem Sinn einer solchen Pressekonferenz. Wollten die Bayern-Bosse von der sportlichen Situation ablenken? Das hätten sie geschafft, allerdings zu einem hohen Preis. Denn: Der FC Bayern wird wieder Spiele gewinnen, diese Jammer-PK aber bleibt. Das sind die wichtigsten Aussagen der Bayern-Pressekonferenz.

Lesen Sie dazu auch: „Einem Präsidenten nicht gerecht“: Bernat-Berater kontert Hoeneß-Attacke

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