Diskussion um Bayern-Dominanz

Hoeneß hat Verständnis für Sammers Wutrede

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Uli Hoeneß sprang Matthias Sammer zur Seite.

München - Als Matthias Sammer im September die Mannschaft des Triple-Gewinners attackiert hatte, gab es umgehend einen Rüffel von Hoeneß und Rummenigge - diesmal erhielt der Bayern-Sportvorstand nach seiner Wutrede jedoch Unterstützung.

„Ich kann die Aussagen von Matthias Sammer absolut verstehen! Ich würde am liebsten einigen Journalisten ihre Artikel von vor zwei Jahren vorlegen. Damals hieß es noch, die Ära des FC Bayern wäre vorbei. Jetzt spricht man davon, dass der FC Bayern die gesamte Liga dominiert und nicht zu schlagen ist“, sagte Präsident Uli Hoeneß der Münchner tz.

Für Hoeneß ist dies genau wie für Sammer eine vollkommen unnötige Diskussion. „Auch wir können Spiele verlieren - und es wird der Tag kommen, an dem wir wieder ein Spiel verlieren. Von einer Dominanz kann man aus meiner Sicht erst dann sprechen, wenn der Erfolg über zwei bis drei Jahre kontinuierlich andauert. Jetzt sind wir erst seit eineinhalb Jahren sehr gut“, meinte der 61-Jährige.

Sammer war nach dem 2:0 im DFB-Pokal-Achtelfinale in Augsburg von der „blöden Diskussion um die Dominanz“ gehörig genervt gewesen. Diese sei „an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten und total scheinheilig“, schimpfte er. Es werde „viel zu wenig anerkannt, dass wir einen unheimlich hohen Aufwand betreiben. Der FC Bayern München arbeitet jeden Tag extrem hart.“

sid

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