Vor dem Duell mit den Bayern

TSG-Trainer Gisdol: "Ein 0:6 wäre ganz normal"

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Hoffenheim-Trainer Markus Gisdol.

München - Der TSG-Trainer geht locker ins Spiel bei den bayern. Wenn der neue Selecao-Star seine Ankündigung wahr macht, könnte aber der Traum vom Premierensieg gegen den FCB wahr werden.

„Ich muss schauen, dass ich mich bis zum Bayern-Spiel am Samstag erhole, denn da will ich wieder aufdrehen“, ließ Roberto Firmino vor dem Auftritt seiner Hoffenheimer beim Rekordmeister wissen.

Der 23 Jahre alte Offensivspieler, der für die brasilianische Nationalmannschaft am Dienstag mit einem herrlichen Fernschuss zum 2:1-Sieg in Österreich getroffen hatte, ist der große Hoffnungsträger der Kraichgauer. Nur mit einem Firmino in Topform kann die TSG auf den ersten Erfolg in der Klubgeschichte gegen die Bayern hoffen – auch wenn Trainer Markus Gisdol den Druck von seinem Profi nehmen möchte.

„Roberto ist in einer sehr guten Verfassung. Man sollte aber nicht zu viel erwarten, nur weil er den Ball ins Tor geschossen hat. Wir tun gut daran, die Erwartungshaltung nicht zu hoch zu schrauben“, sagte Gisdol, dessen Team nach elf Pflichtspielen ohne Niederlage zum Saisonauftakt zuletzt zwei Rückschläge (1:3 in Gladbach, 3:4 gegen den 1. FC Köln) hinnehmen musste.

Jubelt er auch gegen Bayern? Hoffenheims Brasilianer Firmino (Mitte), hier mit Neymar (r.).

„Das kann passieren, aber wir beurteilen die Mannschaft nicht nach Ergebnissen, sondern nach Leistung. Und die ist stabil“, äußerte der Coach im kicker: „Es kann durchaus sein, dass wir danach auch noch ein Spiel verlieren, aber das wird uns definitiv nicht umhauen. Die Mannschaft wird ihre Punkte holen und kann jederzeit auch wieder eine kleine Serie starten.“

Die aktuellen Verletzungssorgen der Bayern erhöhen nach Ansicht Gisdols allerdings nicht die Chancen darauf, dass diese Serie schon in München gestartet werden kann.

„Bayern hat so einen Kader, da ist es doch völlig egal, wer spielt. Wenn man in München 0:4, 0:5 oder 0:6 verliert, ist doch alles normal“, sagte der Trainer.

Wenn diese Einschätzung Gisdols korrekt ist, dann lief die bisher letzte Partie der TSG bei den seit 15 Bundesliga-Spielen ungeschlagenen Bayern alles andere als normal. Im März holten die Hoffenheimer nach einem mutigen Auftritt ein respektables 3:3.

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