Ex-Bayer träumt von der Champions League

Badstuber: Darum bleibe ich in Stuttgart - Pavard erkundigte sich bei ihm über Bayern

Pressekonferenz VfB Stuttgart - Badstuber verlängert
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Bayern, Schalke, Bayern, Stuttgart, kurzzeitig vereinslos- und jetzt wieder Stuttgart: Holger Badstuber.

Dass Holger Badstuber beim VfB Stuttgart bleibt, war etwas überraschend. Nun verrät er seine Beweggründe und Ziele. Benjamin Pavard erkundigte sich bei ihm über den FC Bayern.

München/Stuttgart - Er war ein Urgestein des FC Bayern, bis er sich im Winter 2017 an den FC Schalke 04 ausleihen ließ. Nach einem halben Jahr kehrte er zurück, verließ den Rekordmeister aber nur wenige Wochen später zum VfB Stuttgart. Der Einjahreskontrakt von Holger Badstuber bei den Schwaben endete am 1. Juli, alle rechneten mit einem Wechsel ins Ausland, wo er Champions League spielen könnte. Doch der Verteidiger entschied sich zehn Tage später für einen neuen Dreijahresvertrag beim VfB. Warum?

Der 29-Jährige erklärt in der Sport Bild, er habe die Sommerpause genutzt, um in sich zu gehen. Am Ende sei für ihn klar geworden: „Für Stuttgart verzichte ich auf die Champions League. Denn ich sehe hier auf Dauer eine große Chance, den Klub perspektivisch ins internationale Geschäft mitzuführen.“ Und weiter: „Für mich persönlich ist es weiterhin ein Traum, mit dem VfB langfristig in die Champions League zu kommen und da mitzumischen. Das will ich als Profi noch miterleben.“ Beim FC Bayern wurde er erst im Mai 2018 beim letzten Spieltag gegen Stuttgart verabschiedet.

Beim letzten Saison-Spiel 2017/18 in München wurde Holger Badstuber (r.) vom FC Bayern offiziell verabschiedet.

Badstuber über sein Gehalt: „Der VfB wusste, was für ein Paket er schnüren muss“

Der VfB hatte Badstuber ein finanziell stark verbessertes Angebot gemacht, sein Gehalt soll sich angeblich verdreifachen. Zwar will er die Summe von vier Millionen Euro nicht bestätigen, doch er gibt zu bedenken, dass er beim Wechsel von München nach Stuttgart ablösefrei gewesen sei. „Auf dem heutigen Transfermarkt ist das eine sehr günstige Ausgangsposition. Der Spieler partizipiert dabei von der Ablöse, die der Klub spart. Der VfB wusste, was für ein Paket er schnüren muss. Summa summarum war es für alle Seiten ein gutes Geschäft.“

Benjamin Pavard (l) und Anastasios Donis jubeln über das Tor zum 1:4 für Stuttgart beim FC Bayern am letzten Spieltag der Saison 2017/18..

Ein gutes Geschäft wird auch der wohl feststehende Wechsel von Benjamin Pavard vom VfB zum FC Bayern, der entweder 2019 für 35 Millionen Euro oder für deutlich mehr in diesem Sommer vollzogen werden wird (alle News zum Pavard-Transfer gibt es hier im News-Blog). „Bei meiner Vita ist es doch normal, dass sich ein Kollege zwangsläufig mal nach Bayern erkundigt“, erklärt Badstuber auf die Frage, ob der 22-Jährige bei ihm Rat eingeholt hätte. „Ich würde aber keinem Spieler zu etwas für seine Zukunft raten. Die Entscheidung müssen am Ende er und der Klub treffen. Wer wie Benjamin Weltmeister ist, hat sicherlich die Qualität für einen Topklub wie Bayern. Aber man darf auch nicht vergessen: Er ist noch jung. Ein Jahr mehr Erfahrung und Entwicklung würde ihm auch bei uns guttun.“

fw

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