Verteidiger kehrt bald zurück

Badstuber: "Ich möchte irgendwann ein Vorbild sein"

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Holger Badstuber.

München - Holger Badstuber kann sich vorstellen, in ferner Zukunft die Kapitänsbinde beim FC Bayern zu übernehmen. Zumindest will er irgendwann ein Vorbild für junge Spieler sein - ob mit oder ohne Binde.

Seit dem 7. Januar nimmt Holger Badstuber wieder am Teamtraining des FC Bayern teil. Eine Verletzung hatte ihn seit dem 3. Spieltag außer Gefecht gesetzt, zuvor war er knapp zwei Jahre ausgefallen. Doch sein Ehrgeiz hat keinen Schaden genommen. Das hat der 25-Jährige jetzt auch wieder in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" unter Beweis gestellt. "Ich freue mich über jeden einzelnen Rasenfleck", sagt der Nationalspieler, der voller Freude darüber ist, dass er endlich wieder mit Normalität trainieren und arbeiten kann. Er fügt an: "Ich habe eine riesige Vorfreude auf die bevorstehenden Aufgaben, auf die Mannschaft, auf die Spiele, die im zweiten Halbjahr kommen."

Trotz seiner langen Auszeit glaubt der Spieler trotzdem, dass er sich weiterentwickelt habe. Sowohl menschlich, als auch fußballerisch. "Vor zwei, drei Jahren war ich ein anderer Kerl, ich habe mich verändert. Ich nehme das Ganze nun anders war, das Spiel auf dem Platz, ich habe andere Ideen durch den Trainer, durch meine Mitspieler. Ich agiere anders. Mit einem anderen Bewusstsein, mit einer anderen Idee dahinter. Das zeigt mir, dass ich mich trotz dieser Zeit weiterentwickelt habe."

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Seine Zukunft sieht Badstuber eindeutig beim FC Bayern, denn "was gibt es denn derzeit Besseres?", fragt er und gibt sich die Antwort gleichzeitig selbst. Möglicherweise wäre es auch ein Ziel, in einigen Jahren als Bayern-Kapitän aufzulaufen. So ähnlich, wie es Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger bei den Münchnern derzeit praktizieren, könnten es in ein paar Jahren Thomas Müller und Holger Badstuber sein, die als Führungspersönlichkeiten auftreten. "Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm sind schon aus der eigenen Jugend gekommen. Thomas und ich auch mit einem bestimmten Abstand. Das spricht für den Verein. Diese Mischung mit jungen Spielern aus den eigenen Reihen müssen wir beibehalten. Basti und Philipp sind für mich Vorbilder – genauso möchte ich das auch mal für andere sein. Ich möchte den Jungen zeigen, wie man Karriere gemacht hat, wie man Titel gewonnen hat, wie man den Verein kennt. Ob als Kapitän oder nicht, wird man dann sehen."

Das komplette Interview mit Holger Badstuber lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Münchner Merkur oder ab 10 Uhr bei merkur-online.de.

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