Sprunggelenksverletzung

HSV muss gegen Bayern auf Adler verzichten

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Rene Adlers Einsatz gegen Bayern ist fraglich.

Hamburg - Hamburger SV muss am Samstag beim FC Bayern München (15.30 Uhr) ohne Nationaltorwart René Adler auskommen.

„René Adler wird nicht spielen wegen seiner Sprunggelenksverletzung“, sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk am Donnerstag, ohne näher darauf einzugehen, wie lange der Keeper ausfällt. Die Verletzung hatte sich Adler am vorigen Wochenende in der Heimpartie gegen den FC Augsburg (0:1) zugezogen.

Die Blessur hinderte ihn schon am Mittwoch daran, mit dem Team auf dem Platz zu trainieren. Für den 28-Jährigen will van Marwijk Ersatzmann Jaroslav Drobny einsetzen. „Er macht einen guten Eindruck im Training“, erklärte der Coach.

Van Marwijk rechnet nicht mit einer verunsicherten Bayern-Mannschaft. „Wie reagieren sie? Ich denke, die sind sehr professionell, die können damit gut umgehen“, sagte der niederländische Coach am Donnerstag mit Blick auf die überraschende Champions-League-Heimpleite des Triple-Siegers am Dienstagabend gegen Manchester City (2:3). „Das ist eine der besten Mannschaften - vielleicht die beste - auf der Welt im Moment. Die werden nicht durcheinander sein nach einer Niederlage.“

Eine Chance rechnet sich der 61-Jährige aber sehr wohl in München aus. „Ich bin noch nie zu einem Spiel gefahren und habe vorher gedacht, wir verlieren - 'mal sehen, mit wie viel'“, betonte er. „Und das werde ich auch nie tun. Dann höre ich auf mit diesem Beruf.“

Auch Mittelfeldspieler Tolgay Arslan gab sich kämpferisch: „Man hat da recht viel zu verlieren. In erster Linie drei Punkte und die Ehre, die uns dort im letzten Jahr genommen worden ist“, sagte er in Erinnerung ans denkwürdige 2:9 in München in der Vorsaison. „Unsere Ehre müssen wir in diesem Jahr ein Stück zurückgewinnen.“ Gleichwohl räumte Arslan ein: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bayern zwei Spiele verlieren ist noch geringer als dass sie ein Spiel verlieren.“

Den Norddeutschen fehlt neben Adler auch der Kroate Ivo Ilicevic. Der HSV-Coach begründete den Ausfall mit „tragischen Familienumständen“. Wie er den gelbgesperrten Maximilian Beister ersetzen will, ließ er offen.

dpa

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