Für Barcelona ist das Triple möglich

Barca-Star: "Bayern ist zu Hause unglaublich stark"

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Andrés Iniesta träumt vom Triple.

München - Barcelonas Mittelfeldstar Andrés Iniesta will mit dem FC Barcelona das Triple gewinnen. Doch vor dem Halbfinal-Gegner Bayern hat er größten Respekt - vor allem wegen Pep Guardiola.

Seine Titelsammlung ist mehr als beeindruckend: Weltmeister, zweifacher Europameister, dreifacher Champions-League-Sieger, sechsfacher spanischer Meister - die Liste ließe sich noch um zahlreiche Pokale erweitern. Andrés Iniesta prägte die erfolgreichste Zeit des FC Barcelona maßgeblich mit und ist trotz aller Erfolge noch nicht müde geworden. Im Interview mit der Sportbild sprach der 30-Jährige über das anstehende Halbfinal-Duell mit dem FC Bayern München.

Auf dem Platz mit Guardiola

Der Mittelfeld-Stratege ist sich sicher: Seine Mannschaft braucht in beiden Spielen eine Top-Leistung, um gegen die Bayern zu bestehen. "Vor allem zu Hause sind sie so unglaublich stark", sagte Iniesta der Sport Bild mit Blick auf das Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto. Da helfe dem FC Barcelona auch kein gutes Ausgangsergebnis aus dem Hinspiel. "Denn für Guardiola ist nichts unmöglich", betont Iniesta im Interview.

Er muss es wissen, schließlich spielte er vier Jahre unter Pep. Bei Iniestas Debüt im Training der Barcelona-Profis im Alter von 16 Jahren stand sein großes Vorbild Guardiola noch selbst als Spieler auf dem Platz. "Ich war ganz schön nervös", erinnert sich Iniesta, "aber irgendwie war es auch einer der schönsten Tage in meinem Fußballer-Leben". Zu dem Bayern-Trainer hat Iniesta noch immer eine freundschaftliche Beziehung. "Ich bin mir sicher, dass er ab und zu an mich denkt." Das sei eine von Guardiolas größten Qualitäten. "Er ist immer für seine Spieler da."

Rache für 2013?

Im Gegensatz zu den Bayern ist für Iniestas Mannschaft das Triple noch möglich. Die spanische Liga führt der FC Barcelona an, am 30. Mai steht das Pokalfinale gegen Athletic Bilbao auf der Agenda. "Es sind nicht mehr viele Spiele bis zum Saisonende. Jetzt entscheiden Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg."

Besonders in den Spielen gegen den FC Bayern. 2013 blamierte sich der FC Barcelona mit 0:4 und 0:3. Doch von Rache will Iniesta nichts wissen: "Mit dem Wort Rache kann ich nichts anfangen. Manchmal läuft es richtig gut, und manchmal geht nicht viel zusammen."

Dass diesmal mehr zusammen geht, als beim letzten Aufeinandertreffen, dafür will Iniesta am liebsten selbst sorgen.

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dg

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