Bayern-Star nach Mailand?

Mancini macht Druck: Er will Shaqiri unbedingt!

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Ab nach Mailand? Xherdan Shaqiri.

München - Die tz erfuhr: Inter-Trainer Roberto Mancini macht seinen Bossen mächtig Druck, will Xherdan Shaqiri unbedingt und so schnell wie möglich in seinem Team haben.

Am kommenden Freitag hebt der FC Bayern in Richtung Katar ab, ein Offensivstar wird wohl nicht mehr mit an Bord sein: Xherdan Shaqiri. Seine Reise dürfte auch in den Süden gehen, allerdings nicht ganz so weit. Shaqiri steht ganz oben auf der Liste von Inter Mailand!

Roberto Mancini.

Wie die tz erfuhr, macht Inter-Trainer Roberto Mancini seinen Bossen nun mächtig Druck, will den Schweizer Nationalspieler unbedingt und so schnell wie möglich in seinem Team haben. Erste Gespräche zwischen Sportchef Piero Ausilio und Erdin Shaqiri, Bruder und Berater des Bayernstars, gab es bereits Ende vergangener Woche. Der Kraftwürfel soll die Offensive der Italiener wieder aufwirbeln, Mancini möchte die Spielweise von einem 3-5-2- auf ein 4-3-3-System umkrempeln. Und der Schweizer ist gemeinsam mit Lukas Podolski eine passende Ergänzung für die Stürmer Osvaldo und Iciardi. Letzterer ist mit seinen 21 Jahren derzeit ein hoch gehandelter Jungstar, Gerüchten zufolge könnte er bei einem Transfer im Sommer 30 Millionen Euro in die Kassen der Mailänder spülen. Ein Argument, um jetzt noch mal tief in die Tasche zu greifen und Shaqiri zu holen?

Fakt ist: Bei Inter muss etwas passieren. Der Traditionsklub hängt im grauen Mittelfeld der Serie A herum. Konkurrent bei der Verpflichtung scheint derzeit Juventus Turin zu sein. Und auch auf der Insel will man den 23-Jährigen verpflichten. Zuletzt soll der FC Liverpool, ebenfalls ein strauchelnder Topklub (Platz acht in der Premier League), sein Interesse bekundet haben. Dort könnte Shaqiri auf Ex-Bayer Emre Can treffen. Angeblich bietet der Klub 15 Millionen Euro für den Schweizer, sein Marktwert liegt derzeit bei rund 20 Millionen.

Dass er in der Rückrunde noch einmal bei den Roten angreift, gilt als sehr unwahrscheinlich. Sollten Langzeitverletzte wie Alaba, Lahm oder auch Thiago wieder an das Team heranrücken, sinken die ohnehin geringen Chancen für Shaq auf Einsatzzeit weiter. Zuletzt hatte er in sieben Bundesligaspielen nur zwei Kurzeinsätze, Pep Guardiola setzt neben den etablierten Götze, Müller, Ribéry und Robben eher auf Jungstars wie Höjbjerg oder Gaudino statt auf den kompakten Mittelfeldrenner. Seine Kraft kann er daher vielleicht schon bald in Blau-Schwarz statt Rot-Weiß ausspielen.

mic

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