Transfergerücht aus der Türkei

Sind die Bayern an diesem Freiburg-Talent dran?

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Caglar Söyüncü bejubelt am 28. Spieltag die Führung gegen den FSV Mainz 05. 

München - Laut eines türkischen Medienberichts ist der FC Bayern an der Verpflichtung eines jungen Innenverteidigers vom SC Freiburg interessiert. Der ist immerhin einer der besten Zweikämpfer der Liga.

Update vom 28. April 2017: Wen verpflichtet der FC Bayern nach dem Dopple-K.o. in der Champions League und im DFB-Pokal? Welche Top-Stars hat der Rekordmeister auf der Einkaufsliste? Wir haben alle aktuellen News zu Transfers und alle Transfergerüchte zum FC Bayern München zusammengefasst.

An guten Tagen spielt Caglar Söyüncü in Freiburgs Defensive wie eine Wand, an der jeglicher Angriff abprallt. Gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Spieltag war wieder so ein Tag. Söyüncü gewann 85 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte somit entscheidenden Anteil am Heimsieg der Freiburger. Sowieso: Die guten Tage Söyüncüs häufen sich in letzter Zeit. Für 2,5 Millionen Euro holte der SCF den weitgehend unbekannten Türken im Sommer vom Zweitligisten Altinordu aus seiner Heimat. Seitdem stand er für die Breisgauer 23 Mal auf dem Feld.

Erst wacklig, jetzt sicher 

Zu Beginn seiner Bundesligakarriere zeigte sich der 20-Jährige bisweilen noch unsicher. Bei den Niederlagen gegen Köln, Hoffenheim oder Mainz, alles Spiele aus der Hinrunde, unterliefen ihm teils haarsträubende Fehler. Trotzdem war das türkische Talent zeitweise bester Zweikämpfer der Liga. Momentan liegt er mit überzeugenden 66,2 Prozent gewonnenen Zweikämpfen ligaweit auf Rang drei - vor Spielern wie Sokratis, Hummels oder Boateng. 

Anfrage aus England, Interesse aus Frankreich

Da ist es kaum verwunderlich, dass mittlerweile halb Europa hinter dem Innenverteidiger her ist. Laut der Internetplattform turkish-football.com sind an dem 20-Jährigen neben den französischen Topklubs AS Monaco und Paris Saint-Germain auch die deutschen Vereine Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern interessiert. Und auch die Premier League streckt Söyüncüs Berater Mustafa Dogru zufolge seine Fühler nach dem Talent aus: „Manchester City hat über einen Dritten Kontakt mit uns aufgenommen“, wird Dogru auf turkish-football.com zitiert.

Freiburg wiegelt ab

Nach Aufkommen der ersten Gerüchte wiegelte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier schnell ab: „An Söyüncü hängt kein Preisschild. Es gibt keine Schmerzgrenze. In diesem Sommer ist er unverkäuflich“, sagte er dem kicker. Und auch das Objekt der Begierde reagierte beschwichtigend auf erste Anfragen: „Ich fühle mich genau am richtigen Ort und denke nicht an einen Wechsel im Sommer.“

Die Frage ist sowieso, ob der FC Bayern einen weiteren Innenverteidiger benötigt. Mit Mats Hummels, Jérôme Boateng, Javi Martínez und der Neuverpflichtung Niklas Süle aus Hoffenheim ist der deutsche Rekordmeister in der Defensivzentrale eigentlich bestens besetzt. Auf der anderen Seite müssen in der heutigen Zeit talentierte Spieler so früh wie möglich verpflichtet werden, will man keine astronomisch hohe Ablösesumme bezahlen. Und sollte Söyüncü doch wechseln, wäre er nicht der erste Spieler, der ein Wechselversprechen bricht.

fmü

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