Kroate bestens aus der Bundesliga bekannt

Ivica Olic wird Cheftrainer! Münchner Fußball-Legende heuert bei einem Ex-Klub an

Ivica Olic vom FC Bayern jubelt.
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Ivica Olic bejubelt ein Bayern-Tor.

Einst spielte er beim TSV 1860 und beim FC Bayern München. Nun ist Ivica Olic Cheftrainer - bei einem anderen Ex-Klub.

München - In den vergangenen Jahren gab es nur wenige Spieler, die sowohl für die Profis des FC Bayern als auch für den TSV 1860 aufliefen. Zu einem der bekanntesten zählt neben Jens Jeremies oder Manni Bender auch Ivica Olic. Der heute 41-jährige Kroate spielte insgesamt vier Jahre in der bayerischen Landeshauptstadt, nun übernimmt er überraschend einen Erstligisten im Ausland.

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Olic hatte eine bewegte Karriere und kam erstmals im Jahr 1998 nach Deutschland, als er sich als Jungprofi für etwa zwei Jahre Hertha BSC anschloss. Der Stürmer kehrte nach drei Profi-Einsätzen kehrte er zunächst wieder nach Kroatien zurück, um über die erfolgreiche Zwischenstation ZSKA Moskau wieder in der Bundesliga zu landen. Beim HSV sorgte er zwischen 2007 und 2009 auch international für Furore, ehe er ablösefrei zum FC Bayern wechselte. Nach zwei verlorenen Champions-League-Endspielen und einem Double-Sieg wechselte er im Sommer 2012 nach Wolfsburg.

Von den Autostädtern ging es für den bulligen Angreifer nach zweieinhalb Jahren wieder nach Hamburg. Im Sommer 2016 wechselte Olic zu seiner letzten Station als Profi: dem TSV 1860 München. Bei den Löwen erlebte Olic eine Seuchen-Saison, an deren Ende der Traditionsverein aus der zweiten Bundesliga abstieg. Insgesamt kam der 104-fache Nationalspieler Kroatiens auf 238 Bundesliga-Spiele, in denen er 72 traf und 33 Tore vorbereitete.

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Nach seiner Karriere stieg er 2017 als Co-Trainer bei der kroatischen Nationalmannschaft ein und wurde 2018 sensationell Vizeweltmeister. Parallel erwarb Olic die UEFA-Pro-Lizenz, die höchste Qualifikation als Trainer. Seinen Job bei der Nationalmannschaft wird er allerdings abgeben müssen, denn der russische Erstligist ZSKA Moskau stellte seinen ehemaligen Stürmer als neuen Cheftrainer vor.

Von 2003 bis 2007 stand er für ZSKA in insgesamt 116 Partien auf dem Platz und erzielte 44 Treffer, er war auch Teil des Teams, das als erste russische Mannschaft im Jahr 2005 den UEFA-Cup gewann. Olic gewann zudem drei russischen Meisterschaften und zwei Pokalsiegen mit den Hauptstädtern. Bei ZSKA beerbt er den Belarusen Viktor Goncharenko, der zuletzt nur auf Platz fünf landete. (ajr)

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