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Nach angeblichem Zwischenfall mit Salihamidzic

Neue Provokation von James beim Abschlusstraining - Zieht Niko Kovac Konsequenzen?

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James Rodriguez.

James Rodriguez ist unzufrieden, er spielt beim FC Bayern deutlich weniger als er möchte. Nun kam es wohl zu einer neuen Provokation.

Ein paar Minuten Verspätung? Das ist unhöflich, aber eigentlich nicht wild. Außer man steht derart im Blickpunkt wie aktuell James Rodriguez beim FC Bayern. Am Freitag stand um 13.30 Uhr das Abschlusstraining vor dem Match gegen Borussia Dortmund an. Eine Stunde vorher haben sich die Spieler einzufinden.

James Rodriguez missachtete laut Bild diese Vorgabe: Er kam erst um 12.38 Uhr an, wurde von Freunden vorgefahren, stieg „auffallend lässig aus“, so schreibt es das Blatt. Er kam erneut als letzter Spieler zum Trainingsplatz. Ob es Niko Kovac gemerkt hat? Wenn nicht, dürfte ihn spätestens der Bericht der großen Boulevardzeitung darauf aufmerksam gemacht haben.

„Du bist falsch“: Neuer Eklat zwischen James und Hasan Salihamidzic? Unser Artikel vom 7. November

München - Nein, für James Rodriguez läuft es beim FC Bayern nicht richtig rund. In seinen bisher elf Pflichtspieleinsätzen in dieser Saison durfte der 27-Jährige nur ein einziges Mal über die volle Distanz spielen. Dem gegenüber stehen vier Einwechslungen und ganze sechs vorzeitige Auswechslungen. Vor allem der Fakt, dass er regelmäßig vorzeitig vom Feld muss, scheint dem Kolumbianer übel aufzustoßen. Im Schnitt spielte er lediglich 58 Minuten. In Mainz saß er gar 90 Minuten auf der Bank.

Und genau dort soll sich etwas zugetragen haben, das für weiteren Zündstoff sorgen dürfte. Wie die Bild berichtet, soll es dabei um einen kleinen, aber pikanten Zwischenfall zwischen James und Hasan Salihamidzic gehen. Der Sportchef des FC Bayern wollte demnach dem Mittelfeld-Spieler die Hand reichen, doch dieser weigerte sich nicht nur, sondern soll Salihamidzic auf Spanisch ins Gesicht gesagt haben: „Du bist falsch!“ 

Video: Bayern-Bosse kritisieren Medien

James Rodriguez: Schwierige Zeit beim FC Bayern

Was James Rodriguez genau damit meinte, ist unklar. Spekuliert wird über ein nicht eingehaltenes Versprechen wegen der Aufstellung. Als weiterer Punkt wird aufgeführt, dass sich James nicht an die Vorgaben von Kovac gehalten hat, wonach sich restlos alle Spieler vor dem Spiel zusammen aufzuwärmen haben. Der Akteur soll stattdessen in der Kabine geblieben sein. Disziplinarische Folgen sollen aber ausgeblieben sein.

Fakt ist: Sollte sich das alles so zugetragen haben, wäre es nur ein weiteres Kapitel in einer Reihe von Vorkommnissen, die die schlechte Laune von James dokumentieren. Nach dem 1:1-Remis im Heimspiel in der Champions League gegen Ajax Amsterdam Anfang Oktober soll James wutentbrannt aus dem Stadion gestürmt sein. In der Kabine soll er in Abwesenheit des Trainers geschimpft haben: „Wir sind hier nicht Frankfurt!“ Der Grund: Die für die Bayern ungewohnte defensive Spielweise.

James Rodriguez: Vorzeitiger Abschied vom FC Bayern?

Hartnäckig halten sich in diesem Zusammenhang auch die Gerüchte um einen Abschied des Ex-Spielers von Real Madrid aus München. Im Zuge dessen gibt es außerdem Spekulationen, er könnte im Tausch mit einem Juventus-Star nach Italien gehen.

Beim FC Bayern brodelt es, da sind die Querelen um James nicht hilfreich. Auch das Insta-Gate von Lisa Müller, der Ehefrau von Thomas Müller, sowie die Bericht, wonach dieser und drei weitere Akteure sich hängen lassen, tragen nicht zur Beruhigung der Lage an der Säbener Straße bei.

fw

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