„Er hat immer noch seinen Charakter“

Martinez scherzt: Das hat sich zwischen mir und Heynckes verändert

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Javi Martinez (l.) im Gespräch mit Trainer Jupp Heynckes.

Javi Martinez hat Jupp Heynckes viel zu verdanken. Der Trainer holte ihn 2012 zum FC Bayern, mit dem er ein Jahr später das Triple gewann. Jetzt ist Jupp zurück - und Javi freut‘s.

München - Die Rückkehr von Jupp Heynckes war vor allem für einen Akteur eine immense Umgewöhnung. Javi Martinez rückte von der Innenverteidigung wieder auf die Sechserposition - dahin, wo ihn Heynckes schon 2012/13 aufgeboten hatte. Für den Spanier kein Problem.

„Ich freue mich, dass ich zurück auf dieser Position bin“, erzählt der 29-Jährige im Interview mit fcbayern.de. „Dort fühle ich mich sehr wohl. Ich habe den Großteil meiner Karriere dort gespielt und es fühlt sich an, als hätte ich nie in der Abwehr, sondern immer im defensiven Mittelfeld gespielt.“ Wirklich entscheiden, wo er lieber spielt, kann sich Martinez aber nicht. „Ich fühle mich auf beiden Positionen gut, beide passen gut zu meinen Qualitäten. Ich würde es so sagen: Ich bin ein Teamplayer und will meiner Mannschaft da helfen, wo sie mich braucht.“

Martinez: „Heynckes ist Derselbe geblieben“

Dass Heynckes wieder das Zepter an der Säbener Straße übernommen hat, freut den 18-maligen Nationalspieler, denn „er hat meine Karriere entscheidend beeinflusst.“ Jupp habe hart um ihn gekämpft und ihn letztlich überzeugen können, nach München zu wechseln. Verändert habe sich der Trainer aber nicht, trotz seiner vierjährigen Pause. „Er ist Derselbe geblieben“, so Martinez. „Er hat immer noch seinen Charakter, er weiß immer noch ganz genau, wann er die Zügel anziehen muss. Der große Unterschied ist, dass ich ihn jetzt viel besser verstehe als früher. Weil mein Deutsch besser geworden ist.“

Die größte Veränderung für Martinez liegt nun schon ein Jahr zurück - sie war die Geburt seines Sohnes Luca. Ob die Verletzungen mittlerweile doppelt schmerzhaft sind, weil er Vater geworden ist? Das nicht unbedingt, aber das Schlimmste an seiner im Oktober erlittenen Schulterverletzung war, „dass ich in diesen Wochen Luca nicht in den Arm nehmen konnte. Das war schwierig für mich.“

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fw

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