Kämpferisch nach Kreuzbandriss

Bei Javi hat die Trotzphase schon eingesetzt

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Bitter: Javi Martinez hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

München - Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Javi Martinez hat sich tatsächlich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Die leise Hoffnung auf eine positive Diagnose der Mediziner erwies sich als Wunschdenken. Gestützt auf zwei Krücken humpelte Javi Martinez am Tag nach dem 0:2 (0:1) im Supercup beim Erzrivalen Borussia Dortmund aus der Arztpraxis. „Natürlich bin ich im Moment sehr traurig“, kommentierte der Pechvogel die bittere Diagnose. Der Kreuzbandriss im linken Knie zwingt ihn zu einer halbjährigen Pause. Trotzig übermittelte der spanische Nationalspieler eine kämpferische Botschaft an seine Fans: „Aber ihr braucht euch keine Sorgen zu machen - ich werde noch stärker zurückkommen.“

Ganz überraschend kam die Botschaft für seine Anhänger nicht. Schon bei der Abreise aus Dortmund hatte Martinez aus dem Mannschaftsbus via Facebook eine Videobotschaft verbreitet. „Hallo, ich habe eben vom Arzt gehört, er ist zu 99 Prozent sicher, dass es ein Kreuzbandriss ist“, klagte der Abwehrspieler mit einem Schwenk über das hochgelagerte linke Bein.

Wie befürchtet, muss der FC Bayern bis ins kommende Jahr hinein ohne Martinez auskommen. Er soll in den kommenden Tagen in die USA fliegen, um in Vail beim Spezialisten Richard Steadman operiert zu werden.

Bei den Bayern wird man sich nun Gedanken machen müssen, ob man doch noch auf dem Transfermarkt tätig wird. Wer für die Bayern interessant sein könnte, haben wir in einem Artikel zusammengefasst.

dpa

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