Rapper jetzt Manager des Bayern-Profis

Boateng spricht über Deal mit Jay Z - und Party in Privatvilla

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Dieses Foto von sich (l.) und Jay Z twitterte Jerome Boateng am Samstagabend.

München - Eine ungewöhnliche Allianz: Jerome Boateng hat einen Management-Deal bei der Firma von Jay Z unterzeichnet - jetzt spricht er über die Kooperation.

Jerome Boateng hat in der Sommerpause einen Vertrag unterzeichnet, der in Deutschland seinesgleichen sucht: Er wird nun von einem Rap-Megastar unterstützt! Jay Z, geschätztes Vermögen 500 Millionen Euro, hat den Bayern-Innenverteidiger mit seinem Entertainment- und Sportverlag "Roc Nation" unter seine Fittiche genommen. Die Kooperation soll dem 26-Jährigen helfen, international noch bekannter zu werden. Den Deal hatte Boateng schon vor rund einem Monat via Twitter verkündet. Dieses Wochenende feierte er ihn mit einem gemeinsamen Foto - und sprach mit der Welt am Sonntag darüber.

Den Kontrakt feierte Boateng demnach in Jay Zs Sportbar "40/40 Club" in Brooklyn. Danach sei in L.A. in der Privatvilla des Rappers gefeiert worden. "Ich habe meine Schwester und meinen besten Freund mitgenommen. Es war ein toller Tag mit Jay Z. Wir konnten ihn alles fragen", schwärmt Boateng der Zeitung gegenüber. Offensichtlich war auch Jay-Z-Gattin Beyoncé im Haus - allerdings im oberen Stockwerk. Dem Bericht zufolge hat Boateng jetzt sogar die Kontaktdaten des Rappers, die nur wenige Menschen kennen.

Natürlich wünscht sich Boateng auch einen Gegenbesuch. Und hat ihn nach München zu einem Spiel eingeladen. "Er hat sich darüber gefreut. Und gesagt, dass er die Atmosphäre im Stadion bei uns sehr gern erleben möchte und probieren wird, mal vorbeizuschauen", so der Profi. Die Gesprächsthemen gingen bei ihrem Treffen nicht aus. "Wir haben vor allem über Musik und Fußball gesprochen. Jay Z kennt sich aus in unserem Sport und sieht sich immer wieder Spiele an."

Bei Jay Z stehen bereits verschiedene Sportler wie die Basketballer Kevin Durant und James Young unter Vertrag. Boateng ist jetzt der erste Fußballer, der erste Europäer. "Amerika ist ein großer Markt. Mit Jay-Z und Roc Nation habe ich dort einiges vor. Wir wollen probieren, was so möglich ist", so Boateng.

Der 26-Jährige sieht offenbar Potenzial, vom deutschen Star zum Weltstar zu werden. Eine globale Marke! Wer seinen gesteigerten Stellenwert beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft sieht, der kann ihm jedenfalls einiges zutrauen. Und auch sportlich hat er noch viel vor: "Ich bin an einem Punkt, an dem ich noch mehr Verantwortung übernehmen möchte", lautet Boatengs klare Devise.

lin

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