Bayern-Profi spricht von "Wahnsinn"

So denkt Boateng über die kaufwütigen Engländer

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Zweifelt an der Transferpolitik der englischen Vereine: Für Jerome Boateng ist Geld nicht alles.

München - Angesichts des Transfergebarens der englischen Top-Vereine schüttelt Jerome Boateng nur mit dem Kopf. Doch der FCB-Verteidiger sieht die Roten im Vergleich nicht chancenlos.

Bayerns Abwehrhüne Jérôme Boateng lässt sich von der Finanzstärke der englischen Premier League nicht beeindrucken. „Es ist Wahnsinn, was da passiert. Aber Geld hat auch noch keine Titel gewonnen“, sagte der Verteidiger am Dienstag am Rande eines Sponsorentermins in München. Boateng selbst hatte vor seinem Wechsel zu den Bayern 2011 ein Jahr bei Manchester City unter Vertrag gestanden.

Transferticker: Endspurt für den FC Bayern

Mit horrenden Ablösesummen werben die englischen Topclubs momentan um Spitzenprofis aus der ganzen Welt. Manchester City, der FC Chelsea und alle weiteren Premier-League-Vereine profitieren dabei unter anderem von einem außergewöhnlich lukrativen neuen TV-Vertrag, der von 2016 an gilt und den Clubs fast sieben Milliarden Euro für drei Spielzeiten in die Kassen spült.

Dass so viel Geld für Profis ausgegeben werde, sei „nicht ganz normal“, urteilte auch Bayern-Neuzugang Arturo Vidal, den die Münchner im Juli selbst erst für 37 Millionen Euro Ablöse von Juventus Turin verpflichtet hatten. „Wenn man so viel kostet, dann müsste man drei, vier Tore pro Spiel schießen“, kommentierte er.

dpa

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