Im DFB-Pokalfinale

FC Bayern: Boateng mit irrer Aktion im Pokal-Finale - Teamkollegen feiern ihn heftig

FC Bayern/Jerome Boateng: Irre Rettungsaktion! Teamkollegen feiern ihn anschließend krass
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Jerome Boateng wird nach seiner Rettungsaktion geherzt.

Jerome Boateng sorgte mit einer Mega-Grätsche im Pokalfinale dafür, dass der FC Bayern seinen 20. Pokalerfolg feiern durfte. Danach wurde er hart gefeiert.

  • Der FC Bayern* ist nach einem 4:2-Sieg über Bayer Leverkusen* zum 20. Mal Pokalsieger.
  • Die Partie gegen die Werkself war ein hartes Stück Arbeit.
  • Eine Mega-Grätsche von Jerome Boateng* war ein Grund für den Bayern-Erfolg

Berlin -  Das DFB-Pokalfinale, das die Bayern in Berlin ausgiebig feierten, in diesem Jahr wird auf jeden Fall in die Geschichtsbücher eingehen. Natürlich, war es doch das erste Finale in Berlin, das ohne Fans ausgetragen werden musste. Thomas Müller und Serge Gnabry* fanden nach der Partie fast schon sentimentale Worte. 

„Es ist echt ein bisschen ein trauriger Moment“, sagte Müller im Anschluss bei Sky. Auch Gnabry hätte den 4:2-Erfolg des FC Bayern über Bayer Leverkusen gerne „mit den Fans“ gefeiert. „Dass wir vor der Kurve gefeiert haben ist ein kleines Symbol an die Fans“, so der Offensivspieler, der das zwischenzeitliche 2:0 für den Double-Sieger erzielte.  

Wenn man sich an den Pokal-Erfolg des FC Bayern aus dem vergangenen Jahr erinnert, fällt einem ein, dass es dort ebenfalls ein trauriges Gesicht gab. Das lag aber nicht daran, dass keine Fans im Stadion waren. Ganz im Gegenteil. Den damaligen Bayern-Erfolg über RB Leipzig feierten die Münchner ausgelassen mit ihren Anhängern. 

FC Bayern/Jerome Boateng: Irre Rettungsaktion! Teamkollegen feiern ihn anschließend krass

Jerome Boatengschien vor gut einem Jahr noch weniger Spaß beim FCB zu haben. Unvergessen ist das Bild, als er sich bei der Meisterfeier nicht zur Mannschaft gesellte, sondern sich mit seinen beiden Töchtern abseits des Trubels schmollend auf eine Werbebande setzte.

Uli Hoeneß riet ihm damals als „ein guter Freund“, dass er sich einen neuen Verein suchen solle. Das hatte Boateng anschließend auch vor, fand allerdings keinen adäquaten und so blieb er doch beim FC Bayern*. Trotz des vielleicht gut gemeinten Rats. An der Säbener Starße erlebte er ab Herbst zeitgleich mit der Ernennung von Hansi Flick* zum Cheftrainer* ein irres Revival!

Boateng war auf einmal wieder wichtig. Der Weltmeister von 2014 war unter Flick an der Seite von David Alaba von nun an gesetzt - und zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit bockstarken Leistungen zurück. Wenn es dann noch ein Beispiel gebraucht hätte, wie gut Boateng unter Flick funktioniert - und wie akzeptiert der Innenverteidiger im Team nun wieder ist, dann lieferte der 31-Jährige dies in der 63. Minute im Pokalfinale am Samstag ausgerechnet in Berlin. 

Kai Havertz, ü ber den vor der Partie viel spekuliert wurde, war auf der linken Bayern-Seite durchgebrochen und spielte den Ball flach in die Mitte, wo Leon Bailey einschussbereit am Fünfer lauerte. Doch Boateng grätsche im letzten Moment dazwischen, lenkte den Ball sensationell über den Kasten von Manuel Neuer und verhinderte so ein sicheres Tor. 

Noch viel krasser als die bemerkenswerte Rettungsaktion war aber das anschließende Verhalten der Teamkollegen, die Boateng herzten, umarmten und feierten, als hätte er gerade das entscheidende Tor erzielt. Der FC Bayern* führte zu dieser Zeit wohlgemerkt bereits 3:0, was daher auch ein eindeutiges Indiz für die Super-Stimmung in der Kabine des Rekordmeisters ist. 

Zwar musste Boateng nach dieser Aktion verletzt raus, für ihn kam Rekord-Neuzugang Lucas Hernandez. Am Ende siegten die Bayern aber verdient mit 4:2 gegen Bayer Leverkusen. Im Anschluss sah man bei der Siegesfeier einen strahlenden Jerome Boateng. Manchmal sind die Ratschläge von guten Freunden doch nicht immer die besten. (smk) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks.

Stefan Effenberg sieht einen großen Nachteil für die Bayern-Profis in der Champions League. Er versetzt sich in die Profis hinein und meint: „Mir wäre das gar nicht recht.“

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