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Verteidiger beendet Wechselgerüchte

Abschied von Bayern? Boateng spricht Klartext

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Jerome Boateng, hier auf einem Foto in Berlin, sieht seinen Arbeitsplatz auch künftig in München.

In den vergangenen Wochen kamen Gerüchte auf, Jérôme Boateng wäre unzufrieden beim FC Bayern und würde gerne wechseln. Diesen Gerüchten widersprach der Innenverteidiger jetzt. 

München - Denkt man an die Startelf des FC Bayern München in der kommenden Saison, darf ein Mann eigentlich nicht fehlen: Jérôme Boateng, 28, gilt vielen als unersetzbar. Doch in den letzten Wochen rankten sich erste Gerüchte um den deutschen Nationalspieler, er sei unzufrieden mit seiner Rolle im Verein, und zu wenig spielen würde er auch. Real Madrid und der AS Rom sollen unter den Interessenten gewesen sein. 

Jetzt räumte der 1,92 Meter große Innenverteidiger auf mit jeglichen Transfergerüchten um seine Person. In einem Interview mit Lesern der Sport Bild sagte der 28-Jährige auf die Forderung eines 9-jährigen Jungen, er solle doch bei den Bayern bleiben: „Ich habe auch nichts anderes vor.“ In Europa käme für Boateng ohnehin kaum ein anderer Klub infrage: „Ich sag mal so: Es gibt weltweit nur wenige Vereine, die so eine Strahlkraft und Tradition wie der FC Bayern haben.“

Dass seine Situation bei den Münchnern in den letzten Wochen und Monaten nicht die beste war, hat den Defensivspieler durchaus beschäftigt: „Ich habe nicht so viel gespielt, da ist es normal, dass man nicht rundum glücklich ist.“ Dann sei auch noch eine Verletzung hinzugekommen. „Jetzt werde ich die spielfreie Zeit nutzen, und zum Start der Saisonvorbereitung bin ich wieder fit“, so Boateng. 

Ablöseverhandlungen mit City gestalteten sich schwierig

Als im Jahr 2011 der FC Bayern auf den damals noch bei Manchester City unter Vertrag stehenden Boateng zukam, musste der Innenverteidiger nicht lange überlegen: „Ich habe eine Nacht darüber geschlafen, und am nächsten Morgen war ich mir sicher: das will ich unbedingt machen!“ Schwierig sei nur gewesen, dass sich die Klubs auf eine Ablösesumme einigen mussten. „Das zog sich ein bisschen hin.“ Der Wechsel nach München sei, so Boateng, für seine Karriere ein entscheidender Schritt gewesen.

Wer bleibt wie lang? So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Tom Starke: 2018 © AFP
Arjen Robben: 2018 © AFP
Franck Ribéry: 2018 © AFP
Rafinha: 2018 © AFP
Sven Ulreich: 2018 © MIS
Arturo Vidal: 2019 © dpa
James Rodriguez: ausgeliehen bis 2019 © MIS
Juan Bernat: 2019 © AFP
Sandro Wagner: 2020 © sampics / Stefan Matzke
Sebastian Rudy: 2020 © MIS
Joshua Kimmich: 2020 © MIS
Manuel Neuer: 2021 © AFP
Jerome Boateng: 2021 © AFP
Robert Lewandowski: 2021 © AFP
Mats Hummels: 2021 © sampics
Javi Martinez: 2021 © AFP
Thomas Müller: 2021 © AFP
David Alaba: 2021 © AFP
Thiago Alcantara: 2021 © AFP
Renato Sanchez: 2021 (derzeit ausgeliehen bis 2018 an Swansea City) © sampics
Niklas Süle: 2022 © MIS
Corentin Tolisso: 2022 © MIS
Kingsley Coman: 2023 © MIS

Dort spielte Boateng in den vergangenen Jahren unter Pep Guardiola. Als dann im Juli 2016 Carlo Ancelotti den Trainerposten der Bayern übernommen hat, veränderte sich auch das System: „Vom Stil her gab es eine Umstellung. Bis wir diese als Mannschaft verinnerlicht hatten, dauerte es seine Zeit. Bei Pep haben wir sehr detailliert trainiert. Er hatte ganz klare Vorstellungen, was er von jedem einzelnen Spieler erwartet, unterbrach dafür auch oft mal das Training.“ Jetzt spiele die Mannschaft einen anderen Stil: „Wir pressen zwar auch, aber nicht so intensiv und über das ganze Spielfeld, dafür aber zielstrebiger Richtung Tor. Unter Ancelotti haben wir nun auch wieder Konter-Fußball im Repertoire.“

Boatengs unangenehmste Gegenspieler

Auch über seine unangenehmsten Gegenspieler sprach Boateng mit den Lesern der Sport Bild: „Messi und Ronaldo sind schon mit am schwersten zu spielen, ich zähle auch noch Eden Hazard von Chelsea, Neymar von Barcelona und Karim Benzema von Real Madrid dazu. Messi kann man schlicht und ergreifend alleine nicht stoppen. Bei Ronaldo ging das schon besser, weil er mehr über die Athletik kommt. Es ist aber so, dass Ronaldo sein Spiel zuletzt umgestellt hat. Er geht nun weniger in Dribblings, sondern konzentriert sich mehr auf den Abschluss. Das ist insofern schwerer zu verteidigen, weil Ronaldo ein unglaubliches Timing hat und sich beim Tor-Abschluss auf einen Kontakt beschränkt.“

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