Projekt für Fußballvereine gestartet

Boateng hilft bei Kampf gegen Blutkrebs

München - Jérôme Boateng engagiert sich für Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind. Der Weltmeister startete mit der DKMS ein Programm für alle Fußballvereine in der BRD.

Gemeinsam mit der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat der 26 Jahre alte Nationalspieler des FC Bayern München am Mittwoch das Projekt „Fußball-Helden“ gestartet. In einem Aktionsprogramm, bei dem alle 25 456 Fußballvereine in Deutschland von der DKMS kontaktiert werden, sollen die Clubs ihre Spieler in die Datei aufnehmen lassen, wie die Organisation mitteilte (www.dkms-fussballhelden.de).

„Für mich ist das Projekt Fußball-Helden eine Herzensangelegenheit“, äußerte Boateng. Blutkrebs könne jeden Menschen treffen. Aber es könne umgekehrt auch jeder helfen. „Wir Fußballer halten zusammen. Und deswegen bitte ich alle Fußballer in Deutschland, sich bei der DKMS registrieren zu lassen“, erklärte der Nationalspieler.

Ein weiterer Partner ist der Bayerische Fußball-Verband (BFV). Er unterstützt als erster Landesverband des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die DKMS. In einem Brief an die 4696 bayerischen Amateurvereine bittet der BFV alle Spielerinnen und Spieler ab 17 Jahre, sich in die Stammzellenspenderdatei für Leukämie-Patienten aufnehmen zu lassen. „Fußball steht für Zusammenhalt und Solidarität - auch neben dem Platz. Wir hoffen, dass viele Spieler mitmachen“, äußerte BFV-Präsident Rainer Koch in einer Verbandsmitteilung.

Bilder: Boateng startet Programm gegen Blutkrebs

Bilder: Boateng startet Programm gegen Blutkrebs

dpa

Rubriklistenbild: © Christina Pahnke / sampics

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