„Phasenweise nicht präsent genug“

Jerome Boateng: Das ist unsere größte Stärke beim FC Bayern

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Die Bayern marschieren, doch Jérôme Boateng ist der Meinung: „Ich finde, wir lassen noch zu viele Torchancen zu.“

Besitzt der FC Bayern noch Verbesserungspotenzial? Jerome Boateng findet darauf eine klare Antwort. Außerdem verrät der Verteidiger, warum sein Klub derzeit nahezu unbesiegbar scheint.

Schlechte Nachrichten für die Verfolger von Rekordmeister Bayern München: Die Mannschaft des souveränen Tabellenführers können sich "in jedem Bereich" noch verbessern, sagte Nationalspieler Jerome Boateng der Welt am Sonntag. Neben dem intimen Einblick in sein Seelenleben äußerte sich der Verteidiger explizit auch zu der sportlichen Lage des deutschen Rekordmeisters: "Vor allem beim Umschalten von Offensive auf Defensive. Ich finde, wir lassen noch zu viele Torchancen zu. Manchmal verlieren wir zu leichtfertig die Bälle."

Zuletzt seien die Bayern "in manchen Spielen phasenweise nicht präsent genug" gewesen, und vor dem Tor "können wir noch effektiver sein", sagte der 29-Jährige: "Wir müssen die Spannung trotz unseres Vorsprungs in der Liga hochhalten. In den kommenden Wochen haben wir in der Bundesliga in Leipzig und Dortmund, sowie in Leverkusen im DFB-Pokal starke Gegner, das hilft uns."

Jerome Boateng über den Schlüssel der Stärke des FC Bayern

In der Bundesliga, die der Meister mit 20 Punkten Vorsprung anführt, sei "manches Spiel" auch "mit Glück" gewonnen worden. "Und außerdem gewinnen wir in der Liga kein Spiel im Vorbeigehen, auch wenn das manchmal öffentlich so dargestellt wird", sagte Boateng.

In der Champions League hofft der Weltmeister auf den Einzug ins Finale. "Wir haben die Chance. Aber es gehört so viel dazu: Tagesform, Glück, Schiedsrichter-Entscheidungen", sagte er vor dem Achtelfinal-Rückspiel bei Besiktas Istanbul am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky, Hinspiel: 5:0): "Wenn wir als Mannschaft auftreten, wird es sehr schwierig, uns zu schlagen. Die Geschlossenheit ist unsere Stärke. Wir haben Weltklasse-Spieler, aber nicht den einen Superstar, von dem alles abhängt."

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SID/PF

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