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„Disput mit Teamkollegen“: Neuer Klub streicht Ex-Bayern-Star Boateng aus Kader

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Von: Patrick Mayer

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Einst beim FC Bayern, jetzt bei Olympique Lyon: Weltmeister Jerome Boateng.
Einst beim FC Bayern, jetzt bei Olympique Lyon: Weltmeister Jerome Boateng. © IMAGO / Sportimage

Olympique Lyon streicht Jerome Boateng überraschend und kurzfristig aus dem Kader. Laut einem Bericht gab es Ärger rund um den früheren Spieler des FC Bayern München.

München/Lyon - Jerome Boateng* sorgte während seiner Zeit an der Säbener Straße in München* das eine oder andere Mal für Aufsehen. Wiederholt hielt der Weltmeister dem FC Bayern* zudem vor, dass es einst nichts wurde mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain (PSG). In Frankreich spielt der Innenverteidiger mittlerweile trotzdem, allerdings für Olympique Lyon.

Jerome Boateng: Ärger um einstigen Spieler des FC Bayern bei Olympique Lyon

Und auch bei seinem neuen Klub gab es nun offenbar Ärger rund um den 33-jährigen Abwehrmann. Denn: Beim 2:0 (1:0) gegen OGC Nizza fehlte Boateng im Kader von Olympique. Wie Sport1 berichtet, „wegen eines verbalen Disputs mit Teamkollegen. Der Ex-Bayern-Star regte sich darüber auf, dass mehrere Mitspieler nach der Pleite in Monaco zu spät zum Training erschienen waren. Zu Handgreiflichkeiten kam es nicht“. Ein Disput? Auch die stets gut informierte französische L‘Equipe berichtete von einem angebliche Streit mit Mitspielern.

Ex-Bundesliga*-Trainer und Lyon-Coach Peter Bosz (einst Borussia Dortmund* und Bayer Leverkusen) begründete die Ausbootung jetzt mit angeblichen sportlichen Gründen. „Ich habe viele falsche Dinge in den Zeitungen gesehen. Für mich war er nicht bereit, heute zu spielen“, erklärte Bosz im Umfeld der Partie gegen Nizza. Er habe schon Gespräche mit dem einstigen Münchner geführt, um die Sache aus der Welt zu schaffen, erzählte er weiter.

Im Video: Boateng träumt von DFB-Comeback - WM-Teilnahme wäre „das Größte“

Auch beim deutschen Bundesliga-Rekordmeister* hatte es immer wieder Diskussionen um Boateng gegeben. „Jerome muss mal wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist mir schon seit Sommer etwas zu viel. Es wäre in seinem Sinne und in dem des Klubs, wenn er mal wieder ‚back to earth‘ kommen würde“, hatte Ex-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zum Beispiel im November 2016 gesagt. Jetzt sorgt der einstige Nationalspieler offenbar auch beim neuen Klub für Gesprächsbedarf. Boateng war zu dieser Saison zu Lyon gewechselt, nachdem er bei den Bayern keinen neuen Vertrag bekommen hatte. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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