Großchance vergeben, dann lief es top

Boateng: So stachelte er Müller in Wolfsburg an

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Gute Arbeit! Pep Guardiola bedankt sich bei Thomas Müller.

München - Thomas Müller war der Matchwinner bei der Bayern-Pokal-Gala in Wolfsburg. Nach dem Spiel verriet er, dass Jerome Boateng ihn stachelte.

Während sich der ein oder andere FCB-Star oberkörperfrei auf den Weg in die Fankurve machte, war Thomas Müller schon längst dick eingepackt. Mit warmer Winterjacke und langer Hose schritt er in Richtung der mitgereisten Anhänger. Heiß gelaufen war Müller in den 79 Minuten zuvor, in denen er auf dem Rasen stand. Vor allem in der ersten Halbzeit ragte er gemeinsam mit David Alaba aus der bärenstarken Bayern-Mannschaft heraus. Schon nach fünf Minuten hätte er das 1:0 erzielen müssen, ließ ein dickes Ding jedoch liegen. „Danach hat Jerome zu mir gesagt, dass ich heute noch ein Tor schuldig sei“, verriet der 26-Jährige. Boateng macht Müller zum Brüller!

Denn der Offensivwusler schien sich die Worte seines Kollegen zu Herzen genommen zu haben. Bei seiner zweiten Möglichkeit machte er es besser und schob den Ball nach Vorarbeit von David Alaba zum 2:0 eiskalt ins lange Eck (20.). „Wir haben das Spiel super schnell verlagert“, lobte Müller das Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er selbst war nach seinem ersten Treffer auf den Geschmack gekommen, nach 34 Minuten erzielte er erneut nach Alaba-Vorlage das 3:0 – sein 21. Treffer im 32. Pokalspiel. Dazu kann Müller noch 15 Assists verbuchen. Pro Spiel ist er mindestens an einem Tor beteiligt. Eine Quote, die ähnlich beeindruckend ist wie der Auftritt des FCB am Dienstag.

sw

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