Pep-Team kommt auf Touren

Jetzt weht ein anderer Wind beim FC Bayern

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Pep ­Guardiola mit Kimmich, Green & Co.

München - Schluss mit lustig! Die Zeit der Marketingtour in Fernost und der Gaudikicks gegen Guangzhou Evergrande ist passé, ab sofort geht es beim FCB wieder ans Eingemachte!

Update vom 3. August 2015: FC Bayern, Real Madrid, AC Mailand und Tottenham Hotspur: Im Audi Cup treten die Top-Klubs aus Europa gegeneinander an. Wo Sie den Audi Cup live und im Stream verfolgen können, haben wir für Sie zusammengefasst.

Am Samstag mit dem Supercup gegen den VfL Wolfsburg, darauf folgen der Audi Cup mit Real Madrid, AC Mailand und Tottenham Hotspur, dann die erste Pokalrunde in Nöttingen und schließlich der Bundesligaauftakt gegen den HSV. Bis dahin sind es keine drei Wochen mehr. Und deswegen weht nun ein anderer Wind an der Säbener Straße!

Was die anwesenden Fans bei der öffentlichen Einheit am Montag Vormittag am eigenen Leib zu spüren bekamen. Stürmisch ging es zu, es wehte den Anhängern das Wasser aus der Sprinkleranlange um die Ohren. Pep Guardiola hingegen machte ganz anders Dampf. Das 1:4 gegen Wolfsburg im Januar dürfte dem Spanier noch in bester Erinnerung sein, beim Supercup gilt es nun, die Verhältnisse wieder zurechtzurücken. Und diese Spannung vermittelte er seinen Spielern auf seine Art: Viele Einzelgespräche, wilde Gesten – eben ganz der Pep!

Einer, der auch frischen Wind in den Rekordmeister bringen dürfte, war am Montag Vormittag noch nicht beim Training: Arturo Vidal. Verlassen soll den Klub derweil aber niemand mehr. Karl-Heinz Rummenigge zu den Wechsel-Gerüchten um Mario Götze im ­"kicker": „Wir haben bisher keinen Spieler ins Schaufenster gestellt, das gilt jetzt auch für Mario. Jeder Spieler verdient eine weitere Chance, und die werden wir ihm geben.“ Zu Thomas Müller ergänzte der Vorstandsboss noch: „Spieler, die wir keinesfalls abgeben wollen, geben wir nie frei. Der hat keinen Preis, der ist unverkäuflich.“

Robben ist zurück im Bayern-Training - Bilder

Geändert haben sich die Aussagen jedoch im Bezug auf Guardiola. Ließ Rummenigge bislang keine Gelegenheit aus, um dem Spanier in Sachen Vertragsverlängerung den Hof zu machen, merkte er jetzt an, dass die Welt beim Gegenteil auch nicht untergehen würde. „Glauben Sie mir, der FC Bayern ist stabil genug.“ Rummenigge weiter: „Pep und ich werden noch in diesem Jahr ein Gespräch über seine Zukunft führen.“ Eines wollte er dann aber doch klarstellen. Nachdem viele Fans den Coach für den Abgang von Bastian Schweinsteiger und den Einkauf Douglas Costas verantwortlich gemacht hatten, nahm Rummenigge den Spanier nochmal in Schutz: „ Nur einmal hat Pep gesagt: ‚Ich will diesen Spieler haben.‘ Das war bei Thiago“, so der FCB-Boss. „Guardiola ist nicht immer so fordernd, wie das immer wieder dargestellt wird. Da werden auch Märchen erzählt.“

lop

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