Verpflichtung 2018 utopisch, aber ...

Jogi Löw zum FC Bayern? Unter diesen Umständen wäre das möglich

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Man kennt und schätzt sich: Uli Hoeneß (l.) und Jogi Löw.

Der FC Bayern kann sich ein längeres Engagement von Jupp Heynckes vorstellen, der Trainer (noch) nicht. Will der FC Bayern Zeit gewinnen bis 2019, um dann seinen Wunschtrainer zu bekommen?

News vom 29. November 2017

Joachim Löw und der FC Bayern - würde das passen? Fest steht: Der Bundestrainer kennt zahlreiche FCB-Akteure von der Nationalmannschaft, genießt weltweit hohes Ansehen. Fakt ist aber auch, dass sein Vertrag beim DFB noch bis 2020 läuft - und nicht nur deswegen schließt Löw nach Informationen der Sport Bild aus, 2018 neuer Bayern-Trainer zu werden. Nach Ansicht des Weltmeister-Trainers müsste der neue Übungsleiter des Rekordmeisters weit vor seinem Dienstantritt mit der Kaderplanung beginnen und das lässt sich wegen des WM-Turniers in Russland definitiv nicht realisieren.

Aber: Sollte Joachim Löw die Nationalmannschaft erneut zum WM-Titel führen oder frühzeitig im Turnier scheitern, könnte sein Engagement beim DFB vorzeitig enden. Für diesen Fall wäre es denkbar, dass der 57-Jährige, der sich durch das FCB-Interesse durchaus geschmeichelt fühlen soll, im Sommer 2019 an die Säbener Straße kommt. Dann aber wäre eine Zwischenlösung, quasi ein Platzhalter in München von Nöten.

News vom 27. November 2017

Beim FC Bayern läuft es dank dem aus dem Ruhestand zurückgekehrten Trainer Jupp Heynckes wieder - auch wenn die Leistungen beim 2:1-Erfolg beim RSC Anderlecht und bei der ersten Niederlage nach seinem Comeback beim 1:2 am Samstag bei Borussia Mönchengladbach nicht die Beste war. Ursprünglich war geplant, dass Heynckes nur bis Saisonende als Ersatzmann für den entlassenen Carlo Ancelotti fungiert, um dem Rekordmeister Luft für die Trainersuche zu verschaffen.

Vor allem Uli Hoeneß aber würde es begrüßen, wenn der Triple-Trainer von 2013 noch ein Jahr länger dranhängen würde ("Das halte ich für möglich, ja"). Und auch, wenn Jupp Heynckes selbst am Samstag einer Verlängerung klar eine Absage erteilte ("Wir haben eine ganze klare Vereinbarung, und die geht bis zum 30. Juni. Da gibt es nichts dran zu rütteln."), ist das Thema wohl noch nicht vom Tisch. Der Grund: Bayerns angeblicher Wunschtrainer wäre erst 2019 verfügbar.

Wie Bild berichtet, soll Bundestrainer Joachim Löw nämlich die absolute Nummer eins der Bayern-Bosse für den Trainerposten sein. Der Weltmeister-Coach hatte in der Vergangenheit erklärt, er könne sich die Rückkehr auf die Bank eines Vereins durchaus vorstellen, ein direkter Wechsel vom DFB in eine Liga käme aber wohl nicht infrage. Heißt: Sollte Löw nach der WM 2018 seinen eigentlich bis 2020 laufenden Vertrag doch vorzeitig beenden, würde er mindestens ein Jahr Pause machen.

Bayerns Masterplan könnte also lauten: Jupp Heynckes von einer Verlängerung bis 2019 überzeugen, um dann mit Joachim Löw in die Zukunft zu starten.

fw

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