Mourinho war Top-Kandidat

Zidane bei Real nur zweite Wahl: Verhinderten zwei Spieler per Veto „The Special One“?

+
José Mourinho soll bei Real Madrid erste Wahl gewesen sein. Doch zwei Spieler besorgten Zidane den Job.

Star-Trainer José Mourinho ist weiter ohne Club und arbeitet derzeit als TV-Experte. Jetzt bringt er sich bei einem Ex-Klub selbst ins Spiel.

Update vom 12. März 2019: Es war die Sensations-Meldung am Montagabend: Zinedine Zidane kehrt zurück auf die Trainerbank bei Real Madrid. Dabei galt in den Tagen zuvor José Mourinho als heißester Kandidat auf den Job bei den Königlichen. Und dies war wohl mehr als nur ein Gerücht: Nach einem Bericht der spanischen Sport wollte Real-Präsident Florentino Perez Mou zurückhaben. 

Demnach hielt er ihn für den geeigneten Kandidaten, um mit klaren Ansagen in der Kabine für Geschlossenheit zu sorgen. Die harte Hand des Portugiesen sollte Disziplinlosigkeiten und Possen, wie die um Gareth Bale oder Sergio Ramos verhindern. Allerdings sollen zwei Real-Spieler eine Mourinho-Rückkehr per Veto verhindert haben.

Dem Bericht nach lehnten Reals erfahrene Führungsspieler Sergio Ramos und Karim Benzema ein Mourinho-Engagement ab. Sie seien der Meinung gewesen, eine Rückkehr des exzentrischen Trainers würde nicht für Ruhe, sondern vielmehr für noch mehr Unruhe sorgen. Erst nach dem Veto soll Perez dann auf eine Rückkehr von Zidane gesetzt haben - die zweite Wahl also.

Die Sport bezieht sich in ihrem Bericht auch auf die Worte von Real-Ex-Präsident Ramón Calderón.

Zidane wird neue Trainer in Madrid

Update vom 11. März 2019: Fußball-Sensation in Spanien! Laut mehreren Medienberichten holt Real Madrid Zinedine Zidane als Trainer zurück.

José Mourinho zu Real? Er soll einen Ex-Bayern-Profi als Co-Trainer fordern

Update vom 6. März, 20.36 Uhr: José Mourinho hatte sich bereits vor dem CL-Aus von Real Madrid gegen Ajax Amsterdam als Trainer bei Real Madrid ins Gespräch gebracht. Nun wird bekannt, dass es sogar schon Kontakt zwischen Real-Boss Florentino Pérez und „The Special One“ gegeben haben soll. 

Der spanische Journalist Eduardo Inda berichtete in der Sendung El Chiringuito, dass Mourinho dabei bereits Bedingungen für eine Real-Rückkehr gestellt habe. So wolle Mou volle Kontrolle über die Kaderplanung, sprich den Verkauf und Einkauf von Spielern. Nach Angaben der Sportbild will der Portugiese Eden Hazard von Chelsea bei den Königlichen sehen. Dagegen soll er Gareth Bale, Isco und Marcelo loswerden wollen.

Darüber hinaus will Mourinho demnach den Ex-Bayern-Profi Xabi Alonso als Co-Trainer bei Real Madrid haben, mit dem ihn eine besondere Beziehung verbinde. Und auch Zahlen werden genannt: Mou soll 18 Millionen Euro pro Jahr überwiesen bekommen.

Nach der bitteren 1:4-Heimpleite steht nun der aktuelle Coach Santiago Solari kurz vor der Kündigung. Dia Fans revoltieren schon einmal offen. 

José Mourinho bringt sich bei Real Madrid ins Gespräch

Update vom 5. März, 16.39 Uhr: Eine Rückkehr von Star-Trainer José Mourinho zu Real Madrid steht weiter im Raum. Die beiden verlorenen Clasico-Duelle gegen den FC Barcelona haben die Position des aktuellen Trainers Santiago Solari sicher nicht verbessert. 

Jetzt hat sich Mourinho ein wenig selbst ins Spiel gebracht. Bei beIn-Sports schwärmte der 56-Jährige von Real als Nummmer eins der Welt. Zudem sagte er ohne Umschweife, dass er nach Madrid zurückkehren würde.

Mourinho war bereits von 2010 bis 2013 bei Real als Trainer aktiv.

Update vom 26. Februar, 10.54 Uhr: Star-Coach José Mourinho ist weiter vereinslos und sucht noch nach dem passenden Club. Jetzt klärte er auf, wie er sich seinen neuen Arbeitgeber vorstelle: Mourinho will sich bei seinem nächsten Arbeitgeber als Aufbauhelfer beweisen. Er hoffe auf das Angebot eines Clubs, „der noch nicht sofort bereit für die Titeljagd ist, aber den Ehrgeiz hat, ein Titeljäger zu werden“, sagte der 56 Jahre alte Portugiese der britischen Zeitung Telegraph.

Nach seinem Rauswurf habe er bereits ein lukratives Angebot für ein neues Engagement abgelehnt, sagte Mourinho. Wichtig bei seinem nächsten Job sei ihm, dass es keine internen Konflikte gebe. Für seine nächste Aufgabe wolle er „voller Freude, Energie und Wissen“ sein.

Zuletzt wurde Mou in Frankreich gesichtet: Mitte Februar verfolgte er die Partie zwischen Montpellier und Lille. Mourinho hatte im Herbst seinen Posten als Trainer des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United nach internen Querelen räumen müssen. Zuvor war der Coach beim FC Chelsea, Real Madrid, Inter Mailand und dem FC Porto tätig und hatte unter anderem zweimal die Champions League gewonnen.

Nicht auf der Trainerbank: Mourinho hat neuen Job in Russland: „Was habt ihr denn gedacht?“

Update vom 11. Februar, 19.09 Uhr: Der 56-Jährige wird in der Sendung "On the touchline with Jose Mourinho" (An der Seitenlinie mit Jose Mourinho) ab dem 7. März die Partien in der Champions League analysieren.

"Ich werde bei RT über Fußball sprechen, was habt ihr denn gedacht?", sagte Mourinho in einem auf Twitter veröffentlichtem Video, das in der Balaschicha-Arena in Omsk gedreht wurde und Mourinho beim Eishockey zeigte.

Vor dem KHL-Spiel zwischen den russischen Klubs Awangard Omsk und SKA St. Petersburg hatte der frühere Teammanager des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United vergangene Woche den feierlichen Puckwurf ausgeführt - und danach recht unsanft gestolpert.

dpa

Mourinho zu Bayern? „Er würde sofort zusagen“

München - Im Krisen-Herbst wackelte der Trainerstuhl von Niko Kovac massiv. Mittlerweile hat der Kroate wieder Ergebnisse geliefert, den Neun-Punkte-Abstand zu Spitzenreiter Dortmund auf sechs verringert. Ein Star-Coach, der bei der nächsten Trainer-Diskussion in München auf einen Platz in der Coachingzone der Roten schielen könnte, heißt José Mourinho – zumindest wenn man dessen Biograf Manuel Pereira Glauben schenkt.

Lesen Sie auch:  Jessica Contento über Vorurteile, Cathy Hummels und Ribéry

„Wenn morgen Karl-Heinz Rummenigge anruft und ihm anbietet, den FC Bayern zu trainieren, würde Mourinho sofort zusagen“, sagt Pereira Spox und Goal. Der Portugiese war schon in sämtlichen Topligen der Welt - England, Spanien, Italien - die Bundesliga fehlt noch im Portfolio. Pereira glaubt allerdings nicht, dass Mourinho so bald wieder auf einer Trainerbank sitzt: „Er muss sich ja nicht beeilen, sondern hat alle Zeit der Welt. Das Wahrscheinlichste ist, dass er eine Pause bis zum Sommer einlegt, um die nötige Kraft für eine neue Herausforderung zu sammeln.“

Lesen Sie auch: Alphonso Davies nach seinem Bayern-Debüt: „Ich könnte weinen“

Eine Ausnahme könnte für den Biografen jedoch eine Rückkehr zu Real Madrid sein: „Der Moment muss nur stimmen.“ Und sollte es mit keinem Engagement bei einem Klub klappen, gibt es für Pereira eine weitere Option: „Dann kann ich mir vorstellen, dass er die portugiesische Nationalmannschaft übernimmt.“

bok

Auch interessant

Meistgelesen

Uli Hoeneß kündigt Mega-Transferoffensive an - und ein Gespräch mit Jogi Löw
Uli Hoeneß kündigt Mega-Transferoffensive an - und ein Gespräch mit Jogi Löw
Kampf um Jovic: Ausgerechnet ein Ex-Frankfurter könnte den Bayern in die Quere kommen
Kampf um Jovic: Ausgerechnet ein Ex-Frankfurter könnte den Bayern in die Quere kommen
Nächster Bayern-Star angeschlagen - Klub lässt ihn nicht zur Nationalelf: „Prognose war nicht gut“
Nächster Bayern-Star angeschlagen - Klub lässt ihn nicht zur Nationalelf: „Prognose war nicht gut“
Alternative zu Hudson-Odoi? FC Bayern an Portugal-Juwel dran
Alternative zu Hudson-Odoi? FC Bayern an Portugal-Juwel dran

Kommentare