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„Auch für Profis“: 2G-Regeln auf dem Fußballfeld? Ministerpräsidenten machen Druck auf Bundesliga

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Von: Tom Offinger

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Fußballprofi Joshua Kimmich.
Joshua Kimmich ist noch nicht gegen das Coronavirus geimpft. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Zukünftig soll nicht nur in den Stadien der Fußball-Bundesliga sondern auch auf dem Rasen die 2G-Regel greifen. Diesen Vorschlag befürworten einige Mitglieder der Ministerpräsidentenkonferenz.

Berlin - Ungeimpfte Profisportler wie Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich sollen nach Willen der Politik bald nicht mehr zum Einsatz kommen dürfen. Das erklärte der nordrhein-westfälische Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag (18. November) angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen in Deutschland (eine aktuelle Übersicht finden sie hier).

Bundesliga: 2G-Regel auf den Tribünen und auf dem Rasen

„In der Vorbesprechung der Länderchefinnen und -chefs waren wir uns sehr schnell einig, dass wenn Zuschauer im Stadion 2G beachten müssen, das nach unser Auffassung auch für die Profis gelten soll. Ob wir das umgesetzt kriegen, müssen wir jetzt prüfen. Aber das war einhellige Auffassung der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten“, sagte Wüst.

Bei Anwendung der 2G-Regel dürfen nur noch Geimpfte und Genesene zum Einsatz kommen. Auch in der Fußball-Bundesliga sind mehrere Profis noch nicht geimpft, das prominenteste Beispiel ist Kimmich von Meister Bayern München.

2G: Nur vier Bundesländer unter Wert

2G gilt künftig flächendeckend in Ländern, in denen die Hospitalisierungsrate den Grenzwert 3 übersteigt. Aktuell liegen nur die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Schleswig-Holstein unter dem Wert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war noch unsicher, was künftig für Profisportler gelten soll. „Normalerweise ist es so, dass die Arbeitswelt 3G ist und nicht dort 2G verhängt wird“, sagte Merkel über den Profisport und ergänzte: „Jetzt kommt es darauf an, ob das die Arbeitswelt ist oder die Freizeitwelt.“ (dpa)

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