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Nach Corona-Infektion: Bayern-Mannschaftsarzt gibt Prognose zur Kimmich-Rückkehr

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Von: Patrick Huljina

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Joshua Kimmich hat angekündigt, sich nach seiner Corona-Infektion nun doch impfen zu wollen. Der Mannschaftsarzt des FC Bayern gibt eine Prognose zu seiner Rückkehr.

München - Joshua Kimmich will sich nun doch gegen das Coronavirus impfen lassen. Das berichtete das ZDF am Sonntagvormittag (12. Dezember). „Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen“, erklärte der Star des FC Bayern demnach. Professor Dr. Roland Schmidt, eines von drei Mitgliedern des Ärzteteams des Rekordmeisters, hat nun eine Prognose zur Rückkehr des Nationalspielers abgegeben.

Joshua Kimmich: „Typischer Verlauf einer leichten Covid-19-Erkrankung“

Aufgrund seiner Corona-Infektion fehlte Kimmich dem Rekordmeister in den vergangenen Wochen. Am vergangenen Donnerstag (9. Dezember) teilte der 26-Jährige in einer Vereinsmitteilung mit, dass er „aufgrund von leichten Infiltrationen in der Lunge“ in diesem Jahr nicht mehr für den Tabellenführer in der Bundesliga auflaufen könne.

In einem Interview mit dem Kicker äußerte sich nun der Mannschaftsarzt des FC Bayern zum Zustand des Mittelfeldspielers. „Zunächst einmal lässt sich sagen, dass es Joshua Kimmich gut geht. Wir beobachten bei ihm einen typischen Verlauf einer leichten Covid-19-Erkrankung“, erklärte Schmidt. Der Internist, Kardiologe und Sportmediziner ist Chefarzt am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München.

Nach Corona-Infektion: Kimmich-Rückkehr „mit Beginn der Rückrunde“

„Joshua war vier Wochen in Quarantäne beziehungsweise in Isolation zuhause“, sagte der Mannschaftsarzt. Kimmich befinde sich daher aktuell in einer „regenerativen Belastungsstufe“, das Herzkreislaufsystem betreffend. „Wir kontrollieren seine Heilung und passen die Trainingsinhalte wie bei jedem anderen verletzten oder erkrankten Spieler befundabhängig an“, erklärte Schmidt dem Kicker.

Die leichten Infiltrationen bezeichnete der Bayern-Arzt als „leichte, in Rückbildung befindliche Veränderungen der Lunge“. Bei leichteren Covid-19-Verläufen sei das „nicht untypisch“. Kimmich werde nach der derzeitigen Befundung wieder voll belastbar sein, versicherte Schmidt. Von einer Kimmich-Rückkehr ins Mannschaftstraining ist laut dem Medizinier beim aktuellen Verlauf „mit Beginn der Rückrunde“ zu rechnen. (ph)

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