Bayerns Senkrechtstarter über Vorbilder

Kimmich gesteht: Erstes Trikot war von einem Ex-BVB-Star

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Längst ein Liebling der Fans: Joshua Kimmich begeistert nicht nur als Fußballer.

Beim FC Bayern hat sich Joshua Kimmich als Außenverteidiger festgespielt. Dabei agierte er einst deutlich weiter vorne. Entsprechend zählen Ballvirtuosen aus der Offensive zu seinen Vorbildern.

München - Joshua Kimmich ist beim FC Bayern eine tragende Säule. Bei den Roten und in der Nationalmannschaft hat sich der 22-Jährige längst als Rechtsverteidiger etabliert, folgt damit auf keinen Geringeren als Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm. Dabei ging es für den ehemaligen Stuttgarter und Leipziger in seiner Karriere Schritt für Schritt zurück.

In der Bild verrät Kimmich, dass er in ganz jungen Jahren als klassischer Zehner gefragt war. „Ich war der Querleger, nicht der Vollstrecker. Je höher das Niveau wurde, desto defensiver wurde meine Rolle“, erinnert er sich an seine Anfänge im Schwabenland. Nun ist er also in der Abwehrformation zu Hause. „Im Herzen war ich immer ein Sechser. Meine aktuelle Position in der Viererkette bietet zum Glück auch viele Möglichkeiten“, nennt Kimmich die Vorzüge seiner Rolle bei den Roten.

Hat seinen Anteil an der WM-Teilnahme der DFB-Auswahl: Joshua Kimmich stand in jeder Minute der Qualifikation auf dem Platz.

Erstes Trikot von Rosicky

Dabei sind seine Vorbilder allesamt eine bis zwei Reihen weiter vorne aktiv (gewesen). Der U19-Europameister von 2014 zählt auf: „Xavi Hernandez und Bastian Schweinsteiger. Mein erstes Trikot hatte ich jedoch vom damaligen Dortmunder Tomas Rosicky. Krassimir Balakov fand ich aber auch beeindruckend.“

Ritterschlag: Heynckes macht große Kimmich-Prophezeiung

Mittlerweile schauen viele Talente zu ihm auf. Dabei sieht sich Kimmich „nicht als Vorbild, weil es für einen selbst nicht greifbar ist“. Er gibt aber zu: „Generell macht es mich stolz zu sehen, wenn Kinder mein Trikot tragen oder wenn Fans im Stadion Plakate mit meinem Namen hochhalten. Auch werde ich jetzt öfters erkannt und um Selfies und Autogramme gebeten.“ Dabei kommt ihm ein Unterschied zwischen seinem aktuellen und seinem ehemaligen Arbeitgeber zugute: „Glücklicherweise müssen wir bei Bayern die Trikots, die wir verschenken, nicht selbst zahlen. Das war in Leipzig anders.“

Fans haben abgestimmt: Auszeichnung für Kimmich

Auf seine rasante Entwicklung hätten die zwei Jahre bei RB jedoch einen besonders positiven Effekt gehabt. „Ich habe dort dann 3. und 2. Liga gespielt - da lernt man Männer-Fußball“, schwärmt der gebürtige Rottweiler: „Tiki-Taka mit zwei Kontakten ist da nicht, sondern da wird extrem körperbetont gespielt. Dieses Wissen, wie dort agiert wird, hilft mir auch heute noch.“

Kimmich, Coman und Co.: Diese Bayern-Stars fahren wohl zur WM

mg

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