Spanier ist der Gewinner der Hinrunde

"Juan hat eine Weltklasse-Entwicklung genommen"

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Nach der Verletzung von David Alaba ist Juan Bernats Rolle als linker Linienbeackerer unangefochten.

München - Ein Tor ist Juan Bernat für den FC Bayern noch nicht vergönnt. Dennoch ist der kleine Neuzugang aus Spanien einer der Gewinner der Hinrunde. Auch für seine Chefs.

Latte, Pfosten, Bürki - Bayerns Dauerbrenner Juan Bernat war seinem ersten Bundesliga-Treffer beim 2:0 gegen den SC Freiburg ganz besonders nah. Aber auch ohne Premierentor beim deutschen Fußball-Rekordmeister ist der Spanier in einer herausragenden Hinrunde der Münchner ein großer Gewinner. Als einziger Feldspieler kam der 21-Jährige in allen 25 Pflichtspielen zum Einsatz. Torhüter Manuel Neuer war ebenfalls immer dabei.

„Auch Juan hat Weltklasse gespielt und er hat eine Weltklasse-Entwicklung genommen“, lobte Sportvorstand Matthias Sammer den für geschätzte zehn Millionen Euro vom FC Valencia verpflichteten Linksverteidiger. „Er ist unglaublich mit seiner Dynamik, mit seiner Technik.“ Nach Bernats Lattentreffer köpfte Müller den Ball ins Tor (48.), ein zweites Mal traf der gelernte Stürmer den Pfosten (71.). Zweimal rettete der starke Freiburger Keeper Roman Bürki (70./87.).

„Juan Bernat hat es überragend gemacht. Ich bin überrascht von ihm. Er rennt und spielt 1000 Mal nach vorne und hinten“, sagte Trainer Pep Guardiola. Schneller ging es mit Tor Nummer eins von Bernat im Nationalteam: Dort hatte Bernat gleich beim Debüt im Oktober beim 4:0 gegen Luxemburg als Joker kurz vor dem Schlusspfiff eingenetzt. Beim FC Bayern soll es bald auch soweit sein.

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dpa

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