Er soll aber Spanien vorziehen

Bahn frei für Cuadrado-Wechsel zu Bayern?

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Barca oder Bayern? Cuadrado ist sehr begehrt.

München - Der mögliche Wechsel von Toni Kroos könnte die Bahn frei machen für eine Verpflichtung von Juan Cuadrado. Doch der Kolumbianer soll eher mit Spanien liebäugeln.

Der Abschied von Toni Kroos rückt immer näher. Laut der spanischen Tageszeitung Marca ist er bereits beschlossene Sache. „Hecho“, titelte das Blatt in überdimensionalen Lettern am Donnerstag, was so viel heißt wie: „Fix!“ Im Raum stehen 25 Millionen Euro Ablöse an den FC Bayern, ein Fünfjahresvertrag in der spanischen Hauptstadt und ein sattliches Nettojahresgehalt von fünf Millionen Euro, was schon sein Bruttoeinkommen in München um eine halbe Million übertreffen würde. Die Kroos-Seite hält sich aber weiterhin bedeckt. Noch.

Kroos-Berater dementiert Einigung gegenüber der tz

„Noch ist überhaupt nichts geklärt“, sagte sein Berater Volker Struth am Donnerstag auf tz-Nachfrage. „Toni will sich nun voll auf die WM konzentrieren. “ Und Kroos selbst sagte am Donnerstag auf der DFB-Pressekonferenz: „Ich kann nicht alles kommentieren. Während der WM fällt keine Wechsel-Entscheidung. Erst danach.“ Handfeste Dementis klingen anders. Und auch wenn Meldungen der Marca in den meisten Fällen mit Vorsicht zu genießen sind – die Zeitung vermeldete unter anderem schon die Wechsel von Luis Suarez, Sergio Aguero und David Villa zu Real als fix –, ist mit einem Abschied des 24-Jährigen zu rechnen. Nicht nur, dass einem Lockruf der Königlichen schwer zu widerstehen ist, der Sechser ließ trotz der Ratschläge vieler Experten, unter anderem auch seines Förderers Jupp Heynckes, wenig Zweifel aufkommen, dass er auf Veränderung aus ist. Die stockenden Verhandlungen mit dem FCB, der Flirt mit Man United, alles Wegweiser in eine Zukunft, die nicht unbedingt an der Säbener Straße liegt. Wie auch immer: Bayern dürften die 25 Millionen mehr als vertrösten, wäre Kroos ja in einem Jahr ablösefrei gewesen.

Cuadrado: Lieber Spanien als Bayern?

Und man wäre frei für Neues. Zum Beispiel für Juan Cuadrado. Der Kolumbianer in Diensten des AC Florenz, der momentan bei der WM groß aufspielt, soll sich im Visier der Bayern befinden. Sogar zu einem Treffen mit dem Berater soll es bereits gekommen sein. Das Problem: Halb Europa jagt derzeit dem 26-jährigen Rastamann hinterher, unter anderem der FC Barcelona, Man United, Arsenal und Liverpool. Nach tz-Informationen zieht der Flügelflitzer im Moment ein Engagement in Spanien vor, nicht zuletzt aufgrund der Sprache. Der kolumbianische Fußball-Kolumnist Nicolau Lozano i Rivera rät derweil etwas anderes. „Die deutsche Liga blüht auf, dort muss er hin!“

lop

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