Offensivtalent beim HSV

Green spielt nicht - und die Bayern profitieren

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Julian Green wechselte im Sommer auf Leihbasis zum Hamburger SV.

München - Mit seiner Weigerung, für die U23 des Hamburger SV aufzulaufen, sorgte Julian Green für reichlich Verwirrung. Jetzt wird bekannt, dass den Hamburgern die Leihe noch teuer zu stehen kommen könnte.

Für positive sportliche Schlagzeilen, wie während der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien im Trikot der US-amerikanischen Nationalmannschaft, hat Julian Green schon länger nicht mehr gesorgt. Die Leihe zum Hamburger SV sollte für den 19-jährigen den endgültigen Sprung in den Profibereich bedeuten, der sich beim FC Bayern aufgrund der hohen Dichte an Weltklassespielern in der Offensive äußerst schwierig gestaltet hätte. Doch weit gefehlt: lediglich fünf Spiele mit 113 Einsatzminuten stehen in Greens Saisonbilanz, das letzte Mal im Kader stand der US-Amerikaner am 20. Dezember beim 0:0 gegen den FC Schalke 04.

Seine Aussage, für die U23 des Bundesliga-Dinos aufzulaufen, sei für ihn "kein Thema", dürfte Green zudem keine weiteren Sympathiepunkte in der Hansestadt gebracht haben. Nach einem erneuten Gespräch mit Trainer Joe Zinnbauer und Sportchef Peter Knäbel haben sich die Wogen wohl etwas geglättet. Ein vorzeitiger Abschied Greens aus Hamburg sei laut Kicker vom Tisch. Beim 1:1-Unentschieden am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach wurde Green trotz der angespannten Personallage beim HSV von Zinnbauer jedoch erneut nicht für den Kader berücksichtigt.

Leihsumme könnte sich verdoppeln

Die Tatsache, dass Green kaum zum Einsatz kommt, könnte den HSV im Sommer noch teuer zu stehen kommen. Laut Sport Bild erhöht sich die Leihsumme von 150.000 Euro, die die Hamburger an den FC Bayern München entrichten müssen, mit jedem Spiel, in dem Green auf der Tribüne sitzt. Eine gängige Praxis im Profigeschäft. Der verleihende Verein erhöht dadurch die Chancen, dass sein Spieler eingesetzt wird. Im Gegenzug reduziert sich die Leihsumme, je öfter der Spieler auflaufen darf.

Bei Julian Green ist nun das komplette Gegenteil der Fall. Am Ende könnte der Bundesliga-Dino dazu verpflichtet sein, das Doppelte der ursprünglichen Summe nach München zu überweisen. Für die Bayern zwar Peanuts, für den HSV in seiner finanziell sehr angespannten Lage hingegen sicherlich nicht zu vernachlässigen. Bedenkt man vor allem, dass die Hamburger Green bei entsprechenden Einsatzzeiten wohl zum Nulltarif bekommen hätten.

ep

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