US-Nationalspieler glänzt bei den kleinen Bayern

Green: "Ich will mich hier durchbeißen"

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Julian Green (li.) profitiert auch von den Vorlagen seines Sturmpartners Karl-Heinz Lappe.

FC Bayern II - Die Ausgangslage von Julian Green vor dieser Saison war alles andere als optimal. Nach der ernüchternden Ausleihe zum Hamburger SV wurde er aus dem Profikader aussortiert. Jetzt aber läuft es für ihn bei der Bayern-Reserve richtig rund.

Nachdem er vor der Saison aus dem Profikader der Bayern aussortiert wurde, hat der 20-Jährige für die Regionalliga-Mannschaft der Münchner 14 der 15 möglichen Partien absolviert und sich zu einem festen Bestandteil des Teams entwickelt.

Seine guten Leistungen in dieser Spielzeit lassen sich mit Zahlen belegen: so erzielte er im letzten Spiel der Bayern-Reserve drei Treffer beim 4:1 gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg. Mit seinen neun Scorerpunkten in 14 Spielen hat er dazu beigetragen, dass sich die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel immer noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die dritte Liga macht.

Über die restlichen Spiele bis zur Winterpause sagte der US-Amerikaner auf der vereinseigenen Homepage: „Das Ziel muss sein, jedes Spiel zu gewinnen, wir wollen bis zum Ende eine entscheidendes Wort mitreden."

Doch eigentlich geht sein Blick schon weiter. Schon vor der Saison, als Pep Guardiola öffentlich erwähnte, dass er nicht mit Green plane, erwiderte dieser: "Ich will mich hier durchbeißen." Daran hat sich nichts geändert. "Mein Ziel war und ist es, bei der ersten Mannschaft Einsätze zu bekommen", gibt sich der 20-jährige weiterhin kämpferisch. "Persönlich will ich mich jeden Tag weiterentwicklen und so auch der Mannschaft helfen."

Bisher findet Guardiola noch keine Verwendung für das Bayern-Eigengewächs. Während andere Talente wie Joshua Kimmich und Kingsley Coman in das Team eingebaut werden, bleibt Green dauerhaft bei der zweiten Mannschaft. In Zukunft möchte es der Offensivspieler dem Bayern-Trainer so schwer wie möglich machen. "Ich glaube immer noch fest an mein Ziel", sagt der Flügelflitzer.

Mit guten Leistungen bei den kleinen Bayern kann er sich möglicherweise wieder ins Blickfeld spielen. Mitchell Weiser, der inzwischen bei Hertha BSC für Furore sorgt, galt in der vergangen Saison auch schon als abgeschrieben. Im Winter-Trainingslager der Bayern-Profis in Doha überzeugte er den Katalanen von seinen Fähigkeiten und schaffte doch noch den Sprung in die Mannschaft. Dadurch war sein Weg in der Bundesliga vorgezeichnet.

Quelle: fussball-vorort.de

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