Trainer hat noch nie Red Bull getrunken

Das sagt Heynckes über RB Leipzig und Bayerns Sturmsorgen

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Kann die Kritik am Leipziger RB-Projekt nicht verstehen: Bayern-Trainer Jupp Heynckes lobt den Weg des Pokalgegners.

Vor jedem Duell gegen RB Leipzig wird in der Fanszene heiß über das Projekt der neureichen Sachsen diskutiert. Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat da seine eigene Meinung.

München - Im Bayern-Lager gibt es nach wie vor große Abneigung gegenüber dem Geschäftsmodell von RB Leipzig - zumindest bei den Fans. Um das zum Ausdruck zu bringen, boykottieren einige Münchner Fangruppierungen den Pokal-Kracher in Leipzig - wie auch schon vergangene Saison.

Chefcoach Jupp Heynckes kann solche Anfeindungen vor dem Pokalduell in Leipzig (Mittwoch, 20.45 Uhr/ hier im Live-Ticker) nicht nachvollziehen. Auch wenn er den Brausesaft noch nie getrunken habe - er bevorzuge stilles Mineralwasser -, findet er Gefallen am RB-Geschäftsmodell „Die Leipzig-Diskussion ist überflüssig. Man muss anerkennen, dass in Leipzig sehr kompetent, strategisch und konzeptionell gearbeitet wurde in den letzten Jahren“, stellte der 72-Jährige am Dienstag klar.

Prüfstein Leipzig: Erster großer Triple-Schritt für Heynckes

Heynckes lobt Leipzig: „Junge, hoch talentierte Mannschaft“

Leipzig habe ein Konzept und gute Strukturen. Dazu kämen sehr viele Talente. „Das ist eine junge, hoch talentierte Mannschaft, die nach den Kriterien des hochmodernen Fußballs zusammengestellt wurde. Natürlich wurde das durch das Sponsoring erleichtert, aber das hatten andere Bundesligisten auch. Sie haben in der Vergangenheit vieles richtig gemacht“, lobt Don Jupp den Pokalgegner. Vor allem im Angriff sind die Leipziger mit Spielern wie Timo Werner, Yussuf Poulsen oder Jean-Kevin Augustin enorm breit aufgestellt.

FC Bayern bei RB Leipzig - fünf Fakten im Check

Bei den Roten sieht der Triple-Coach im Sturmzentrum etwas Nachholbedarf - zumindest in Sachen Backup für Robert Lewandowski. Heynckes: „Es fehlt durch Thomas Müllers Ausfall eine Alternative, falls Robert Lewandowski mal eine Pause braucht. Das gesamte Programm ist schon heftig. Es wäre natürlich nicht schlecht, wenn man eine Alternative hätte. Aber die haben wir eben nicht.“

In den vergangenen Spielen durfte Regionalliga-Stürmer Kwasi Okyere Wriedt mit auf Reisen. Wie glücklich Heynckes ist, Lewy in seiner Sturmreihe zu haben, ließ er am Dienstag durchblicken: „Wenn er Torschützenkönig werden kann, wird die ganze Mannschaft für ihn spielen, das sag ich schon heute.“ Zur Erinnerung: Der Pole fühlte sich im Kampf um die Torjäger-Kanone von seinem Team nicht genug unterstützt.

bok, jau

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