Sonderlob auch für Ribéry

Erfüllen die Bosse ihm den Wunsch? Für diesen Spieler würde Heynckes sein „letztes Hemd geben“

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Bei Kevin De Bruyne geht ihm das Herz auf: Jupp Heynckes schaut nicht nur auf das Personal beim FC Bayern.

Beim FC Bayern bleiben für Jupp Heynckes eigentlich keine Wünsche offen. Doch seinen absoluten Favoriten unter den Topspielern muss er im Ausland verfolgen.

München - Beim FC Bayern verfügt Jupp Heynckes wahrscheinlich über den besten Kader, den je ein Bundesligist zur Verfügung hatte. Allein zwischen 20 aktuellen oder ehemaligen Nationalspielern kann der Trainer wählen. Dennoch schaut der 72-Jährige offenbar etwas neidisch auf seinen Vor-Vorgänger Pep Guardiola. Denn der Katalane arbeitet bei Manchester City mit Kevin De Bruyne zusammen - um den auch die Roten einst heftig geworben haben sollen und der für Heynckes im modernen Fußball das Nonplusultra darstellt.

Für den Belgier, der einst für Werder Bremen und den VfL Wolfsburg in der Bundesliga auflief, würde Heynckes „mein letztes Hemd geben“, wie er im kicker-Interview verriet. Dort schwärmt er weiter über den Verbindungsspieler: „Auf dieser Position musst du einen solchen Spieler haben. De Bruyne ist im Moment klar der herausragende Spieler in Europa.“

Im Bayern-Trikot wird er den 26-Jährigen aber wohl nie erleben: Die Ablöse dürfte auch angesichts eines bis 2021 laufenden Vertrags locker im dreistelligen Millionenbereich liegen - ManCity zahlte schon im Sommer 2015 die damalige Rekordsumme für einen Bundesliga-Profi von 74 Millionen Euro.

Mit Manchester City klar auf Titelkurs in der Premier League: Kevin De Bruyne hat sich im zweiten Anlauf in England mehr als nur etabliert.

„Natürlich muss auch wieder einer für 40 oder 50 Millionen kommen“

Heynckes erwartet zwar, dass auch der FC Bayern demnächst wieder tief in die Tasche greifen wird: „Natürlich muss auch wieder einer für 40 oder 50 Millionen kommen; aber für 50 Millionen bekommt man heute keine fertigen Spieler.“ Doch auch das vorhandene Personal lässt ihn jauchzen. „Kingsley kann ein außergewöhnlicher Spieler werden. (…) Seit ich da bin, ist er explosionsartig nach oben geschossen“, lobt er Kingsley Coman. DFB-Shootingstar Joshua Kimmich hält der Coach für „ein Riesentalent“, das jedoch „lernen (müsse), seine Ausflüge zu dosieren, um in der Defensive Kräfte zu haben“.

Und auch die ältere Garde bereitet ihm nach wie vor große Freude. „Arjen ist ein absoluter Profi, Franck ein leidenschaftlicher Straßenfußballer“, umschreibt Heynckes die in die Jahre gekommene, aber immer noch bestens aufgelegte Flügelzange „Robbéry“. Zum französischen Publikumsliebling scheint er ein besonderes Verhältnis zu pflegen, sagt mit Blick auf dessen Reha nach dem Außenbandriss im linken Knie: „Ich war jeden Tag dabei, als er im Kraftraum gearbeitet hat. (…) Wie viele Trainer machen das? Das merken sich die Spieler, wenn sich der Trainer für sie bei Verletzungen interessiert.“ Heynckes' Fazit der Ribéryschen Plackerei: „Wie sich Franck die optimale Fitness antrainiert - großartig!“

Verstehen sich blendend: Jupp Heynckes (r.) sucht die Nähe zu Franck Ribéry.

„Meisterschaft wäre großer Erfolg“

Trotz der vielen positiven Eindrücke und 16 Siegen aus 17 Spielen seit der Rückkehr auf die Bayern-Bank will der Triple-Trainer nicht von der Wiederholung der perfekten Saison 2013 sprechen: „Für mich wäre es schon ein großer Erfolg, wenn wir nach diesem Saisonstart und dem Trainerwechsel die Deutsche Meisterschaft erringen würden.“ In der Champions League sieht er andere Teams in der Pole Position: eben ManCity, aber auch Real Madrid und den FC Barcelona sowie Paris St. Germain. Zur Erinnerung: Die Franzosen bekamen Anfang Dezember beim 1:3 in der Allianz Arena ihre Grenzen aufgezeigt. Für Heynckes zählt der FCB im wichtigsten Vereinswettbewerb „nicht zu den Favoriten, sondern zum erweiterten Kreis“.

Die FC-Bayern-Dienstwagen 2017/18: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen.
Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen. © AFP
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis.
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Natürlich waren auch viele FCB-Fans vor Ort. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Jupp Heynckes und die Fans. © AFP
Noch ein kleines Selfie...
Noch ein kleines Selfie... © AFP
... bevor es endlich zu den Autos geht.
... bevor es endlich zu den Autos geht. © AFP
Der FC Bayern hat seine neuen Dienstwagen für die Saison 2017/18 zur Verfügung gestellt bekommen. Wer fährt welchen? Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © AFP
Rafinha.
Rafinha. © dpa
Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Arjen Robben.
Arjen Robben. © dpa
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Arturo Vidal.
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Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Corentin Tolisso.
Corentin Tolisso. © dpa
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
David Alaba.
David Alaba. © dpa
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic.
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic mit 190 PS. © Audi
Felix Götze.
Felix Götze. © dpa
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184.  © Audi
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Franck Ribéry. © dpa
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic.
Javi Martínez: Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Jerome Boateng.
Jerome Boateng. © dpa
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic.
Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic mit 285 PS. © Audi
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Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
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Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184 PS. © Audi
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Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Niklas Dorsch. © dpa
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic.
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic mit 150 PS. © Audi
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Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Bayern München - RSC Anderlecht
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Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
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Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Thiago Alcantara. © dpa
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
FC Schalke 04 - FC Bayern München
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James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Tom Starke.
Tom Starke. © dpa
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi

Über seine eigene Zukunft will der Ex-Ruheständler eigentlich keine Worte mehr verlieren - obwohl ihn offenbar sogar in Katar Fans zum Weitermachen überreden wollten und zuletzt nach Präsident Uli Hoeneß auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge öffentlich für eine Vertragsverlängerung geworben hatte. Nur soviel lässt sich heraushören: Bereits nach dreieinhalb Monaten im Amt verspürt Heynckes einen Substanzverlust. „Ich werde im Sommer 73 Jahre alt. Da weiß man nicht, wie viel Zeit einem das Leben noch gibt“, gibt er im kicker zu bedenken und ergänzt: „Als ich anfing, war ich fitter als jetzt, weil ich mehr Zeit für meinen Sport und meine Spaziergänge mit Cando (Heynckes' Schäferhund, d. Red.) hatte.“

Es scheint also noch einiges an Überzeugungsarbeit nötig zu sein, damit sich der Erfolgstrainer auch über den Sommer hinaus intensive Gedanken über den FCB-Kader machen muss.

mg

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