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"Shaqiri wird ganz große Karriere machen"

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Xherdan Shaqiri (2.v.l.) beim Jubel © MIS

München - Obwohl ihm der Treffer nicht zugeschrieben wurde, bekam Xherdan Shaqiri nach dem Sieg über Freiburg ein Riesenlob. Jupp Heynckes prophezeit ihm eine große Karriere.

Freiburg war trotz des Rückschlags im Kampf um die Europacupplätze schon froh, „dass wir hier bestehen konnten. Viele Mannschaften haben hier höher verloren. Gegen Barcelona waren mehr Briketts auf dem Feuer“, meinte Präsident Fritz Keller. In den verbleibenden drei Spielen werde der SC nun „alles geben, um so viel wie möglich zu erreichen. Die Spieler und der Verein wollen die Europa League, das wäre nett.“

Shaqiri in Geberlaune

„Defensiv haben wir es gut gemacht“, lobte Oliver Baumann, der beim Tor des Tages nicht gut aussah. Der U 21-Nationaltorwart sprang am Ball vorbei, den Freistoßschütze Xherdan Shaqiri stramm Richtung Tor schlug und den Teamkollege Emre Can nach eigenen Angaben noch mit dem Kopf touchiert haben wollte. „Mir ist es relativ egal, auf wen das Tor geschrieben wird“, erklärte Shaqiri gönnerhaft. Am Ende bekam es Can.

Es gibt noch Geldanlagen in der Schweiz, über die man sich beim FC Bayern inklusive Tribünengast Uli Hoeneß auch in diesen Tagen freuen kann. Der quirlige Shaqiri, für den der Rekordmeister knapp zehn Millionen Euro an den FC Basel überweisen musste, zählte bei der aktiven Erholung vor dem Barca-Highlight zu den Aktivposten.

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„Er wird eine ganz große Karriere machen. Er ist ein sehr guter Einkauf“, lobte Heynckes den „schlitzohrigen jungen Mann“ aus der Schweiz. Aber auch Shaqiri hakte den 27. Saisonsieg flott ab: „Die großen Spiele kommen erst - und da müssen wir bereit sein.“

Die Freiburger richteten den Blick ebenfalls nach vorne. Nach dem Streichergebnis von München winkt weiterhin ein internationaler Startplatz. „Wir haben die Möglichkeit, in den letzten drei Spielen da reinzukommen“, betonte Cedrick Makiadi. Das Schlüsselspiel folgt für den Mittelfeldmann am kommenden Sonntag: „Auch wenn es komisch klingt: Augsburg wird für uns ein schwierigeres Spiel als heute.“

dpa/sid

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