Leverkusener im Fokus

Bayern-Ziel Havertz freut sich über besondere Auszeichnung - aber ein Dortmunder ist besser

Kai Havertz wird vehement mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Sieben europäische Top-Klubs sollen Interesse an ihm haben. Noch dazu wurde der Youngster jetzt ausgezeichnet.

  • Die Saison 2019/20 wird Kai Havertz noch komplett in Leverkusen absolvieren.
  • Ein Transfer zum FC Bayern München wird diskutiert.
  • Alle bisherigen Entwicklungen rund um Kai Havertz und den FC Bayern gibt es hier.

Update vom 27. November 2019: Die Spekulationen um Kai Havertz wollen einfach kein Ende nehmen. Und die Frage aller Fragen: Für wen wird sich Kai Havertz am Ende entscheiden, bei welchem Klub wird er im Sommer unterschreiben? Laut Sport Bild (Ausgabe 48/2019) sollen insgesamt sieben Top-Klubs an ihm interessiert sein. Darunter der FC Barcelona, Manchester United, FC Chealsea, Real Madrid, Manchester City, FC Liverpool und natürlich der FC Bayern München. 

Die Ablösesumme soll bei etwa 130 Millionen liegen. Abhängig soll der Wechsel laut Sport-Bild-Informationen auch von der Trainerpersonalie beim FC Bayern München sein. Die Chancen könnten sich demnach erhöhen, sollte Mauricio Poccettino, der gerade bei Tottenham Hotspur gefeuert wurde, der neue Trainer des FC Bayern werden. Havertz möge demnach das intensive Spiel des Argentiniers. 

Kai Havertz: Auszeichnung vom italienischen Sport-Blatt „Tuttosport“

Warum der 20-Jährige so begehrt bei den Top-Klubs Europas ist, zeigt jüngst die Auszeichnung des italienischen Sport-Blatt „Tuttosport“ als drittbester Nachwuchsspieler der Welt. 

Der 20-Jährige in Diensten von Bayer 04 Leverkusen erhielt bei der Wahl 75 Punkte und musste sich nur Jadon Sancho von Borussia Dortmund (175 Punkte) und Atletico Madrid-Profi Joao Felix (332) geschlagen geben. An der Abstimmung über die besten Spieler unter 21 Jahren beteiligten sich nach Angaben von „Tuttosport“ 40 renommierte Sport-Journalisten. 

Auch um Alexander Nübel wird heftig weiter spekuliert. Kommt es zu einem Wechsel zum FC Bayern? Oder macht ein anderer europäischer Klub da einen Strich durch die Rechnung?

Update vom 12. November 2019: Es ist ein Trugschluss rund um den FC Bayern: Der Rekordmeister hat gefühlt unendlich viel Geld auf der Seite, um beim enthemmten Transfer-Geschacher munter mitzumischen.

Keine Frage: Die Münchner sind finanziell gut aufgestellt. Doch Summen im dreistelligen Millionenbereich gibt auch der Bundesliga-Riese nicht einfach so aus. Spannend wird dieser Umstand besonders im kommenden Transfer-Sommer werden, darin sind sich viele Beobachter einig.

FC Bayern: Hasan Salihamidzic soll befördert werden

Dann müssen die Bayern den nächsten Schritt im Umbruch vollziehen, um langfristig international konkurrenzfähig zu bleiben. Anders formuliert: Um die Aussichten auf den Gewinn der Champions League zu wahren, schließlich ging der Henkelpott letztmals 2013 an die Säbener Straße.

Transfers fallen beim FC Bayern zuallererst in den Verantworungsbereich von Sportdirektor Hasan Salihamidzic - der Bosnier soll im Juli befördert werden, zum Sportvorstand. Das beschloss der Aufsichtsrat des Rekordmeisters unter Führung des Noch-Präsidenten Uli Hoeneß, der bei der Jahreshauptversammlung der Bayern am Freitag in der Olympiahalle nicht mehr antreten wird, in einer Sitzung am Montagabend. 

Hasan Salihamidzic wird zum Sportvorstand des FC Bayern befördert - und Kai Havertz gefällt es.

Das bedeutet: Salihamidzic wird nicht mehr „nur“ Angestellter des Klubs sein, sondern mehr Entscheidungsbefugnis zugesprochen bekommen. 

Das findet auch Kai Havertzgut. Der Offensivstar markierte zumindest ein Instagram-Posting von Sky Sport zur Beförderung des 42-Jährigen mit „gefällt mir“. 

Markant: Dabei steht der 20-Jährige, nach Einschätzung vieler Experten Deutschlands größtes Fußball-Versprechen, bei Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen unter Vertrag. Und zwar noch bis 2022.

Kai Havertz gilt als Transfer-Ziel des FC Bayern

Havertz gilt dem Vernehmen nach schon länger als Transfer -Ziel der Münchner, die bei Nachfragen nie einen Hehl aus ihrer Begeisterung für den jungen Nationalspieler machten, der für die kommenden Länderspiele in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland (Samstag, 20.45  Uhr, hier im Live-Ticker) und gegen Nordirland (19.11., 20.45 Uhr, hier im Live-Ticker) jedoch ausfällt.

Hier schließt sich der Kreis: Verschiedenen Berichten zufolge will der Werksklub mehr als 100 Millionen Euro an Ablöse für sein Juwel aufrufen, sollte sich Havertz für einen Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt entscheiden.

Mehr als 100 Millionen Euro für Havertz, nochmal so viel für den begehrten Leroy Sané (Manchester City), und dann auch noch dieselbe Summe für Leihspieler Philippe Coutinho (FC Barcelona)? Das könnten selbst die Bayern nicht stemmen. Ob sich Havertz nun via Social Media in Stellung bringt und für sich wirbt?

Im Video: Kai Havertz fällt für Länderspiele des DFB-Teams aus

Kai Havertz zum FC Bayern - Leverkusen schließt Wechsel aus, aber...

Update vom 7. November 2019: Angesichts der Probleme im Offensivspiel des FC Bayern, die auch beim 2:0 über Olympiakos Piräus offenbart wurden, könnten die Bosse über Verstärkungen in der Winterpause nachdenken. Einen Transfer von Kai Havertz muss sich der Rekordmeister jedoch vorerst abschminken. Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes sagte über einen Abgang des umworbenen Talents im Januar: „Nein, das ist nicht denkbar.“

Gut für die Roten: Bezüglich der Spekulationen über ein mögliches Interesse von Manchester United wiegelte Rolfes ab: „Da gibt es nichts Konkretes.“

Derweil erklärte Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro, er erwarte einen Abschied von Havertz im kommenden oder übernächsten Sommer. Der Spanier hofft laut eigener Aussage in der Rheinischen Post auf eine Ablöse jenseits der 100 Millionen Euro.

Update vom 6. November 2019: Bayer Leverkusen trifft in der Champions League auf Atlético Madrid und die spanische Marca ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, Shootingstar Kai Havertz zum Interview zu bitten. Während sein Verein in der Königsklasse mit dem Rücken zur Wand steht, sinniert er offen über einen Wechsel zu einem Top-Klub. 

Seine Gedankengänge lassen wohl vor allem in München aufhorchen. „Eine Sache ist klar: Mit Bayern liegst du nicht falsch, wenn du ein Star in Deutschland werden willst“, liebäugelt er mit einer Zukunft beim deutschen Branchenprimus. 

„Ich denke, dass ich genug internationale Erfahrung in Leverkusen gesammelt habe“, sieht er sich bereit für einen Wechsel zu einem internationalen Spitzenverein. Ob es am Ende tatsächlich die Bayern sein werden, steht allerdings noch nicht fest. Interesse von Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona ist kein Geheimnis. 

In typischem Fußballerdeutsch stellt der 20-Jährige klar, dass er sich im Moment voll auf die Saison mit der Werkself konzentriert. Angesichts der schwankenden Leistungen in der Liga und Bayers bislang trostlosem Abschneiden in der Champions League, dürfte es Leverkusen allerdings sehr schwer fallen, ihr Juwel über den Sommer hinaus bei sich zu halten. 

Mega-Deal? Kai Havertz soll angeblich diesen Superstar beerben

Update vom 19. Oktober 2019: Wo liegt die Zukunft von Kai Havertz? Zieht es den Leverkusener zum FC Bayern oder doch ins Ausland? Jetzt gibt es neue Gerüchte - und die haben es in sich. Wie der katarische TV-Sender beIN-Sports berichtet, soll PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi wohl ein Auge auf den deutschen Shooting-Star geworfen haben. 

Mindestens 100 Millionen Euro könnte der Havertz-Transfer demnach den Leverkusenern in die Kasse spülen. Und seine Rolle in der französischen Hauptstadt? Glaubt man dem Portal le10Sport, dann könnte Havertz im Sommer Superstar Neymar beerben - falls dieser wechseln sollte. Zuletzt hatte Lionel Messi erklärt, warum der Transfer nach Barcelona platzte. Bei Borussia Dortmund gibt es währenddessen Wirbel um Jadon Sancho - er wurde aus dem BVB-Kader für das Gladbach-Spiel gestrichen.

Wechsel von Kai Havertz: Leverkusen-Legende spricht Klartext - landet das Supertalent jetzt beim FC Bayern?

Update vom 18. Oktober 2019: Kommt er oder kommt er nicht? Das Tauziehen um Supertalent Kai Havertz geht weiter. Klar, dass man beim FC Bayern darauf hofft, den Leverkusener in naher Zukunft an Land zu ziehen.

Nun hat sich ein Mann zum Transfer-Wirrwarr geäußert, der sich mit Bayer bestens auskennt: Reiner Calmund. Der langjährige Manager der Werkself sagte im Interview mit Focus Online: „Nach der Saison muss man ihn, glaube ich, verkaufen, das sagt die Vernunft bei dann noch zwei Jahren Vertragslaufzeit.“ Und wohin soll es für Havertz gehen? Er könne „bei Bayern München genauso spielen wie im Ausland, da brauche ich ihm nichts zu raten. Ich persönlich wünsche ihn mir beim FC Bayern, denn ich würde ihn gerne noch ein paar Jahre in der Bundesliga sehen“, macht Calmund klar.

Solche Aussagen dürften sie an der Isar wohl gerne hören. In Sachen Transfers stehen derzeit eher potenzielle Abgänge im Mittelpunkt: Es gibt Diskussionen zu Javi Martinez, Jerome Boateng und Thomas Müller. Spielt das Trio gegen Augsburg? Wir haben uns Gedanken zur Aufstellung gemacht. Währenddessen sorgt ein offensichtlich homosexueller Profifußballer mit einem Twitter-Account für Aufsehen. Im Tennis gab es dagegen einen Sexismus-Skandal rund um Julia Görges. Für den FC Bayern steht die Reise zum FC Augsburg an - den Auftritt bei den bayerischen Schwaben können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.

Wird Kai Havertz für den FC Bayern nach dieser Aussage noch teurer? 

Update vom 15. Oktober 2019: Kai Havertz ist als einziger Deutscher für den "Golden Boy" nominiert. Der 20 Jahre alte Offensivstar von Bundesligist Bayer Leverkusen steht auf der 20-köpfigen Shortlist, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Aus der Bundesliga ebenfalls Chancen ausrechnen können sich Borussia Dortmunds englischer Nationalspieler Jadon Sancho, der Kanadier Alphonso Davies von Bayern München und der Neu-Frankfurter Dejan Joveljic (Eintracht Frankfurt).

Nominiert sind auch internationale Top-Stars wie Vorjahres-Preisträger Matthijs de Ligt (Niederlande/Juventus Turin) oder der junge Portugiese Joao Felix, den Atletico Madrid im Sommer für 127 Millionen Euro von Benfica Lissabon geholt hatte.

Mit dem "Golden Boy" ehrt die italienische Zeitung Tuttosport seit 2003 den besten U21-Spieler Europas. Einziger deutscher Gewinner war der Dortmunder Mario Götze 2011

Wird Kai Havertz für den FC Bayern nach dieser Aussage noch teurer? 

Update vom 11. Oktober 2019: Immer mehr Vereine steigen in den Poker um das Leverkusener Jahrhunderttalent Kai Havertz ein. Der FC Bayern gilt nach wie vor als der Favorit für einen Transfer, doch eine mögliche Entscheidung auf DFB-Ebene könnte die mit Sicherheitschon nicht geringe Ablösesumme weiter in die Höhe treiben.

FC Bayern München: Wird Kai Havertz nach dieser Aussage noch teurer?

Denn die Aussagen von Bundestrainer Joachim Löw lassen vermuten, dass Havertz kurz vor einer „Beförderung“ in der Nationalmannschaft steht. Nach dem hervorragenden Auftritt des 20-Jährigen gegen Argentinien gerät Löw ins Schwärmen.

„Kai ist immer relativ nah an unserer Startelf dran. Der Kai kann in fast jedem Spiel in der Startelf stehen, diese Qualität hat er mittlerweile. Sein Tor zum Beispiel war ein typischer Kai Havertz. Aus der Tiefe des Raumes auf technisch hohem Niveau verarbeitet. Das war schon Klasse“, so der Bundestrainer auf Bild-Nachfrage.

Kai Havertz: Diese Aussage dürfte den Poker um das Jahrhunderttalent weiter anheizen

Mit 20 Jahren bereits kurz vor einem Stammplatz in einer der besten Nationalmannschaften der Welt? Diese Nachricht dürfte in den sowieso schon aufgeheizten Kampf um das Top-Talent noch mehr Dampf bringen. 

Doch nicht nur diese Aussage von Joachim Löw wird Havertz‘ weiteren Werdegang beeinflussen. Bei der DFB-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Estland erklärte der Profi von Bayer Leverkusen, dass er bei einem möglichen Wechsel auf die Meinung von Löw hören möchte.

 „Ich würde dann die Ratschläge des Bundestrainers gern auch annehmen, weil er viel Erfahrung hat. Deshalb wäre es schlecht, dazu nein zu sagen.“Havertz stellt aber gleich klar: „Ich höre gerne auf viele Leute. Im Endeffekt aber entscheide ich.“

FC Bayern bei Havertz-Transfer in der Pole Position trotz Konkurrenz von Top-Klubs

Update vom 8. Oktober 2019: Bühne frei für die aktuell größte Attraktion im deutschen Fußball! Wenn Jogi Löw morgen gegen Argentinien sein letztes Aufgebot auf den Platz schickt, kommt er an einem jungen Mann nicht vorbei: Kai Havertz (20)! Der Leverkusener wird die offensive Position im zentralen Mittelfeld hinter der Dreier-Sturmreihe einnehmen. 

In den vergangenen Länderspielen kam das Top-Talent meist nicht über die Rolle des Edel-Jokers hinaus. Beim Doppelpack gegen die Niederlande und Nordirland durfte Havertz jeweils nur eine gute halbe Stunde mitspielen. Allerdings: Für Havertz wird es jetzt immer wichtiger, auch beim DFB gute Leistungen abzurufen, um einen lukrativen Vertrag für seinen anstehenden Wechsel herauszuholen. 

Hätten Sie es gewusst? So viele WM-Helden von 2014 sind auch am Mittwoch gegen Argentinien im Kader.

Kai Havertz zum FC Bayern? München trotz großer Konkurrenz Favorit auf einen Transfer

Der FC Bayern gilt nach tz-Informationen nach wie vor als Favorit für einen Havertz-Transfer, auch wenn immer wieder Top-Klubs wie Barcelona oder Real Madrid anklopfen. Allerdings pflegt Havertz-Berater Hannes Winzer von der Agentur Spielerrat beste Kontakte zum FCB. Unter anderem traf er sich im Juni mit Bayern-Chefscout Marco Neppe im Rahmen des Länderspiels in Mainz und hat mit Serge Gnabry und Ron-Torben Hoffmann bereits zwei Spieler beim Rekordmeister unter Vertrag. 

Vor allem die Leistungsexplosion von Gnabry wird vereinsintern auch Winzer angerechnet, der für seine Schützlinge stets Möglichkeiten sucht, sich zu verbessern. So absolviert Gnabry beispielsweise Neuroathletik-Training und versucht mit Yoga, seine Verletzungsanfälligkeit zu senken. Leverkusen-Sportdirektor Simon Rolfes erklärte im Doppelpass zu einem möglichen Wechsel von Havertz im Sommer: „Es ist klar, dass es in die europäische Topspitze geht. Wenn er geht, wird es aber kein kleiner Transfer werden.“

Kai Havertz könnte also die Zukunft beim FC Bayern werden. Einer der ganz Großen aus der Vergangenheit des deutschen Rekordmeisters hat nun seine Karriere beendet: Bastian Schweinsteiger. Einen möglichen Transfer von Kai Havertz sieht Franck Ribéry kritisch - aus diesem Grund.

Bisheriger Klub stellt klar: Bayerns Wunschspieler Havertz wird „kein kleiner Transfer“

Update vom 6. Oktober 2019: Simon Rolfes, Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen hat sich zum Verbleib von Havertz geäußert: „Wir sind im engen Austausch mit ihm und der Familie. Es ist klar, dass es in die europäische Topspitze geht“, sagte er im Doppelpass bei Sport1. „Wenn er geht, wird es kein kleiner Transfer werden. Er hat einen Vertrag bis 2022. Bei so einem Spieler ist es normal und Teil eunseres Wegs, junge Spieler aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden sehen, wann es passiert“, blickte Rolfes voraus.

Rolfes würdigte Havertz als einen der laufstärksten Spieler der Bundesliga. In sieben Spielen hat Havertz zwei Tore geschossen.

Zu früh gehypt? Bayerns Transferkandidat Havertz im Formtief 

Update vom 4. Oktober 2019: Kai Havertz legt bislang eine unglaubliche Entwicklung hin. Im Alter von nur 17 Jahren und 126 Tagen, debütierte er für Leverkusen in der Bundesliga und avancierte damit zum jüngsten eingesetzten Spieler des Vereins in der Liga. Seitdem ist er bei Bayer nicht mehr wegzudenken. Letzte Saison gelang ihm dann endgültig der Durchbruch. Er schoss seinen Verein zurück in die Champions League und war wettbewerbsübergreifend an 27 Treffern beteiligt. Doch im Moment durchlebt er sein erstes Karrieretief. In der Bundesliga gelangen ihm bislang nur zwei Tore. Im Champions-League-Spiel gegen Juventus sah der 20-jährige kaum Land. Auch in der Bundesliga fehlen seine gewohnten Qualitäten. Zu selten profitieren seine Mitspieler von seiner Klasse. Letzte Saison sah das noch anders aus. Leverkusen ist zu abhängig von ihrem Top-Talent.

Selbstverständlich muss man aber einem jungen Spieler auch ein Formtief zugestehen. Er selbst versucht mit den neuen Erwartungshaltungen umzugehen: „Natürlich wird man jetzt in einem anderen Verhältnis gesehen als vielleicht in den letzten ein, zwei Jahren. Klar ist, dass mittlerweile viel Druck auf einem ist, und dass die Leute was von einem erwarten. Man muss einfach jedes Spiel liefern.“

Die Verantwortlichen sehen die Situation aber noch entspannt: „Kai ist sehr geerdet und weit weg von einer Krise. Das kommt alles wieder, am liebsten schon Samstag gegen Leipzig. Es kann auch nicht sein, dass jeder Schuss ein Treffer ist“, sagt Geschäftsführer Rudi Völler.

Sportchef Simon Rolfes schlägt in dieselbe Kerbe: „Dass es nach vielen erfolgreichen Spielen auch mal eine Phase gibt, in der es nicht so klappt, gehört zu einer Karriere und Entwicklung dazu. Das ist eine gute Schulung. Kai wird das noch stärker machen.“

Mit welcher Aufstellung geht der FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim ins Spiel? Wir haben uns Gedanken über die mögliche Startelf gemacht. 

Achtung, FC Bayern! Top-Klub macht offenbar bei Havertz-Verpflichtung Ernst

Update vom 30. September 2019, 12.05 Uhr: Die Jagd auf Kai Havertz hat schon längst begonnen. Vor allem die zwei deutschen Spitzenklubs - den FC Bayern München und Borussia Dortmund - scheinen sich extrem um eine Verpflichtung des Jahrhunderttalents zu bemühen. Es könnte jedoch passieren, dass beide Vereine bei Havertz in dir Röhre schauen.

Mit Juventus Turin hat sich nun offenbar ein echtes Schwergewicht im Fußballgeschäft auf Havertz fokussiert. Wie das italienische Portal calciomercato berichtet, hat die Alte Dame alle internen Zweifel beseitigt und will den Leverkusener im Sommer verpflichten. Alle vorliegenden Scout-Berichte über Havertz waren positiv. Sollte Juventus Ernst machen könnte das den Preis für Havertz erneut in die Höhe treiben. Gut vorstellbar, dass es für den 20-Jährigen reizvoll wäre, an der Seite von Cristiano Ronaldo zu spielen. Damit Juve den Transfer stemmen könnte, müsste man sich wahrscheinlich noch von mehreren Spielern verabschieden. 

Havertz zum FC Bayern München? Summe könnte steigen

Update vom 25. September 2019, 11.30 Uhr: Das Transferfenster ist nicht einmal einen Monat geschlossen, schon wird über den kommenden Sommer spekuliert. Leverkusens Kai Havertz wird dabei immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Wie viel die Münchner im Falle einer Verpflichtung für das Mittelfeldjuwel auf den Tisch legen müssten, ist ungewiss - die von Leverkusen geforderte Summe könnte nun allerdings steigen. 

Denn Kai Havertz ist wie Bayerns Alphonso Davies und Michael Cuisance für den „Golden Boy Award“ nominiert. Die von Sportjournalisten vergebene Auszeichnung kürt den besten Fußballer unter 21 Jahren. Havertz befindet sich unter den letzten verbliebenen 40 Spielern und gilt als heißer Anwärter auf die vorderen Plätze. Kann sich der deutsche Nationalspieler sogar den Titel sichern? Dann würde der 20-Jährige richtig teuer werden, wie ein Blick in die Vergangenheit verrät. 

Viele der Vorjahressieger spülten im Nachgang der Wahl ordentlich Geld in die Kassen ihrer Klubs. Matthijs de Ligt wechselte für kolportierte 85 Millionen Euro zu Juventus Turin, Kylian Mbappé steigerte seinen Marktwert ins Unermessliche, Anthony Martial schloss sich für 60 Millionen Euro Manchester United an, Real Madrid verpflichtete Isco aus Malaga für 30 Millionen. Mit Renato Sanches sicherte sich auch der FC Bayern bereits die Dienste eines Golden-Boy-Gewinners - Kai Havertz könnte im Sommer der nächste sein. Sein derzeitiger Marktwert beträgt laut transfermarkt.de 90 Millionen Euro.

Havertz zum FC Bayern? Youngster nennt entscheidenden Faktor für einen Wechsel

Update vom 24. September 2019, 16.50 Uhr: Die Liste der Top-Klubs, die sich um Top-Talent Kai Havertz reißen, wird immer länger. Neben dem FC Bayern, Real Madrid und der FC Barcelona hat nun auch Borussia Dortmund sein Interesse deutlich gemacht. Ein Verbleib in Leverkusen über den Sommer 2020 hinaus scheint nahezu ausgeschlossen. Wohin wird es den Youngster also ziehen? 

Wie der Pay-TV-Sender Sky erfahren haben will, hat Havertz mit seinem aktuellen Coach Peter Bosz über einen für ihn entscheidenden Wechsel-Faktor gesprochen. Demnach ist für die Planung des Ausnahmespielers vor allem der Trainer seines zukünftigen Teams von entscheidender Bedeutung. 

Ist das ein Rückschlag für den FC Bayern im Werben um das Top-Talent? Schließlich hat Niko Kovac im Vergleich bislang nur wenig internationale Erfahrung, seine Leistung wird trotz des Double-Gewinns 2018 immer wieder in Frage gestellt. Zuletzt wurdeThomas Tuchel als Kovac-Ersatz gehandelt. Doch im Trainer-Poker gibt es nun eine neue Wende. Der Sieg gegen Köln am Samstag hat nicht nur Kovac geholfen, dank dem Spiel erfüllt Philippe Coutinho nun erst als fünfter Spieler weltweit eine extrem seltene Statistik. Kölns Präsident gab nach dem Spiel die kuriose Behauptung ab: „Der FC Bayern hat bei uns gelernt“, wie tz.de* berichtet. 

Kai Havertz und der FC Bayern? Borussia Dortmund könnte den Münchnern in die Quere kommen

Update vom 23. September 2019, 9.40 Uhr: Fußball-Deutschland schaut gespannt darauf, was sich im Laufe des nächsten Jahres in Leverkusen tun wird. Mit Kai Havertz läuft das wohl größte Talent des deutschen Fußballs momentan in dieser Saison noch für die Werkself auf. Ein Abgang des erst 20-jährigen Ausnahmespielers zum Saisonende scheint als so gut wie sicher. Ein Spieler von seinem Kaliber will wohl in einer Mannschaft spielen, die Aussichten auf den CL-Titel hat. 

Auch wenn Havertz‘ neuer Verein noch nicht feststeht, scheint eines sicher: Der Transfer des 20-Jährigen wird Rekorde brechen. Der teuerste deutsche Spieler ist nach wie vor Leroy Sane, der vor drei Jahren für knapp 50 Millionen Euro aus dem Ruhrpott nach Manchester wechselte. Für Havertz könnte gut und gerne das Doppelte fällig werden. 

Wie oft bei deutschen Talenten ist der FC Bayern München beim Werben ganz vorne mit dabei, doch einem Bericht des Kickers zufolge könnte der deutsche Rekordmeister leer ausgehen. Wie das Sportblatt vermeldet, bereitet FCB-Konkurrent Borussia Dortmund ein Angebot für Havertz vor. Das berichtet auch ruhr24.de*. Dabei will der BVB aus der Not eine Tugend machen. Denn in Dortmund rechnet man im kommenden Sommer wohl mit einem Abgang von Jadon Sancho. Dieser hätte für den BVB zwei Konsequenzen zu Folge - einen freien Platz im Kader und einen wahrscheinlich dreistelligen Millionenbetrag mehr auf dem Festgeldkonto.

Den Erlös eines Sancho-Verkaufs - der Engländer ist mit einem geschätzten Marktwert von 100 Millionen Euro der teuerste Spieler der Bundesliga - würden die Dortmunder dann nutzen, um Havertz ein Angebot zu machen, dass er nicht ablehnen kann. Es wäre nicht das erste Mal, dass der BVB bei einem deutschen Talent den Vorzug vor den Münchnern bekommt. Erst in der abgelaufenen Saison entschied sich mit Julian Brandt ein anderes Talent aus Leverkusen für einen Wechsel in den Ruhrpott und gegen das Münchner Alpenvorland. Um die Konkurrenz aus Dortmund auszustechen, müsste der FC Bayern also ebenfalls tief in die Tasche greifen. Es sei im Moment keinesfalls gesichert, wo der Youngster am Ende landen wird.

BVB-Kapitän Marco Reus sorgte derweil mit harten Aussagen in einem Interview für Aufsehen. 

Neuer Vertrag für Havertz bei Leverkusen

Update vom 18. September 2019, 12.10 Uhr: Die Personalie Kai Havertz sorgte bis zuletzt für großes Aufsehen. Geht der Spieler oder bleibt er doch bei Bayer Leverkusen, wo er in der vergangenen Saison 17 Treffer erzielen konnte. Der FC Bayern München, der FC Barcelona und Real Madrid buhlen bekanntlich um Havertz. Auch BVB-Star Marco Reus bekundete öffentlich, dass er gerne mit Havertz zusammenspielen möchte. Ein Abschied zu einem internationalen Top-Klub scheint 2020 sehr wahrscheinlich sein. Während all den Spekulationen blieb Bayer Leverkusen und auch der Spieler selbst scheinbar ziemlich gelassen. Sportchef Rudi Völler sagte gegenüber der Sportbild: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und seiner Familie.“ Nach Informationen der Sportbild (Ausgabe 33/2019) soll der Verein sein Vertrauen gegenüber dem Spieler noch mit einer dicken Gehaltserhöhung kundgetan haben. 

Demnach soll der Klub auf Havertz zugegangen sein, nachdem klar war, dass der Spieler in diesem Jahr nicht verkauft wird. Eine freiwillige heimliche Aufwertung des Vertrags, angepasst an die starken Leistungen des Youngsters, war laut Sportbild die Folge. So soll er nun statt zwei Millionen satte fünf Millionen Euro zuzüglich möglicher Prämien erhalten und gehört damit zu den Top-Verdienern im Kader von Bayer 04 Leverkusen. 

Der FC Bayern trifft am Mittwochabend in ihrem ersten Gruppenspiel der Champions League auf Roter Stern Belgrad. Dabei trifft das Team um Trainer Niko Kovac auf einen Ex-Nationalspieler. Die Live-Übertragung des Spiels könnte heute jedoch ausfallen

Update vom 12. September 2019, 21.18 Uhr: Kai Havertz spielt aller Voraussicht nach seine letzte Saison für Bayer Leverkusen. Wie die Bild berichtet, ist ein Abschied im Sommer 2020 sehr wahrscheinlich. So sei es mit dem Youngster und dessen Familie besprochen. Dem Boulevardblatt zufolge dürfte die Entscheidung zwischen dem FC Bayern, dem FC Barcelona und Real Madrid fallen. Dem Linksfuß sei besonders wichtig, eine Perspektive zu haben. Dabei gehe es ihm um seine Position, Konkurrenten um einen Stammplatz, Zukunftspläne der Klubs sowie die Chancen auf den Champions-League-Titel. Als Ablöse verlange Leverkusen eine dreistellige Millionensumme - dies soll Voraussetzung für Verhandlungen sein.

Update vom 12. September 2019, 13.56 Uhr: Die Personalie Kai Havertz sorgt auch aktuell noch für Aufsehen. Nachdem Marco Reus sich öffentlich für eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers von Bayer 04 Leverkusen ausgesprochen hatte und sogar sagte, er werde „alles versuchen“, um ihn zu Borussia Dortmund zu lotsen, schaltete sich nun Michael Zorc ein. 

Der Sportdirektor nahm vorerst Luft aus den Spekulationen, indem er Marco Reus darauf hinwies, dass „alle Beteiligten gut daran tun, sich auf die gerade laufenden Saison zu konzentrieren.“ Indirekt ermahnte er Reus damit, Äußerungen zu sensiblen Themen in der Öffentlichkeit zu vermeiden. Gleichzeitig dementierte er jedoch auch nicht, dass der BVB den Leverkusener verpflichten könnte, wenn er im nächsten Sommer tatsächlich eine Veränderung plant. Es bleibt also spannend. 

Matthäus verrät: Dieses Mega-Talent sollte „am besten beim FC Bayern“ spielen

Update vom 7. September 2019: Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen hat längst das Interesse der Top-Klubs in Deutschland und Europa geweckt. Der Nationalspieler wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, doch jüngst warb Borussia Dortmunds Marco Reus öffentlich um ihn.

Nun hat sich DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zu Wort gemeldet. Der 58-Jährige verriet im Sky-Interview, bei welchem Verein er Kai Havertz in Zukunft gerne sehen würde: „Ich würde sagen, am besten beim FC Bayern. Punkt eins: Ich freue mich, wenn er in der Bundesliga bleibt. In dieser Saison wird er auf jeden Fall in Leverkusen spielen. Und danach wird es ja nicht nur ein Wettbieten von deutschen Interessenten geben, sondern auch von Mannschaften aus England oder Spanien.“

Matthäus weiter: „Er ist ein intelligenter Spieler, er hat alles, was ein Qualitätsspieler braucht. Vor allem bleibt er mit beiden Beinen auf dem Boden. Er ist schnell, trifft die richtigen Entscheidungen und macht das alles mit einer Leichtigkeit“, so Matthäus.

Kai Havertz zum FC Bayern: So lockt Marco Reus das Top-Talent zum BVB

Update vom 4. September, 16.30 Uhr: Für die Bayern hat es im vergangenen Transferfenster nicht geklappt, doch sie bleiben weiter an Kai Havertz an. Das Fußball-Talent wollte diese Saison Bayer Leverkusen noch nicht verlassen. 

Doch jetzt hat sich ein bekannter Bundesligaspieler in das Werben um das Mittelfeld-Talent Havertz eingemischt. Und er ist kein Bayern Spieler! Der Dortmunder Marco Reus schickt in einem Interview mit Sport1 eindeutige Avancen in Richtung Havertz: „Er ist ein sensationeller Spieler, den man natürlich gerne selbst in den eigenen Reihen hätte."

Reus war schon einmal erfolgreich mit dem Anwerben von wichtigen Talenten für den BVB. Um Julian Brandt hatte sich der deutsche Nationalspieler ebenfalls bemüht und den Offensivspieler nach Dortmund gelotst. Jetzt also geht es um Havertz und Reus macht eine Kampfansage in Richtung FC Bayern: „Ich werde alles versuchen, ihn nach Dortmund zu lotsen.“ Ob das reicht, wird sich dann bei der nächsten Transfermöglichkeit zeigen.

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Brasilien-Legende Cafu ist währenddessen in Trauer. Nach einem Fußballspiel geschah das Unfassbare.

Matthäus kritisiert Bayern-Bosse: Den Havertz-Transfer hat der Klub verschlafen

Update vom 31. August, 14.15 Uhr: Der FC Bayern München wird in diesem Transfer-Sommer noch keinen Zugriff auf die großen deutschen Fußball-Talente bekommen. Kai Havertz hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass er noch ein Jahr in Leverkusen bleiben möchte.

Timo Werner, der am Freitagabend mit einem Dreierpack gegen Mönchengladbach brillierte, hat ebenfalls die Tür zugemacht: Er hat seinen Vertrag in Leipzig verlängert. TV-Experte und Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus äußerte sich nun zum bayerischen Transfersommer. Er sagt über Havertz: „Sie hätten ihn haben können.“ Wenn der deutsche Meister einen dreistelligen Millionenbetrag geboten hätte, „wäre Havertz nicht mehr bei Leverkusen“, urteilte der 58 Jahre alte Ex-Nationalspieler.

Kai Havertz zum FC Bayern? Lothar Matthäus verärgert

Einen Wechsel des 20 Jahre alten Offensivspielers zu den Münchnern im kommenden Sommer hält Matthäus keinesfalls für sicher. „Es gibt auch Konkurrenz, Barcelona wäre ein Verein für Kai Havertz“, sagte er. 

Der Nationalspieler habe zudem die Chance, mit Bayer Leverkusen in der Champions League in diesem Jahr auf sich aufmerksam zu machen. „Das ist auch ein Bewerbungsschreiben für ihn, da kann er einen drauflegen“, urteilte Matthäus. Für den FCB geht es nun in der Bundesliga darum, Punkte einzufahren. Vielleicht gegen Mainz? Wir berichten im Live-Ticker.

Kai Havertz: Völler bestätigt Bayern-Interesse und verrät Detail, das FCB-Fans hoffen lässt

Update vom 26. August, 13.28 Uhr: Nachdem sich Renato Sanches nach Lille verabschiedet hat, stellt sich für den deutschen Rekordmeister die Frage, ob man personell noch Verstärkung braucht oder nicht. Überraschend hat nun Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler zwar bestätigt, dass der FC Bayern München an Kai Havertz interessiert sei, er habe jedoch während eines Telefonats mit Karl-Heinz Rummenigge klargemacht, dass „wir das erstmal nicht machen“, so äußerte sich Völler im Rahmen des Formats ‚Wontorra on Tour‘ bei Sky. 

Der Bayer-Sportchef bestätigt auch, „dass der FC Bayern nicht der einzige Klub gewesen ist, der uns wegen Kai Havertz gefragt hat.“ In Leverkusen würde man im kommenden Sommer bei einem entsprechenden Angebot für den 20-Jährigen keine Steine in den Weg legen, man hoffe jedoch, dass Havertz im Ausland unterschreiben werde.

Auch im Transfergerücht um Ante Rebic und den FC Bayern gibt es offenbar neue Informationen. Angeblich befindet sich der Rekordmeister bereits in Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt

Kai Havertz zum FC Bayern? Mittelfeld-Talent bleibt voraussichtlich bis 2020 in Leverkusen

Update vom 21. August, 10.47 Uhr: Der Transfer-Poker um Kai Havertz geht weiter. Anscheinend ist der Wechsel zum FC Bayern im nächsten Jahr noch nicht so sicher wie gedacht. 

Nach Informationen von Sport1 hat der 20-Jährige weder mit dem FC Bayern noch mit einem anderen Topklub einen Vorvertrag ausgehandelt. Sollte es im nächsten Jahr dennoch zu einem Transfer kommen, müsste sich der Rekordmeister in Verhandlungen mit anderen Vereinen herumschlagen. Denn auch internationale Topvereine aus England sollen interessiert sein: Darunter ausgerechnet Manchester City. Mit dem Guardiola-Klub hatten die Bayern in den vergangenen Wochen ein monatelanges Tauziehen um Leroy Sané veranstaltet. Weiter werden Liverpool, Arsenal und Manchester United als Havertz-Interessenten genannt.

Ebenso sollen die spanischen Vereine Real Madrid und FC Barcelona an Havertz interessiert sein, heißt es in dem Bericht. Ein Wechsel nach Frankreich oder Italien schließe Havertz hingegen aus. Genau dort könnten künftig Renato Sanches und Franck Ribéry auflaufen.

Leverkusen-Star Kai Havertz: Ist der Transfer im Sommer 2020 schon beschlossen?

Update vom 19. August 2019: Der FC Bayern München schließt offenbar seine Transfer-Tore. Doch schon nach der kommenden Saison könnte Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor denselben Problemen stehen, denen er sich in der aktuell noch laufenden Transferperiode gegenüber sah. 

Denn die Leih-Deals von Philippe Coutinho und Ivan Perisic laufen lediglich über eine Spielzeit. Renato Sanches könnte den Bayern ebenfalls verloren gehen, denn mit seiner Rolle als Reservist ist der Portugiese alles andere als zufrieden. Für seine Wechselwünsche, die er nach dem Spiel gegen Hertha BSC äußerte, kassierte Sanches sogar eine Geldstrafe.

Wechselt Kai Havertz 2020 zum FC Bayern München?

Doch ein Nachfolger im Mittelfeld könnte bereits gefunden sein. Ein Wechsel von Offensiv-Talent Kai Havertz weg von Bayer Leverkusen soll bereits feststehen. Der 20-Jährige soll nach Angaben der SZ den Verein nach der kommenden Spielzeit mit Sicherheit verlassen. Lediglich durch Klub-Legende Rudi Völler soll es möglich gewesen sein, den Linksfuß noch ein weiteres Jahr in der Werkself halten zu können. Wo es hingehen wird, ist noch nicht mit Sicherheit geklärt, doch der FC Bayern München soll ganz oben auf der Liste der Kandidaten stehen.

Um den Verlust des offensiven Mittelfeldspielers ertragen zu können, wollen die Verantwortlichen aus Leverkusen angeblich eine neunstellige Ablöse-Summe sehen. So wird sich für den deutschen Rekordmeister nach der kommenden Saison wohl die Frage stellen, welcher Spieler den dreistelligen Millionenbetrag wert ist. Zieht man bei dem momentan geliehenen Coutinho die Kaufoption und verpflichtet den Brasilianer für den feststehenden Betrag von 120 Millionen Euro oder bedient man sich in der Bundesliga und holt ein deutsches Nachwuchstalent in die eigenen Reihen? 

Auch Timo Werner könnte in der Saison 2020/21 zum FCB geholt werden, denn sein Vertrag bei RB Leipzig läuft nach der aktuell laufenden Spielzeit aus. Leroy Sané ist natürlich ebenfalls weiterhin ein Thema bei den Bayern.

Max Eberl wurde in der Vergangenheit immer wieder als Kanididat bei den Münchnern gehandelt. Ein Engagement des Ex-FCB-Spielers scheint auch weiterhin möglich.

Ein Wechsel zum FC Bayern, der diese Saison wahrscheinlich nicht mehr zu Stande kommen wird, ist der von Leon Bailey

Unabhängig von der Kaderplanung gibt es  beim FC Bayern aktuell viele Diskussionen über einen möglichen Rücktritt des langjährigen Präsidenten Uli Hoeneß.

en/trk/dpa

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Rubriklistenbild: © dpa / Bernd Thissen

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