Ehrliche Worte 

Havertz zum FC Bayern? Shootingstar thematisiert seinen Abschied aus Leverkusen

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Kai Havertz steht eine große Zukunft bevor.

Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen kann sich sein nächstes Team vermutlich aussuchen. So sehr steht der 19-Jährige im Fokus der besten Vereine Europas. Nun spricht der Nationalspieler von seinem Abschied.

Update vom 07. Dezember: Kai Havertz zählt aktuell zu den größten Talenten des deutschen Fußballs. Interessenten gibt es reichlich, auch der FC Bayern scheint den 19-Jährigen an die Säbener Straße lotsen zu wollen. Derzeit kann der Youngster widerstehen, aber wie lange wird Havertz die Offerten noch ausschlagen können? Offenbar beschäftigt sich der deutsche Nationalspieler gedanklich bereits mit seinem Abschied von der Werkself. Denn der Shootingstar erzählt in einem Interview mit Sky Sport News HD offen, dass seine Zukunft nicht in Leverkusen liegt: "Ich glaube, im Moment bin ich in Leverkusen super aufgehoben. Ich kann mich hier noch gut entwickeln. Dass irgendwann der nächste Schritt kommen muss, ist aber auch klar", sagte der 19-Jährige. Im Fußballgeschäft drehen sich die Zeiger bekanntlich ein wenig schneller. 

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Update vom 17. November: Sportdirektor Jonas Boldt geht davon aus, dass Supertalent Kai Havertz dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen noch lange erhalten bleibt. "Es gibt keinen Grund, unruhig zu werden. Seine Zukunft liegt in Leverkusen", sagte Boldt gegenüber Sport1.

Der 19-Jährige Havertz besitzt bei Bayer noch einen Vertrag bis 2022. An dem Mittelfeldspieler sollen aber mehrere europäische Topklubs interessiert sein. Nationalspieler Joshua Kimmich bezeichnete Havertz nach dessen starkem Auftritt im Länderspiel gegen Russland (3:0) als "einen für die Bayern". Boldt bleibt aber gelassen. "Verein, Spieler und Umfeld waren sich bisher einig, dass Leverkusen der richtige Verein ist, daher gab es logischerweise auch keine Anfragen", sagte Boldt.

Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen: Jonas Boldt.

Erstmeldung vom 16. November: Kimmich lockt Havertz zu Bayern: „Ich kann ihn nicht kaufen, aber...“

Leipzig - Die deutsche Nationalmannschaft war kaum wiederzuerkennen. Zumindest in der ersten Hälfte nicht. Gegner Russland wusste an diesem Donnerstagabend stellenweise nicht, wo vorne und hinten ist. Mit 3:0 gewann das DFB-Team in der Red Bull Arena in Leipzig gegen den Gastgeber der letzten WM. Sicher, ein Sieg in so einem Freundschaftsspiel sollte nie zu hoch gehängt werden, zumal Gegner Russland auf einige Leistungsträger verzichten musste.

Dennoch zeigte diese Partie, was mit der nächsten deutschen Generation möglich ist. Leroy Sané, Serge Gnabry, Joshua Kimmich, sie alle haben das Potenzial, den Weltmeister von 2014 wieder in den Kreis der Top-Nationen zu hieven. Doch einer ragte besonders heraus an diesem Abend: Kai Havertz. Der Leverkusener bereitete den dritten Treffer durch Gnabry mustergültig vor und lieferte auch sonst eine starke Partie ab. 

Auch Mitspieler Kimmich, der zusammen mit dem 19-Jährigen die Strippen im Mittelfeld zog, war begeistert. Und zwar so sehr, dass er Havertz gleich mal beim FC Bayern ins Gespräch brachte. 

Joshua Kimmich: „Kai Havertz ist ein Spieler, der gut zu uns passen würde“ 

Direkt nach Abpfiff stand Kimmich in der Mixed Zone. Und dann kam sie, die Frage nach diesem hochveranlagten Havertz. Wäre der nicht etwas für den FCB? „Ich kann ihn nicht kaufen, aber Kai Havertz ist ein Spieler, der gut zu uns passen würde“, betonte Kimmich. Mehr noch, Havertz „war der beste Mann auf dem Platz“, schwärmte der Bayern-Verteidiger weiter. 

Da trifft es sich um so besser, dass Uli Hoeneß erst kürzlich einen großen personellen Umbruch im kommenden Sommer angekündigt hat. Stars wie Franck Ribéry und Arjen Robben dürften ihre letzte Saison an der Säbener Straße bestreiten und auch andere Profis könnten die Münchner im Sommer verlassen. Hoeneß‘ klare Botschaft an die Mannschaft: Im Sommer wird geschaut, wer noch was taugt und wer nicht. 

Kai Havertz.

Taugt denn der Havertz was? Mit Sicherheit. Schenkt man den vielen Medienberichten aus England und Spanien Glauben, ist halb Europa an dem Mittelfeld-Ass interessiert. Wen wundert‘s? Auch bei Bayer 04 spielt er groß auf, obwohl sein Team vor allem in der Liga den eigenen Ansprüchen hinterherläuft.

Mit elf Scorerpunkten in 16 Spielen hat Havertz einen maßgeblichen Anteil daran, dass es nicht noch übler für das Team von Trainer Heiko Herrlich aussieht. Und das alles mit gerade einmal 19 Jahren! 

Kai Havertz: Interesse von Arsenal und Barca 

Unter anderem soll laut dem Mirror der FC Arsenal Kai Havertz auf dem Zettel haben. Auch der FC Barcelona schaut mit mehr als nur einem halben Auge auf Leverkusen. Schließlich ist nicht erst seit dieser Saison bekannt, dass dort ein echtes Juwel heranwächst. Und Juwele haben natürlich ihren Preis. 

Der Vertrag des Spielmachers läuft noch bis 2022, eine Ausstiegsklausel existiert wohl nicht. Heißt: Wer Havertz aus Leverkusen holen möchte, muss tief in die Geldbörse greifen. Von einem dreistelligen Millionenbetrag ist die Rede. Da das Interesse entsprechend groß ist, darf sich Leverkusen auf ein Wettbieten der europäischen Schwergewichte freuen. Ob auch der FC Bayern dazu gehören wird, bleibt abzuwarten. Wenn es nach Kimmich ginge, würde Havertz jedenfalls in der nächsten Saison das Münchner Dress tragen. 

nc

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