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Rummenigge über Pep, Taktik und die Bayern-Fans

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Karl-Heinz Rummenigge: „Beim FC Bayern herrscht immer Druck." © dpa

München - Im Interview spricht Karl-Heinz Rummenigge über die Taktik von Pep Guardiola, den Druck, der auf dem neuen Trainer lastet und die miese Stimmung im Stadion.

„Karl-Heinz Rummenigge, ein 3: 1 zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach - genügt das den hohen Ansprüchen des FC Bayern?“

Karl-Heinz Rummenigge: „Wir sind zufrieden mit dem Spiel und haben verdient gewonnen. Besonders gegen Gladbach haben wir uns in der Vergangenheit nicht immer leicht getan. Am Anfang brauchen wir vor allem Ergebnisse, damit die Mannschaft Stabilität und Vertrauen bekommt.“

„Was halten Sie von der neuen Taktik von Trainer Pep Guardiola, dem 4-1-4-1-System?“

Rummenigge: „Für die Taktik bin ich nicht zuständig. Im Moment haben einige Spieler noch Nachholbedarf - besonders die Confed-Cup-Teilnehmer wie Dante oder Javi Martinez. Aber auch Bastian Schweinsteiger ist noch nicht bei 100 Prozent. Wir werden sicher bald stärker sein.“

„Ist der Druck auf Guardiola nicht übermenschlich?“

Rummenigge: „Beim FC Bayern herrscht immer Druck. Daher ist es vielleicht nicht schlecht, wenn Pep sich direkt daran gewöhnen kann. Er kann für den Hype, den um seine Person gemacht wird, nichts. Auch der FC Bayern kann dafür nichts. Für die Medien ist er scheinbar sehr interessant. Aber das ist kein Problem. Wir können damit umgehen.“

„Die Stimmung im Stadion ließ zu wünschen übrig, weil die Fans in der Südkurve 90 Minuten schwiegen. Warum?“

Rummenigge: „Ich kennne deren Beweggründe nicht. Man müsste die Fans fragen, warum sie schweigen. Es gibt einen Fan-Dialog, über den wir im permanenten Austausch mit unseren Anhängern sind. Aber wir können sie nicht zwingen, in der Kurve zu schreien. Doch sie haben Eintrittskarten und deswegen dürfen sie auch weiter kommen.“

sid

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