Eigentlich muss er zurück zu Juventus

Rummenigge: "Coman könnte gute Zukunft bei uns haben"

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Tore statt Schmerzen: Kingsley Coman (r.) erzielt das 4:0.

München - Kingsley Coman zeigt, warum ihn der FC Bayern von Juvntus Turin ausgeliehen hat. FCB-Boss Rummenigge deutet an, dass der Franzose in München bleiben könnte.

Kingsley Coman hatte eine gehörige Portion Selbstvertrauen mitgebracht, als er sich Mitte September beim FC Bayern vorstellte. „Ich bin ein Spieler, der den Unterschied macht, in jeder Minute des Spiels“, sagte der 19-Jährige. Schüchtern, aber bestimmt. Den ein oder anderen ansprechenden Auftritt hatte der junge Franzose in seinen ersten Spielen für den FC Bayern gezeigt, doch seine erste Gala hatte Coman sich für einen kalten Novemberabend aufgehoben. Am Dienstag erwärmte er die Herzen der FCB-Anhänger nicht nur durch seine atemberaubenden Tempodribblings, sondern auch mit seiner Effektivität. Das 2:0 von Lewandowski legte er, mehr oder weniger unfreiwillig, auf (16.), das 4:0 besorgte er selbst (69.). Große Reden wollte der zurückhaltende Youngster danach nicht schwingen, dafür gab es aber ein Lob von oberster Stelle.

„Wir sind sehr glücklich mit ihm. Er ist ein sehr netter Junge und ein guter Spieler“, adelte FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge den ausgeliehenen Flügelflitzer von Juventus Turin und ließ durchblicken, dass er ihn nicht zwingend zurück nach Italien ziehen lassen will: „Gerade mit Blick auf sein Alter glauben wir, dass er eine gute Zukunft bei uns haben kann.“

Auch seine Mitspieler sind froh, den Supersprinter in ihren Reihen zu wissen. „Er ist unglaublich schnell und weiß immer, wo ich stehe. Es ist gut, dass er beim FC Bayern ist“, meinte Lewandowski und auch Arturo Vidal, der Coman bereits aus Turin kennt, ist vom Youngster überzeugt: „Ich glaube, dass er seine Sache hier sehr gut machen wird. Er wird einer der großen Fußballer in der Zukunft sein, weil er eine Menge Qualität hat.“

Bislang ist Coman nur ausgeliehen von Juve, die Bayern besitzen jedoch eine Kaufoption. Dass sie diese ziehen werden, scheint angesichts der jüngsten Auftritte sehr wahrscheinlich. Nur wann, das wollte Matthias Sammer nicht verraten. „Machen Sie sich keine Sorgen“, zwinkerte der Sportvorstand. Die müssen sich wohl eher Comans Gegenspieler machen.

sw, lop

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