Über Guardiola und Schweinsteiger

Rummenigge: Es gibt nur einen Plan A...

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Karl-Heinz Rummenigge.

München - Bayern München sieht keine Eile: Pep Guardiolas Vertrag läuft noch bis 2016, der von Bastian Schweinsteiger ebenfalls. Doch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge freut sich erstmal darauf, dass ab Freitag der Ball wieder rollt.

Am Freitag startet Bayern München beim Rückrunden-Auftakt in Wolfsburg seine neuerliche Titelhatz - und nicht zuletzt Karl-Heinz Rummenigge ist heilfroh darüber, dass der Ball wieder rollt. Dann kann der Vorstandschef endlich Fragen zum Kerngeschäft des Fußball-Rekordmeisters beantworten und muss nicht die Füllthemen des Winterpausenlochs kommentieren. „Ich habe schon festgestellt, dass es mir am Wochenende langweilig wird“, sagte er am Montag.

Zumal seine Äußerungen derzeit kaum über den Charakter einer Wasserstandsmeldung hinausgehen. Bei der Eröffnung einer Sonderausstellung zum Thema „Kicker, Kämpfer und Legenden - Juden im deutschen Fußball und beim FC Bayern München“ betonte Rummenigge, dass man sich im Klub nicht einmal annähernd mit einer Alternative zu Trainer Pep Guardiola befasse, obwohl dessen Zukunft mindestens bis zum Sommer offen bleiben wird. „Es gibt nur einen Plan A und der heißt Guardiola“, sagte der 59-Jährige.

"Kicker, Kämpfer und Legenden" beim FC Bayern

"Kicker, Kämpfer und Legenden" beim FC Bayern

Am verabredeten Fahrplan mit dem Spanier werde der Double-Gewinner festhalten. „Ich möchte und er möchte auch, dass wir uns jetzt komplett auf die Rückrunde konzentrieren“, erklärte Rummenigge: „Wir werden alles in aller Ruhe danach besprechen.“ Man habe ein „wunderbares“ Verhältnis, Guardiola wisse, wie der FC Bayern zu ihm stehe und welchen Stellenwert er habe: „Aber ich habe auch gelernt, Geduld zu haben und die Geduld werde ich nun einmal abrufen.“ Denn der Coach wird sich weiter bedeckt halten.

Schweinsteiger sieht keinen Druck

Ebenso gelassen sieht Rummenigge die Personalie Bastian Schweinsteiger, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft. Bislang hat es noch keine konkreten Gespräche über eine Vertragsverlängerung gegeben. In diversen Interviews hatte Rummenigge klargestellt, dass „keine Eile“ in den Verhandlungen mit dem Mittelfeldspieler bestehe: „Bastian denkt da ein bisschen wie ich: Er lebt nicht zu sehr im Morgen, sondern im Heute.“ Der Weltmeister lässt das Thema ebenfalls „ohne Druck“ auf sich zukommen. „Ich weiß, was Bayern München für mich bedeutet und Bayern München weiß auch, was sie an mir haben“, sagte der 30-Jährige im Interview mit Sport1.

Nicht ganz ausschließen wollte das Münchner Ur-Gestein, doch noch einmal etwas Neues auszuprobieren - auch wenn dies eher unrealistisch erscheint. „Man sollte im Fußball niemals nie sagen. Es gab die Situation, da war ich kurz vor einem Wechsel zu einem anderen Verein. Ich bin 30 geworden, fühle mich wieder sehr gut und habe viel Erfahrung gesammelt“, sagte Schweinsteiger. Drei, vier Jahre, das bekräftigte er erneut, traue er sich auf höchstem Niveau noch zu.

Zur Thematik Guardiola positionierte sich der DFB-Kapitän ebenso deutlich wie sein Vorstandschef. „Er ist einer, von dem man sich viel abschauen kann. So einen Trainer gibt es nicht so oft auf der Welt und die Verantwortlichen bei Bayern wissen das. Natürlich würde es mich freuen, wenn er verlängern würde.“

SID

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