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Breitner kritisierte Schiri via Stadion-Mikro

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Paul Breitner (l.) mit Stadionsprecher Stefan Lehmann. © MIS

München - Karl-Heinz Rummenigge ist sauer auf Paul Breitner. Dieser hatte in der Halbzeit der Partie gegen den Club den Schiedsrichter über das Stadion-Mikrofon scharf kritisiert.

Paul Breitner war gerade dabei, das magere Halbzeit-0:0 der Bayern gegen den Club zu analysieren, als plötzlich Wasser auf die auf dem Rasen platzierte Couch-Garnitur niederging. Des Rätsels Lösung: Zu nah stand die Interviewbank an einem Wassersprenger, der zur Pause munter seine Arbeit tat. Breitner nahm die unfreiwillige Dusche gelassen - und blieb lachend sitzen.

Eine kalte Dusche verpasste der Weltmeister von 1974 dann aber Schiedsrichter Christian Dingert. Im Gespräch mit Stadionsprecher Stefan Lehmann sagte Breitner: "Das gegen Robben war kein Elfmeter. Den hat er nur gegeben, weil er ein schlechtes Gewissen hat, weil er bei der Aktion vorher gegen Mandzukic nicht gepfiffen hat. Er redet, redet, redet. Ein Schiri redet nur, um seine Fehler zu erklären. Ein guter Schiri redet nicht."

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Diese Demontage über die Stadion-Lautsprecher rief Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf den Plan, dem das gar nicht gefiel. In der Bild sagte er: "Das ist absolut nicht in Ordnung. Das ist die dunkelgelbe Karte für Paul!"

fw/dpa

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