Bayern-Vorstand zum Trainerwechsel

Rummenigge: Darum wollte Pep nicht verlängern

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Haben noch sechs gemeinsame Monate beim FC Bayern vor sich: Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge (r.) konnte Pep Guardiola nicht zur Vertragsverlängerung bewegen.

München - Drei Jahre sind für Pep Guardiola genug. Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge kann die Entscheidung des Trainers verstehen, der den Roten den Rücken kehren wird.

Alle Avancen haben nicht geholfen. Obwohl Karl-Heinz Rummenigge in der Öffentlichkeit immer wieder seine Begeisterung für Pep Guardiola geäußert hat, konnte er seinen Wunschtrainer nicht zur Vertragsverlängerung verleiten. Am Sonntag musste der Bayern-Vorstand via Pressemitteilung das Ende der Ära verkünden.

Dabei kann Rummenigge die Entscheidung des Katalanen absolut verstehen. "Man darf nicht vergessen: Pep ist ein junger Mensch, und der FC Bayern ist erst seine zweite Trainerstelle", erklärt er gegenüber der Bild: "Er möchte eine neue Erfahrung machen. So ähnlich war es ja auch in Barcelona. Pep sucht die Herausforderung."

Nun versucht der 60-Jährige, der baldigen Trennung etwas Positives abzugewinnen: "Ich bin überzeugt, dass Trainer und Mannschaft jetzt noch intensiver arbeiten werden und Großes erreichen - gerade weil jetzt feststeht, dass Pep den FC Bayern verlassen wird."

Rummenigge wünscht Pep noch viele Titel

Er schaut vor allem auf Europas Fußball-Krone: "Natürlich möchten wir auch die Champions League gewinnen. Das wünsche ich Pep und uns sehr zum Abschied - so wie Jupp Heynckes zum Abschied das Triple gewann."

Die Königsklasse ist auch so etwas wie der Lieblingswettbewerb vom künftigen Coach Carlo Ancelotti. "Er hat drei Mal die Champions League gewonnen. Das ist bis heute ein Rekord, und natürlich hat er die Qualität", lobt Rummenigge den Italiener.

Für den Ex-Stürmer war Ancelotti nach Guardiolas Absage der Wunschtrainer: "Carlo ist ein sehr ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fußball spielen lässt - das haben wir gesucht, das haben wir gefunden."

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