Bayern gehen in die Offensive

Rummenigge: Klartext zu Kurt-Transfer

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Karl-Heinz Rummenigge hat in Sachen Sinan Kurt Klartext gesprochen.

München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge spricht im Kampf um Sinan Kurt Klartext und kündigt neue Finanz-Offensive im Nachwuchsbereich an.

Das Tauziehen um Nachwuchsspieler Sinan Kurt von Borussia Mönchengladbach geht knapp eine Woche vor dem Ablauf der Transferfrist weiter. Gladbach hat das Angebot des FC Bayern für den 18 Jahre alte Offensivspieler offensichtlich abgelehnt. Jetzt weist Karl-Heinz Rummenigge darauf hin, dass die Borussia in Sachen Kurt in einem Jahr ganz leer ausgehen könnte und droht in Richtung des Borussen-Managers. „Max Eberl will mehr Geld, als ihm Matthias Sammer und Michael Reschke geboten haben. Das ist ganz normal“, sagte der Bayern-Vorstandsboss im Merkur. „Aber: Der Spieler hat nur noch einen Vertrag bis 2015. Das würde ich bei Gladbach nicht ganz unberücksichtigt lassen.“ Rummenigge weiter: „Wir haben ein Angebot abgegeben. Reschke und Eberl haben ein gutes Verhältnis. Man muss nun sehen, ob man das hinkriegt. Und wenn nicht, kommt der Spieler eben 2015 – und dann kostenlos.“

Die Gladbacher verlangen angeblich rund fünf Millionen Euro Ablöse für Kurt, die Bayern sollen allenfalls bereit sein, die Hälfte aufzubringen. Das Talent selbst sagte vor einer Woche in der Bild: „Ich habe meine Entscheidung pro Bayern getroffen, daran wird sich auch nichts mehr ändern.“

Beim EM-Sieg der deutschen U19 stellte der FC Bayern keinen Spieler – das soll sich ändern. Da drückte der Schuh „schon etwas“, gab Rummenigge zu und kündigte eine neue Strategie bei der Nachwuchsförderung an: „Der Kampf um junge Talente in der Bundesliga ist entfacht – und wir müssen nun Vollgas geben. Es müssen Talente hier ausgebildet werden, die auch die Chance haben, bei Bayern zu spielen.“ Rummenigge weiter: Wir haben auch für Toni Kroos einst eine Million Euro bezahlt – das war damals ein gutes Invest. Und wir sind bereit, in Zukunft mehr finanzielles Volumen für diese Sparte aufzubringen.“

tz

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