Mega-TV-Deal in England

Rummenigge: Keine Angst vor Premier League, aber....

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Karl-Heinz Rummenigge.

München - Die Premier League in England hat zuletzt einen neuen TV-Vertrag ausgehandelt, der den Klubs noch mehr Geld beschert. FCB-Vorstandschef sieht für die Bundesliga dennoch keinen Grund zur Panik und bekennt sich zur Tradition.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge spricht sich in der Diskussion um eine Steigerung der TV-Einnahmen für die Bundesliga ab der Saison 2017/18 gegen die Abschaffung der ARD-Sportschau am Samstagabend aus.

"Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Die Sportschau hat eine große Historie und große Bedeutung in der Bevölkerung, wir alle sind mit ihr groß geworden. Auch stellt die Sportschau für Sky kein so großes Problem mehr dar, wie es vor zehn oder 20 Jahren noch der Fall war, als man glaubte, dass man ohne Sportschau ein viel größeres Wachstum des Pay-TV erreichen könne. Bisher ist die Koexistenz von Sportschau und Pay-TV ganz gut gelungen", sagte Rummenigge der Sport Bild.

Die Premier League wird von 2016 bis 2019 6,9 Milliarden Euro für die TV-Rechte einnehmen, ein Vielfaches der Bundesliga (bislang 642 Millionen Euro pro Jahr). Für Rummenigge hat diese Tatsache Vor- wie auch Nachteile. "Es ist jetzt schon Fakt, dass der Tabellenletzte 79,2 Prozent mehr kassiert als der FC Bayern als Deutscher Meister", meint der FCB-Boss. Dennoch sei ihm nicht Angst und Bange, die englischen Klubs könnten jetzt den Transfermarkt leer kaufen und deutsche Stars locken. "Die Premier League hat schon jetzt durch den TV-Vertrag und Klubbesitzer aus Russland und Arabien viel mehr Geld als die Bundesliga", sagt er. "Trotzdem ist Deutschland die Weltmeister-Liga, und wir sind auf dem bestem Weg, England von Platz zwei zu verdrängen."

Dennoch wundert sich Rummenigge darüber, dass die Bundesliga von den Big Five der internationalen Ligen Letzter ist. "Wir müssen dahin kommen, was die Italiener kassieren, deren Serie aktuell nicht mit großer Attraktivität glänzt: rund eine Milliarde Euro." Die DFL plant für die neue Rechte-Periode ab 2016/17 mit Einnahmen von insgesamt 835 Millionen Euro.

pm/tz

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