Präsident Hopfner spricht in der TUM

"Eigene Talente genauso wichtig wie teure Transfers"

München - Bei einem Vortrag an der TUM betonte Präsident Karl Hopfner, wie wichtig das neue Nachwuchsleistungszentrum für den FC Bayern ist.

Lahm, Müller, Alaba - die Liste an Spielern, die den Sprung aus der Jugend zu den Profis geschafft haben, liest sich wie ein Gedicht. Bei einem Vortrag an der TUM betonte Präsident Karl Hopfner, wie wichtig das neue Nachwuchsleistungszentrum für den FC Bayern ist.

Im neuen Nachwuchsleistungszentrum an der Ingolstädter Straße im Münchner Norden soll es den Talenten des FC Bayern künftig an nichts fehlen. Acht klassische Fußballfelder (eines davon mit Tribünenanlage), eine Dreifachsporthalle und ein Jugendinternat sollen auf dem Gelände entstehen.

Bei einem Vortrag an der TUM betonte Karl Hopfner jetzt, wie wichtig das Projekt für den FC Bayern ist - sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht. "Die 70 Millionen Euro sind sehr gut investiert. Wir müssen auch in Zukunft neue Müllers, Lahms und Alabas ausbilden. Das ist für unseren Verein genauso wichtig wie teure, internationale Transfers."

Bei der Einbindung der Talente in den Profikader will der Verein auch künftig seiner Linie treu bleiben. Für Klubs wie Manchester City oder den FC Chalsea sind Leihgeschäfte ein probates Mittel. Der FC Chelsea hat das Leihsystem auf die Spitze getrieben: 27 Spieler hat der Klub in der vergangenen Spielzeit in acht verschiedenen Ligen verliehen. Für den FC Bayern undenkbar. Auch künftig sollen sich nur einzelne Talente bei anderen Vereinen ihre Sporen verdienen. "Pierre-Emile Höjbjerg ist ein gutes Beispiel. Oder Philipp Lahm, der nach einem Leihgeschäft als Nationalspieler zu uns zurück gekommen ist. Aber für uns wird es nie zu einem Geschäftsmodell werden, Spieler wie eine Ware weiterzugeben. Das ist undenkbar", betonte Hopfner bei seinem Vortrag.

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