Vor der Wahl in Katalonien

Madrid beschuldigt Guardiola der "Manipulation"

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Die Regierung in Madrid ist sauer auf Pep Guardiola.

Madrid - Der spanische Trainer des FC Bayern München, Josep „Pep“ Guardiola, hat sich mit seinem Einsatz für ein unabhängiges Katalonien den Zorn der Regierung in Madrid zugezogen.

Guardiola habe sich an einer Manipulation beteiligt, sagte der Sport-Staatssekretär, Miguel Cardenal, der Deutschen Presse-Agentur. Guardiola habe an einer Kampagne teilgenommen, bei der katalanische Sportler zum Teil „gegen deren Willen“ zur Unterstützung der Separatisten gebracht worden seien. „Es handelt sich um eine riesengroße Manipulation“, sagte der Staatssekretär und Leiter der Sportbehörde CSD.

Vorgezogene Regionalwahlen am Sonntag

Am Sonntag finden in Katalonien vorgezogene Regionalwahlen teil. Die Separatisten um den katalonischen Regierungschef Artur Mas haben die Wahl zum Referendum über die Unabhängigkeit erklärt. Nach Umfragen können die Separatisten die absolute Mehrheit im Regionalparlament erreichen. Sie wollen dann in eineinhalb Jahren die Abspaltung der wirtschaftlich starken Region mit 7,6 Millionen Einwohnern von Spanien erreichen. Madrid will das unter keinen Umständen zulassen.

Kritik an Kampagne „Guanyarem“

Mit seiner Kritik zielt Cardenal auf die Kampagne „Guanyarem“ (Wir werden gewinnen), bei der Hunderte Sportler die Schaffung eines katalanischen Olympischen Komitees sowie katalanische Nationalteams fordern. FC-Bayern-Coach Guardiola kandidiert bei der Wahl für die Separatisten und erklärt in einem Video seine Gründe dafür.

dpa

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