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Vernichtendes Urteil über die Jugendarbeit: Amateur-Coach der Bayern geht mit Paukenschlag

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29.04.2018, Fussball Regionalliga, FC Bayern II - TSV 1860 München
Tim Walter (hier beim Stadtderby) sieht Verbesserungspotenzial beim Rekordmeister. © MIS / Bernd Feil/M.i.S.

Tim Walter verlässt den FC Bayern - und der bisherige Coach der Amateure des Rekordmeisters hat zum Abschied einige Ratschläge parat.

München - Drei Nachwuchskicker mit Profiverträgen ausgestattet, ein neues NLZ gebaut und somit beste Voraussetzungen für die Talentförderung geschaffen – der FC Bayern investiert in die Zukunft. 

Geht es nach dem scheidenden U 23-Trainer Tim Walter, lässt der FCB in Sachen Nachwuchsarbeit allerdings noch einiges zu wünschen übrig. „Der FC Bayern hat in der Jugend noch kein durchgängiges Konzept entwickelt, wo er hinwill“, meinte der 42-Jährige in der SZ

„Das ist meiner Meinung nach nicht möglich“

Speziell die Suche nach dem neuen David Alaba oder Bastian Schweinsteiger könnte sich in Walters Augen schwieriger darstellen als erwartet. „So viele Spieler dauerhaft da oben reinzubringen, ist meiner Meinung nach nicht möglich“, so der Fußballlehrer weiter. Geht es nach ihm, ist der FCB vielmehr ein Ausbildungsverein als ein Sprungbrett in die erste Mannschaft. 

Walter: „Wir haben sehr viel Potenzial, Spieler erst mal für andere Vereine auszubilden.“ Der Grund: „Die dritte Liga ist für Bayern-Spieler, die zu den Profis wollen, noch zu wenig.“

Lesen Sie auch: Das wäre ein Hammer: Wechselt U23-Coach Walter in die Bundesliga?

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