Für Wechsel 2016

De Bruyne: Bayern hinterlegt angeblich Interesse

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Kevin de Bruyne (r.) ist begehrt.

München - Die Gerüchte um ein Bayern-Interesse an Kevin de Bruyne erhalten neue Nahrung. Es geht aber eher um einen Wechsel 2016.

Der FC Bayern ist einem Bericht zufolge tatsächlich an Kevin De Bruyne interessiert. Nach Informationen von Sport Bild haben die Bayern für 2016 ihr Interesse hinterlegt. Das bedeutet: keine offizielle Anfrage oder gar ein Angebot – aber eine klare Botschaft. Sollte der Wolfsburger im nächsten Jahr bereit sein für einen Wechsel, wollen die Bayern im Rennen ganz vorn sein. „In den seltensten Fällen tritt ein interessierter Verein direkt an einen heran“, sagt Wolfsburgs Manager Klaus Allofs (58). „Ich kann mir vorstellen, dass beim Berater Anfragen vorliegen. Aber wir sind uns einig, dass es in diesem Jahr gar keine Planspiele für einen Transfer gibt.“

De Bruynes Berater Patrick De Koster bestätigt das und erklärt: „Wir haben großen Respekt vor Wolfsburg und Klaus Allofs. Es gab eine schwierige Periode, in der sie uns geholfen haben. Das vergessen wir nicht.“ Im Januar 2014 holte Allofs den Mittelfeldantreiber von der Bank des FC Chelsea nach Wolfsburg – für 22 Millionen Euro! Beim VfL blühte er auf. Deshalb ist ein Wechsel in diesem Sommer so gut wie ausgeschlossen. 2016 sieht das aber anders aus.

Sicher ist: Wer de Bruyne will, muss viel Geld mitbringen. Berater De Koster sagte Sport Bild: „Ein Verein, der heute sagt, er sei bereit, für Kevin 30 Millionen Euro Ablöse zu zahlen, redet an der Realität vorbei. Ein Spieler wie Kevin hat mittlerweile einen Marktwert von 50, 55 oder 60 Millionen Euro.“ Tendenz: steigend.

Aufs Thema de Bruyne angesprochen, hatte sich Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge jüngst gegenüber der Welt geäußert: "Wir haben bald 20 Top-of-the-Top-Spieler. Philipp Lahm und Thiago spielen und trainieren nach ihren Verletzungen wieder, Javi Martinez ist kurz davor. Wir müssen aufpassen, dass wir die Balance behalten. Unsere Transfer-Entscheidungen im vergangenen Jahr waren alle richtig. Und doch müssen wir darauf achten, dass wir nicht überdrehen." Zudem stehe de Bruyne beim VfL bis 2019 unter Vertrag, "und ich habe gelesen, dass er dort bald auch mehr verdienen soll".

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